Bitteres Gelächter 2

Ich fragte neulich unter „Bitteres Gelächter“, wie wir diese Ausfälle gegen unsere Kultur nur dulden können. Kevil schlägt – ausführlicher begründend – in dieselbe Kerbe: http://fact-fiction.net/?p=1869 Es liegt an uns.  Ich habe neulich folgenden Hinweis bekommen:

Analog zu den „Braunhemden“ in Deutschland während der Zeit von 1933-1945 gab es im Siedlunsgebiet deutscher Einwanderer (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) auch im brasilianischen Staat Santa Catarina organisierte „Grünhemden“, die sich dem Deutschen Reich, dem  „Land der Väter“, angesichts erfahrener kultureller und finanzieller Hilfestellung zur Erhaltung des „Deutschtums im Ausland“,  verbunden fühlten. Diese allerdings wurde  eindeutig politisch ideologisch „gelenkt“ und finanziell unterstützt von der Regierung in Berlin.  Deutsche U-Boote waren nicht selten in brasilianischen Hoheitsgewässern – und mit diesen ganz sicher auch „Boten“ aus der „Heimat der Väter“. Von den meisten Deutsch-Brasilianern wurde die politisch-ideologische Absicht seitens der NS Regierung in Berlin nicht erkannt  -aus welchen Gründen auch immer. Der Hitlergruß einiger deutscher Pfarrer am Grab Verstorbener und offene Aggressionen von „Grünhemden“ gegen die brasilianische Obrigkeiten gehörten wohl zu dem, was die Zeit des bis dahin guten Miteinanders der ehemaligen deutschen „Kolonisten“ und dem brasilianischen Staat unterminierte und dann diesen (als ultima ratio) zum Handeln mit radikaler Gegenmaßnahme geradezu gezwungen hat: Renationalisierunsgesetz des Staates im Jahr 1938: Von heut auf morgen: Verbot der deutschen Sprache. Enteignung der deutschen Vereine, Kirche , der sozialen und karitativen deutschen Einrichtungen. Schließung der deutschen Schulen. Die deutschen Pfarrer wurden interniert. Die Brasilianer haben die Notbremse gezogen – und ein fruchtbarer Weg der Integration der Deutschstämmigen fing an zu fruchten – bis heute. Die deutschstämmige Bevölkerung Brasiliens sieht sich als solche bis heute als Bürger des Landes, in das die Vorväter einwanderten. Ihr Können und ihren Fleiß haben sie als Brasilianer dem Land geschenkt, das ihnen Heimatrecht gewährte und garantierte.
p.s. das Renationalisierungsgesetz ist bis heute nicht aufgehoben – aber zum Wohl aller Bürger Brasiliens so weit gelockert, dass deutsche Kultur und Brauchtum als in Brasilien integrierte Bereicherung für das Land erhalten bleiben können.
 

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Blumenau-Brasilien

Wie wir aus den Nachrichten mitbekommen haben, erleben die Menschen um Blumenau/Santa Catarina (Brasilien) eine Überschwemmungskatastrophe – richtiger gesagt: nach der Überschwemmung eine Katastrophe, in der Schlamm- und Lehmlawinen Wege und Straßen versperren, Häuser mitgerissen haben, ganze Waldstücke. Wochen-, Monatelang hatte es geregnet. Der ununterbrochene und feste Regen hat den Lehmboden aufgeweicht, sodass selbst die Wurzeln der Baumriesen die Lehmschicht nicht mehr halten konnten. Weil ich in diesem Bereich aufgewachsen bin und mein Herz mit diesem Land und besonders mit dieser Gegend verbunden ist, möchte ich darauf hinweisen, dass das Deutsche Rote Kreuz dort Menschen hilft und die von der Umwelt Abgeschnittenen über Hubschrauber versorgt. 

DRK-Spendenkonto: 414141509 

Postbank 370 100 50

– wichtig ist das Stichwort: E10/Brasilien.