Weltfrauentag + Gratulation zum Weltfrauentag

Birgit Kelle zum Weltfrauentag: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article162655361/Der-Feminismus-schafft-die-Weiblichkeit-ab.html

Dass man zum Weltfrauentag – auch Frauenkampftag genannt – gratuliert, halte ich für nicht besonders sinnvoll. Er wandelt sich dann zu einer Art Muttertag für Mütter und Nichtmütter. Er wird verniedlicht. Man umarmt die Frauen mit süßlichen Worten, damit sie ja nicht weiter für Rechte kämpfen? Nur so, das kam mir spontan, weil ich gestern überall Gratulationen lesen konnte. Man stelle sich einmal vor, man hätte die Kämpferinnen, die für das Wahlrecht heftig kämpfen mussten, gratuliert. Als Mann mit Blümchen und süßen Worten. Wie süß! Ich sehe wieder die Gefahr, dass der Weltfrauentag vom Kommerz übernommen wird und er dann darin endet, dass man den Frauen Rosen und Pralinen oder was Veganes schenkt, ihnen süß, lieb und höflich flötend gratuliert – und das war es dann auch.

Es ist ein Tag, an dem man über Frauenrechte nachdenken und sich für sie einsetzen sollte. Über Probleme, die Frauen haben – das habe ich übrigens gestern gemacht – aber nicht nur an Weltfrauentagen. Weltweit. Auch in anderen Kulturen, die Frauenrechte mit Füßen treten.

Nur für meinen lieben Kritiker: Ich bin meiner Zeit immer voraus 😉 : Schauen Sie hier – ich wies auf den Weltfrauentag im Zusammenhang des Weltgebetstages hin: http://blog.wolfgangfenske.de/2017/02/27/weltgebetstag-und-frauentag/ Und wenn ich es nicht gemacht hätte, hätte ich es eben nicht gemacht. Wer damit Probleme hat, kann ja selbst einen Blog erstellen und alles hineinpacken, was er will und was er bei mir vermisst. Ich hindere niemanden daran. Mein Blog ist mein Blog. Das bleibt er auch.

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Reflexionen zu meinem Blog: In eigener Sache + Verantwortung + Islamkritik + Mazyek

In meinem Blog habe ich das Ziel, nicht viele kleine Dinge zu zeigen, sondern das große ganze zu umreißen. Das ist in den letzten Monaten vielfach in den Hintergrund geraten und ich zeige auch viele kleine Dinge.

Beispiel: Ich habe nicht vor, sämtliche Vergehen von Flüchtlingen/Zugewanderten darzulegen, auch nicht die Taten Krimineller zu erwähnen… – sondern ich habe vor, das alles in ein Gesamtbild einzuordnen, um daraus dann politische Überlegungen formulieren zu können. Nun ist es jedoch so, dass ich vor einem Dilemma stehe: Wenn ich all das Detail-Wissen habe – es aber nicht im Blog bringe, dann haben die Leserinnen und Leser meines Blogs, die diese Sachverhalte nicht kennen, natürlich Schwierigkeiten, meinen Argumentationen zu folgen. Sagen wir meiner Forderung, dass Nicht-Integrationswillige abgeschoben werden müssten, um die Gesellschaft zu schützen.

Andererseits werden diejenigen, die meine Ausflüge in die Theologie / den christlichen Glauben nicht nachvollziehen, sie gar nicht erst wahrnehmen wollen, weil ihr Weltbild das nicht akzeptiert, nicht verstehen, dass ich für die Würde aller Menschen eintrete – und was Würde betrifft, gibt es keine Abstufungen. Ein Afrikaner oder Pakistaner hat nicht weniger Würde als ein Deutscher – und sähe er sich ethisch-moralisch als noch so hochwertig an (was aus meiner Perspektive natürlich ein Widerspruch ist: Sich als ethisch-moralisch hochwertig ansehen, aber gleichzeitig die Würde aller Menschen verneinen). Christen sind immer international ausgerichtet. Da gibt es keine Abstriche. Wir nehmen wundervolle Christen aus vielen asiatischen Ländern und aus vielen afrikanischen Ländern wahr (darum nenne ich auch häufig Christenverfolgungen oder bringe Lieder aus anderen Ländern, nenne Vorbilder…) – und ich kritisiere Christen des eigenen Landes. Eben: Christen sind international, da gibt es keinen Nationalismus.

Und wer die Details meiner Blog-Darlegungen nicht kennt, sieht auch, dass hier ein Widerspruch vorliegt – und er sieht das zurecht. Doch für mich wird der Widerspruch aufgehoben durch das Wörtchen: Verantwortung – worauf ich auch immer wieder hinweise: Menschen in der Gesellschaft – somit auch Politiker – tragen Verantwortung, das heißt: Man muss entscheiden, was man macht, um möglichst der Menschenwürde gerecht zu werden – dass man dabei aber auch die Realitäten berücksichtigen muss. Und so geht es für die Politik aus meiner Perspektive nicht darum, dass sie meint, sie müsste ihre hehre menschlich-ethische Sicht einer Gesellschaft überstülpen. Sie muss den schmalen Weg der Verantwortung gehen.

Das gilt rein theoretisch auch für die Kirchen – aber Kirchen tragen nicht dermaßen politische Verantwortung für die Gesellschaft, sodass sie sich menschlich-allzumenschliche Argumentation eher leisten kann – auch wenn sie damit letztlich gesellschaftspolitisch keine Weichen zu stellen vermag, wenn sie den Realitäten zuwiderstehen. Und die Diskussion ist sehr alt: Trägt die Kirche angemessene Verantwortung, indem sie stur an manchen Prinzipien festhält oder trägt sie angemessene Verantwortung, wenn sie Prinzipien und Realität (in welchem Grad auch immer) Rechnung trägt. Wer meinen Blog sorgfältig gelesen hat, der weiß, wie ich dazu stehe und weiß, dass ich damit nicht meine, dass sich Kirche prinzipienlos allen Zeitströmungen anpassen soll. In Zeitzeichen 17, 8, 2016 fand ich von Günter Thomas einen ausgezeichneten Beitrag zum Thema Verantwortung. Darin heißt es: „Verantwortung (muss) stets an die Reichweite des Handelns gebunden werden…. Aus diesem Grund kann sich Verantwortung nur auf begrenzte und letztlich endliche Verantwortungsräume beziehen – wie auch immer ausdehnbar oder kontrahierbar, wie auch immer verhandelbar diese Räume gelebt werden. Eine realistische Praxis von Verantwortung ist stets an Macht gebunden – und die Grenzen der Macht sind stets die Grenzen der Verantwortung. Ein realistischer Umgang mit Verantwortung erfordert darum darum eine nicht weniger realistische Begrenzung dieser Verantwortung und eine klare Einschätzung der erforderlichen Macht. So ist es gerade die Grenzenlosigkeit der Verantwortung, die diese Verantwortung unspezifisch und flüchtig machen würde und so eine tiefe Kluft zwischen moralischem Pathos und konkreter Einlösung der Gestaltungsansprüche aufreißt.“ (12; Wiederkehr des Tragischen, Seite 12-14 finden wir eine tiefere Begründung)

Zum Thema: sorgfältig lesen meines Blogs: Ich sehe den Blog als ein Gesamtkunstwerk. Wer sich einzelne Dinge herauspickt, mag ein ganz bestimmtes Bild vom Blog gewinnen, das aber nicht meiner Meinung entspricht. Das ist das Schwierige an einem Blog, dass er nicht in jedem Beitrag und jedes Mal alles wiederkauen und abrunden kann, sondern ich verlasse mich darauf und fordere es auch, dass der, der mich kritisiert oder mir zustimmt, eben alles gelesen hat und nicht nur herauspickend tätig ist. Nicht nur Blog schreiben ist Schwerstarbeit und erfordert immer wieder Reflexionen, sondern auch das Blog lesen.

Was die oben genannten Flüchtlinge betrifft: Da habe ich nun doch gemerkt, dass ich vielfach negative Aspekte aufschreibe und positive nicht nenne. Das ist keine Bösartigkeit, liegt auch nicht daran, dass man wenig positive Nachrichten findet, sondern hat darin seinen Grund, dass ich davon ausgehe, dass Millionen Zugewanderte, dass Millionen Muslime positiv sind, sich einordnen, sich für die Gesellschaft einsetzen – und dass diejenigen, die ich nicht positiv nennen kann, eben nur eine kleine Minderheit sind, eben so klein, dass ich sie nennen kann. Überall begegnen wir positive Zugereiste und Muslime (ich selbst bin ja, wie ich häufig sage, auch halber Brasilianer) in unserem Alltag. Wir sehen und erleben sie in Geschäften, auf der Straße, in ihrem Beruf in den Firmen, als Busfahrer, als Schülerinnen und Schüler, wir erleben sie als Ärzte, Krankenschwestern, als Lehrerinnen, als Dienstleister, wir finden sie vielfach in unserer Gesellschaft als engagierte Menschen – man kann das alles gar nicht aufzählen…

Das immer mitzudenken ist eine Selbstverständlichkeit. Und da weiß ich eben nicht, wie ich das im Blog bewerkstelligen soll: Wenn ich einzelne positive Taten hervorhebe, dann sage ich damit gleichzeitig, dass alle anderen eher nicht positiv sind. Und dagegen habe ich mich auch verwehrt, angesichts der Infos: Ein Ausländer gab ein Portmonee zurück, das er gefunden hat. Ich gehe davon aus, dass es alle tun – das also nicht erwähnenswert ist. Entsprechend kritisiere ich auch die Infos, die solche banalen positiven Seiten hervorheben, weil sie damit zeigen: das ist eine Ausnahme…

Andererseits – und Ihr merkt ein Prinzip meines Blogs: einerseits – anderseits, da ich kein Schwarz-Weiß-Maler bin, sondern versuche, so gut ich kann differenziert zu reflektieren – muss ich noch ein Wort zur Ditib verlieren. Hier ist es so, dass ich ihr sehr kritisch gegenüberstehe und damit auch nicht hinterm Berg gehalten habe. Das Positive habe ich nie erwähnt (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern), dass sie Türken Heimat gibt, somit auch Menschen hilft, sich in unserem Land wohl zu fühlen. Das ist als solches schon einmal positiv – und wenn es Ditib-Moscheen gibt, die das schaffen und darüber hinaus dieses Wohlfühlen auch damit verbinden, dass diese Menschen lernen, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden, dann ist das etwas ganz Großartiges. Ich hoffe, dass es entsprechende Moscheen gibt – und bitte Medien, solche integrativen Moschee-Gemeinden vorzustellen. Warum? Damit wir als Gesellschaft sehen, dass eine solche eben nicht Ausnahme ist, sondern verbreitet.

Und denjenigen, den ich in meinem Blog häufig kritisiere, Mazyek, ihn und seine Berater bitte ich inständig, die Anfragen, die unsere Gesellschaft an den Islam, an Muslime und deren Auftreten hat, wirklich fundiert zu begegnen, nicht mit Allgemeinheiten, die man schon vorher kennt, bevor er zur Antwort ansetzt, nicht mit Beschuldigungen, um von eigenem muslimisch/islamischen Versagen abzulenken. Wir müssen vorankommen. Und hier wäre es schön, wenn Mazyek, der ja nicht wenig in unserer Gesellschaft zum muslimischen Ansehen beiträgt, auch mit muslimischen Islamkritikern und muslimischen Muslimkritikerinnen zusammenarbeitet, denn die wissen, was diese Gesellschaft ärgert, ängstigt, beschäftigt. Und wenn er auf deren Einwürfe Antworten erarbeitet, dann kann er auch auf Fragen unserer Gesellschaft, die ja auch seine ist, angemessen reagieren. Damit ist natürlich ein einzelner Mensch überfordert, darum wäre es auch gut, wenn der Islamrat/Zentralrat der Muslime ihm hierin fundiert und befruchtend zur Seite tritt.

Aus diesem Grund fordere ich auch immer eine neue Koran- und Ahadith-Hermeneutik/Exegese. Aber das möchte ich jetzt nicht vertiefen, im Suchfeld Koran Hermeneutik eingeben und man wird fündig.

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Anthropodizee + Doping

Ich schrieb: Anthropodizee = Anthropologie (Anthropos = Mensch) und Theodizee – ein nicht besonders genauer Leser unterstellt mir Anthroposophie und Steiner zu lehren. Vielleicht sollte ihm einer sagen, dass Anthroposophie etwas anderes ist als Anthropologie. Denn mir scheint er nicht zu glauben.

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Neulich schrieb ich im Blog: Wenn es mit dem Doping so weiter geht, wird am Ende bei den nächsten olympischen Spielen nur ein Land gegen sich selbst antreten. Welches, habe ich wohlweislich verschwiegen. Russland und Briten fallen schon mal weg… http://www.t-online.de/sport/id_77439530/dopingskandal-in-england-ard-doku-belastet-spitzensportler.html

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Papst zu Gewissensfreiheit und Missbrauch + Planned Parenthood + Blöde Blogger

Der Papst äußert sich zum Menschenrecht der Gewissensfreiheit. Ebenso äußert er sich zum Thema Missbrauch von Kindern in der Katholischen Kirche: http://kath.net/news/52232

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Die Tochter der Planned-Parenthood-Chefin arbeitet für Hillary Clinton: http://kath.net/news/52193 Es gibt ja keine Sippenhaft. Hoffen wir, dass sie eine massiv andere Einstellung hat als ihre Mutter. Sonst: Die armen Amerikaner werden auch vor nichts verschont.

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Kardinal Marx: Verbloggung führt zur Verblödung: http://kath.net/news/52219 Wenn man diesen Beitrag liest, kann man meinen, Antiblogging führt zur Verblödung. Aber, wir sind ja nicht nachtragend.

Auch hier wird dieses Thema dargelegt http://kath.net/news/52202

Aber: Auch der Kardinal, der vom Bloggen keine Ahnung hat, wird ja wahrscheinlich von Menschen beraten, deren Seiten von der Kirche finanziert werden. Und da herrscht schon massives Konkurrenzdenken vor gegen die freien Blogger, die für Nichts und wieder nichts ihre Freizeit damit verbringen, ihren Glauben kundzutun. Schön blöd also, wenn sie es nicht wie die von der Kirche Finanzierten für Geld machen. Also sind Blogger blöd und verblöden. Vielleicht sollte man, wenn man vom Bloggen keine Ahnung hat, unabhängige Berater an seine Seite holen, wenn man die Szene verstehen will. Nur ein kleiner Tipp vom verblödenden Blogger.

Ist nicht allein das Wort Blogger schon blöd? Das klingt für einen guten deutschen Kardinal so nach „bloggieren“ oder so. Von daher kann man verstehen: Blogger – blockieren – sie sind fundamentalistisch. Kurz: Sie taugen nichts.

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Drohungen

Wer bekommt heute keine Drohungen? http://www.welt.de/vermischtes/article134900170/Wenn-der-Internet-Mob-Journalisten-mit-Mord-droht.html Selbst so kleine Blogger wie ich reizen hin und wieder andere zu verbalen Morddrohungen. Dazu gehört dann das bei solchen Leuten beliebte Tier: das Schwein. Damit muss man schlicht und ergreifend rechnen, dass es Leute gibt, die sich nicht anders äußern können, weil das Gehirn argumentativ nicht mehr hergibt. Meine letzte Drohung hatte ich allerdings schon im Mai: Du Sau dich sollte man umlegen, schrieb mir ein willy. Diese habe ich noch nicht gelöscht. Andere davor sind schon im Papierkorb gelandet.

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Blog+Islam

Warum ich das Thema Islam so betone?

Man sollte, so habe ich gelesen, seinen Blog immer in in eine bestimmte Richtung hin ausrichten: Über seine Reisen, seine Familie, Blumen, Tiere, Lustiges, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst – ich biete einen Gemischtwarenladen an für jeden etwas – oder für alle nichts, wie man will. Eben das, was mich interessiert. Und der Schwerpunkt meines Blogs liegt – alle regelmäßigen Leserinnen und Leser, denen ich danken möchte, haben es sicher gemerkt – auf Religionen und Weltanschauungen. Es gehören dazu das Aufbauende der Religionen – aber auch die Exzesse, Religionen in Gegenwart und Geschichte, der Einfluss der Religionen auf unsere Gesellschaft –  wie auch eben die Gegner der Religionen, die Quasi-Religionen usw. usw. Und da ich mich mit Christentum und Islam am Besten auskenne, sind sie dominanter vertreten als zum Beispiel Hinduismus und Buddhismus.

Nun kann man natürlich fragen: Aber warum meistens die negative Seite des Islam? Das darum, weil ich – wie beim Kommunismus auch – die Opfer nicht übergehen möchte. Opfern muss eine Stimme gegeben werden. Und ich hoffe sehr, dass die Islamisten (wie die radikalen Kommunisten es schon vorgemacht haben) irgendwann in naher Zukunft weitgehend von der Bildfläche der Erde verschwinden werden. Als der Finanzier Sowjetunion fiel, fielen auch die vielen kommunistischen Rebellengruppen. Leider erkennen wir noch nicht, dass auch die Finanziers der Islamistengruppen fallen. Von daher wird uns und den Muslimen dieser Leidens-Kelch für die Menschheit auch in absehbarer Zeit nicht erspart werden.

Aber es sind nicht nur die Finanziers der Islamisten, die dafür verantwortlich sind. Ich sehe noch einen tieferen Grund: Immer dann, wenn Menschen meinen, endlich eine gerechte Weltordnung herstellen zu können, wenn sie sich überheben – dann gibt es solche Gruppen, die all diese Hoffnungen auf die Macht des Menschen zerstören. Nun kann man überlegen: Warum?

Die Sonntagsfrage.

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facebook profile

Seit gestern bekomme ich massenhaft Facebook…Profile – Spam. Menschen begrüßen irgendwen – plaudern aus ihrem Leben, geben Rezepte weiter, meckern über ihre Kinder, manche gehen auf meine Themen ein… – was ist das? Hat da jemand eine Ahnung?

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