Indien: Gefangener Jesuit gestorben + Trauer über Afghanistan + Mali-Problem + Islamkritik + Würzburg + Autoabsatz gebremst + Haiti: Lost State + Neuer Vogel in der Grube Messel + Wissenschaftler und Propheten?

Indien: Gefangener Jesuit gestorben

Inhaftierter Jesuit in Indien gestorben. Er hatte sich für Kastenlose eingesetzt und wurde beschuldigt, mit Maoisten zusammen gearbeitet zu haben: https://de.catholicnewsagency.com/story/inhaftierter-indischer-jesuit-pater-stan-swamy-stirbt-im-alter-von-84-jahren-875 und: https://www.kirche-in-not.de/allgemein/aktuelles/pater-stan-swamy-gestorben

Wie kann man dem Übel in Indien begegnen: Hier wohl wie überall: Kleine Schritte der Menschlichkeit gehen, ohne sich entmutigen zu lassen.

Haiti: Lost State

In Haiti wurde der Präsident ermordet https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/haiti-praesident-moise-mord-101.html Er wurde vom Westen unterstützt. Warum, das wird mir irgendwie nicht besonders deutlich. Wie kann Haiti bloß all der Probleme Herr werden? Ich wiederhole mich: Hier wohl wie überall: Kleine Schritte der Menschlichkeit gehen, ohne sich entmutigen zu lassen.

Trauer über Afghanistan

Es ist eine Schande, dass der Westen Afghanistan verlässt. https://www.tagesschau.de/ausland/taliban-greifen-provinzhauptstadt-an-101.html Die politischen Fehler werden wie so oft auf uns zurückfallen.

Mali-Problem

Man bildet das Militär aus – es putscht und vermehrt das Chaos. Mission misslungen. Welche Strategie hat man in diesem von Islamisten bedrohten Land? Meine Frage ist, genau wie mit Blick auf Nigeria und andere Staaten in Zentralafrika, kann man wirklich nicht mehr machen, auch unter Einsatz von Satelliten usw.? Kann man nicht genau eruieren, wo die islamistischen Mörder und kriminellen Banden ihre Zentralen haben? Kann man nicht herausfinden, wohin die wieder einmal entführten Kinder gebracht wurden? Hilft man nur halbherzig? https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/mali-eu-mission-101.html

Das Problem hier wie in Afghanistan: Es wird alles auf uns zurückfallen, wenn nicht strategisch klug und robust gehandelt wird.

Weil Nigeria angesprochen wurde: https://www.kirche-in-not.de/allgemein/aktuelles/niger-massaker-und-kirchenschaendung-in-der-region-tillaberi

Islamkritik

Weil eine Schülerin sich in Frankreich dem Islam gegenüber kritisch geäußert hatte, wurde sie von anderen angegangen, bedroht mit Mord und Vergewaltigung. Sie wurde unter Polizeischutz gestellt. Nun wurden die Täter verurteilt https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/bewaehrungsstrafen-nach-online-drohungen-gegen-schuelerin-17426124.html Der Richter soll gesagt haben, dass die Angeklagten auf der Straße ja auch nicht Menschen beleidigen, bedrohen oder sich lustig machen würden. Interessant, dass er sich da so sicher ist.

Würzburg

Der Mord an den drei Frauen und die vielen Verletzten werden schon noch hier und da mal angesprochen: https://www.focus.de/panorama/welt/opfer-der-bluttat-in-wuerzburg-wollte-noch-so-viel-von-der-welt-sehen-so-bewegend-nimmt-familie-abschied-von-stefanie_id_13475661.html

Autoabsatz gebremst

Es können nur weniger Autos geliefert werden: Es fehlen Chips. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/autoabsatz-2021-prognose-101.html Bald wird man wieder die ersten Autos sehen, die mit Kurbel angeworfen werden.

Aber das Problem gibt es ja nicht nur auf dem Automarkt. Gibt es eigentlich Versuche, hier Regulierungen zu finden oder sagt man sich: Der Markt regelt die Probleme? China wird wahrscheinlich wieder schneller sein. Und wenn wir keine Chips haben bzw. mehr bekommen: „Gute Nacht, liebe Leut.“

Das alles hat natürlich auch Auswirkungen auf die klasse Ziele der Städte: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/mobilitaet-in-wiesbaden-umstellung-auf-elektro-busse-am-scheitern-17425302.html

Wird da die DUH wieder mit den Hufen scharren – die nächsten Gerichtsurteile werden wohl kaum ausbleiben.

Neuer Vogel in der Grube Messel

Mal etwas Erfreuliches: In der Grube Messel hat man einen vielleicht eine neue Vogelart entdeckt: https://www.hessenschau.de/panorama/forscher-schwaermen-von-ausnahmefund-in-grube-messel,messel-vogelfossil-100.html

Wie findet man glaubwürdige Wissenschaftler?

In alttestamentlicher Zeit fragte man sich: Woher weiß man, welcher Prophet glaubwürdig ist? Heute fragt man sich: Welcher Wissenschaftler liegt mit Blick auf Zukunftsprophezeiungen richtig? Die Antwort heute ist gleich: Die Zukunft wird es zeigen. Freilich gibt der Artikel etwas differenziertere Antworten. Oder? https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/false-balance-kann-man-der-wissenschaft-glauben

Nicht wirklich. Er sieht die nahe Zukunft – also die Prophezeiung von vor ein paar Jahren – heute schon als quasi sichtbar erfüllt an. Hätte der Gegner des Propheten Jeremia auch am nächsten Tag gemacht: Siehst du, was du gestern prophezeitest, ist nicht, wie ich richtig prophezeite, heute eingetroffen. Wenn es um Zukunft als Argument geht, zeigt es erst die weitere Zukunft, ob etwas zu recht prophezeit wurde.

Apropos Propheten: Sie waren wache politische Beobachter ihrer Zeit. Nicht dass jemand überheblich wird.

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Gespaltenes Amerika

Fokus hat es nicht kapiert: Nicht Trump hat, wie behauptet wird, Amerika gespalten. Er hat dem abgespaltenen Amerika eine Stimme gegeben. Solche Sichtweisen wie die vom Fokus und all den medialen demokratischen Fangruppen gehen davon aus, dass die Menschen so blöde sind, sich von einem Maulhelden spalten zu lassen. Sind sie nicht. Sie hatten nur keinen anderen, der für sie sprach. Und ich befürchte, die Demokraten werden ihren Fehler wiederholen und sich als mächtige Gewinner fühlen und den abgespaltenen Teil wieder nicht berücksichtigen https://www.focus.de/politik/ausland/ein-gespaltenes-land-der-trump-clan-auf-der-asche-amerikas-planen-sie-ihre-goldene-zukunft_id_12848271.html

Was man Trump allerdings vorwerfen kann ist, dass er in den letzten vier Jahren nicht versucht hat, die Spaltung zu bekämpfen, sie im Gegensatz noch stärker emotionalisiert hat. Statt nun in die Vergangenheit zu schauen, schauen wir mal, was die Demokraten machen. Hoffentlich klüger agieren als in den letzten Jahren.

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Deutschland und Israel + Islamisten-Anschlag + US-Wahl

Deutschland mal wieder – ganz auf der Seite Israels? Pustekuchen – das ist nur politisches Schönwettergerede – oder wie haben wir das zu verstehen: https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/politik/2020/11/05/un-komitee-verzichtet-auf-bezeichnung-tempelberg/

Der Tempelberg bleibt der Tempelberg, auch wenn die UN samt ihrer Eintagsfliegen anderes beschließen.

Dazu lese man das: https://www.tagesschau.de/inland/november-pogrome-steinmeier-101.html – freiwillig hinkt man auf seinen zwei Beinen durch die Weltgeschichte. Einerseits Antisemitismus predigen – andererseits Israel missachten, damit den Gegnern ausliefern?

Im Radio konnte man hören, dass die erfolgreiche Nahost-Politik Trumps der Deutschen Regierung und ihrer Palästinenserpolitik in die Quere kam. Da stellte sich mir die Frage: Will man in unserem Land keinen Frieden im Nahen Osten? Oder will man einen irgendwie anders gearteten Frieden? Die Palästinenser müssen sich nun, nachdem die Staaten einen anderen Weg gehen, selbst einen neuen Weg einschlagen. Hoffentlich einen vernünftigen und nicht einen der Trotzhaltung. Iran wird schon dafür sorgen – samt Erdogan – dass die Palästinenser den Weg des Krieges statt den des Friedens suchen. Müssen wir aber dabei mitmachen?

Österreich geht konsequenter vor: https://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-razzia-101.html

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Bei dem Anschlag eines Islamisten in Österreich wurde eine deutsche Studentin getötet. Den Opfern ein Gesicht geben: https://nypost.com/2020/11/06/german-student-identified-as-victim-in-vienna-attack/

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Man muss sich nur einmal ansehen, in wie vielen Staaten Trump vorne gelegen hat. Er hat, so hörte ich im Radio, 7 Millionen Stimmen mehr bekommen als bei der letzten Wahl. Der Staat ist gespalten – nicht wegen Trump. Die Weltanschauung trennt die Menschen. Und wehe, die Demokraten übertreiben mit ihren Siegestänzen, die sich gegen Trumpwähler richtet: Das Land – God´s own country kommt in Teufels Küche. Ansätze dazu sind schon vorhanden.

Trump war für viele Wähler derjenige, der die übergriffige Weltanschauung vieler Demokraten etwas entgegensetzen konnte – vor allem der Arroganz der Links-Intellektuellen. Diese Wähler werden heimatlos – oder werden sich mutig neu organisieren, sie werden kaum kuschen. Den Demokraten wird das übel aufstoßen – der Kampf wird heftig weiter gehen. Begleitet von den Fanfaren unserer Medien.

Spannend ist, dass immer noch Stimmen laut werden, die unter den Tisch fallen lassen, dass nicht nur weiße Männer Trump gewählt haben, sondern auch Frauen, Schwarze und Latinos. Das Spektrum der Wähler ist breit: Biden erhielt 75 Millionen Stimmen – Trump 71 Millionen. Biden wird ca. 5% mehr haben als Trump. Nicht viel, um zu meinen, man könne die politischen Gegner durch rigorose Politik untertrampeln.

Das war wohl Trumps Fehler zu meinen, er würde die Demokraten durch seine aggressive und polternde Art besiegen. Nun dürfen diese nicht denselben Fehler machen.

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Trump und auswandern + Medien

Wenn Trump verliert – wird er vielleicht auswandern müssen. Hat er wohl gesagt: <>

Das schrieb ich vor ein paar Tagen schon: <>

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Apropos auswandern: Wie sich doch alles wiederholt. Wieder kündigen einige an, auswandern zu wollen, wenn Trump siegt – eine Info, die gierig aufgegriffen wird. Aber: Wie viele sind eigentlich nach der Wahl Trumps, wie medial groß angekündigt, ausgewandert? <>

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Dass die New York Times zur Abwahl von Trump auffordert, weil er ohne Integrität sei, stellt sich die Frage nach der journalistischen Integrität der NYT <>

Es ist irgendwie alles so Déjà-vu-mäßig. Wird es auch ein Déjà-vu sein, wenn Trump dann doch wieder gewählt wurde?

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Ich finde unsere Medien interessant: Es liegt nahe für politische Gegner den Wählern zu signalisieren: Die Mehrheit eurer Gruppe ist für uns. Dieses durchsichtige Schauspiel erkennen wir sogar in unseren Medien: Die Mehrheit der Senioren ist nicht mehr für Trump; alte Wähler Trumps werden ihn nicht mehr wählen; Republikaner wenden sich von Trump ab… Das ist durchsichtige Parteipolitik, soziopsychologischer Trick. Warum bringen unsere Medien allenthalben solche Infos, die keine sind, sondern nur Parteipropaganda? Wir wählen doch nicht! Zudem ist es nicht die Aufgabe seriöser Medien, Parteipolitik zu treiben.

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Viele hoffen, dass Trump nicht mehr gewählt wird. Vor allem aber: die chinesische Regierung. Die Iraner dürften auch hoffen.

Egal, wer hofft oder nicht. Die Zerrissenheit der Menschen in den USA dürfte durch eine Wieder- oder Abwahl von Trump nicht geringer werden, weil es eine weltanschauliche Auseinandersetzung ist – wie an unseren Medien zu sehen – und keine parteipolitische. Aber ich wüsste immer noch gerne, wer die kommende Präsidentin Harris ist (voraussichtlich). Über sie hört man weniger als über Frau Barrett. Warum?

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Die Demokraten sind sehr gespalten. Wie die Republikaner. Die Republikaner sind aber wohl eher nicht weltanschaulich gespalten, während die Demokraten das sind. Ich fand interessant wie eine unterlegene Präsidentschaftskandidatin ihre Hoffnungen auf Biden setzt, weil er die Marihuanapolitik lockert, dann kamen erst andere Themen, die sich mit Biden ändern werden. Biden selbst weiß das sicher noch nicht, was er alles ändern wird. Dafür werden die Linken der Partei schon sorgen – so Trump: https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl2020/uswahl2020-biden-demokraten-linke-101.html Von daher ist es auch wichtig: wer ist die kommende Präsidentin Harris? Eher eine traditionell orientierte Bidenerin oder eine, die dem linken Flügel zuzuordnen ist – in welchem Grad?

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Ich werde nicht so viel trumpen wie unsere Medien es tun. Ich befürchte, wir kommen, was die USA betrifft, vom Regen in die Traufe – oder von der Traufe in den Regen.

Nachtrag: Das klare Wort eines katholischen Priesters:

Eine Gegenposition – damit schließe ich den US-Wahlkampf in meinem Blog ab.

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Nordstream 2

Das ist schon ein feindlicher Akt, was da die US-Parlamentarier und die Regierung exerzieren: https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-12/nord-stream-2-ostsee-pipeline-sanktionen-usa-botschafter-richard-grenell

Das zeigt vor allem auch, dass die USA ihre Macht ausspielen, komme wer da wolle. Und das dann auch noch als pro-europäisch zu verkaufen ist das, was wir schon so kennen: Übles mit guten Worten bezeichnen.

Irgendwie hat man den Eindruck, es fällt auf uns das zurück, was wir die ganze Zeit im Strom der USA mitmachen.

Dass die USA sich Firmen ausgesucht hat und nicht Deutschland – das ist ja nicht weniger perfide und wahrscheinlich nur ein Argument, um gemütlich im Fahrwasser der USA dahintreiben zu können. Einer USA, die ja so fürsorglich ist, dass einem die Tränen kommen vor Rührung. Das ist Paternalismus pur: Die Deutschen sind so doof, noch nicht selbst für sich sorgen zu können. Also, liebe Kindlein, müssen wir es für euch tun:

Grenell erinnerte in dem Zeitungsinterview daran, dass die amerikanische Position auch von der Vorgängerregierung unter Präsident Barack Obama vertreten wurde. „Das Ziel ist immer gewesen, für eine Diversifizierung der europäischen Energiequellen zu sorgen und sicherzustellen, dass nicht ein Land oder eine Quelle einen zu starken Einfluss auf Europa mittels Energie aufbauen kann.“

Was lernen wir daraus? Die USA hat die Macht. Wie geht man damit um? Indem man als weniger Machtlose versucht, all die Macht ruhig zu unterlaufen, auf bessere Zeiten zu hoffen (die in dieser Hinsicht wohl kaum kommen werden) oder sich zu fügen. Die USA lehrt die EU: Stärker zu werden, unabhängiger. Ob die EU das schafft, indem sie sich abschafft? Die USA zwingen Europa auch einen Europa-Nationalismus auf. Man muss vorsichtig sein, einem solchen nicht zu verfallen. Aber das dürfte noch dauern. Bis dahin hat die EU sich abgeschafft.

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Nordstream 2 + Klima und EU – Wettrennen ohne Konkurrenten + Ablasshandel

Jetzt hat die US-Anti-Russland-Hysterie der Demokraten auch uns erreicht: https://www.tagesschau.de/ausland/nordstream-2-usa-sanktionen-101.html

Wenigstens ein Sieg der Demokraten. Und Nordstream 2 können die Republikaner gerne opfern, gehört ja nicht ihnen.

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Da peitscht Ursula von der Leyen das EU-Pferd, damit es schneller am Ziel ist als alle anderen. Hat nur vergessen, dass die anderen am Wettbewerb gar nicht teilnehmen. https://www.tagesschau.de/ausland/eu-klima-greendeal-105.html

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Green Deal hätte man vor ein paar Jahrhunderten noch Ablasshandel genannt. Man kauft sich nicht von der Hölle usw. los, sondern kauft Bäume und anderes, damit die Schadstoffe verschwinden. Beim alten Ablasshandel waren nur Einzelne betroffen. Beim modernen Ablasshandel müssen ganze Völker blechen. Wenn schon denn schon. Wir machen es als moderne, säkulare Menschen nicht, wie im finsteren Mittelalter. Modern! machen wir´s.

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Demokraten und Trump + EVP und Orban

Wenn man so unsere Medien liest, dann kommt es einem so vor, als hätten die Demokraten in den USA nichts anderes zu tun, als ein Trump-Sattelit zu sein, der versucht, irgendwas aus der Vergangenheit aufzudecken, was ihn stürzen könnte. Sind die US-Demokraten wirklich so kleinkariert, fixiert? Dann haben sie es nicht anders verdient, als gegen Trump zu verlieren und werden es auch weiterhin tun, weil sie keine eigenen Ansätze auf den „Markt“ bringen, keine eigenen Tipps, die dazu beitragen, die Gesellschaft zu verbessern. Nur Demokraten zu wählen, weil sie gegen Trump sind – das würde eine Gesellschaft zeigen, die politisch infantil ist. Ich hoffe, die Demokraten in den USA sind keine kleinen Trump-Trabanten, wie sie unsere Medien zeigen, die ihn kläffend begleiten, wie unsere Medien, sondern politische Schwergewichte.

Schon wieder Kläffendes: https://www.tagesschau.de/ausland/demokraten-untersuchung-trump-103.html

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Auch die EVP sollte sich mit Wichtigerem beschäftigen. Aber das ist schon immer so: Nestbeschmutzer – bzw. solche, die man zu solchen erklärt – will der Mensch nicht dulden. Darin ist er der alte geblieben: https://www.tagesschau.de/ausland/fidesz-103.html

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USA-Mauer und Trump-Arbeit + China-Wirtschaft

Diese Auseinandersetzung um die Mauer in den USA ist schon kurios. Vor allem darum, weil es sich um eine inneramerikanische Auseinandersetzung handelt und unsere Medien tun so, als würde unser Wohl und Wehe davon abhängen. Befürchten sie, dass wenn Trump sich durchsetzt, sich auch in Europa die Hardliner durchsetzen werden? Wollen sie also damit auf die eigene Europa-Politik Druck ausüben? Oder sind sie im Grunde USA-hörig, weil sie jedes Hicksen medial ausschlachten? Oder ist das eigentlich nur wieder ein Trump-Thema, mit dem sie die Gemüter zu erregen suchen? Damit sie dann sagen können: Das Misstrauen gegen die USA war in der Bevölkerung nie größer…? Lächerlich war neulich diese Info, dass Trump zu wenig arbeiten würde. Das kann man aus Mediensicht natürlich nicht gut heißen. Denn wenig arbeiten bedeutet, man hat weniger über Trump zu klagen und zu lamentieren. (Wobei ich damit nicht sagen möchte, dass Trump nicht arbeitet. Arbeiten misst sich nicht an vollen Terminkalendern.)

PS: Was ist eigentlich aus der Menge geworden, die durch Mexiko Richtung USA gezogen ist? Diese waren doch einmal Tagelang Thema unserer medialen Freunde.

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Interessanter als die Mauer ist die Verhandlung mit China um die Wirtschaftsdifferenzen. Trump pokert immer hoch – und bekommt dann doch an sein etwas abgespecktes Ziel. Zumindest sieht es im Augenblick danach aus: https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trump-droht-mit-veto-gegen-resolution-zu-ende-von-notstand-16055636.html

Es sei denn… – Trump pokert weiter. Wenn es denn letztlich klappen sollte, zeigt er damit den Leisetretern, dass ihre Vorsicht der eigenen Wirtschaft schadet. Andererseits: Kleine können keinen Druck ausüben, sie müssen kuschen und sich diktieren lassen, was die Mächtigen ausbaldowern. Die Frage ist nur: Warum sind sie klein? Fehlte ihnen das politische Wissen, das richtige Auftreten? Wie dem auch sei: Ständige unverbindliche Mahnungen an China fruchten nichts, weil eben China sich selbst der nächste ist: Zhongguó dì yi (ich kann kein chinesisch, hoffe, es ist irgendwie richtig). China sagt es nur nicht so laut wie Trump. Wenn er langfristig Erfolg haben könnte (was ich aufgrund der Raffinesse von China nicht vermute), dann wissen wir schon, was Medien schreiben werden: Lag nicht an ihm…

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Warnungen beachten + Gülen Auslieferung + Russische Internet-Trolle und Nudging

Warnungen müssen beachtet werden, wenn man in manche Länder reist – vor allem auch als Frau – es ist nicht überall so sicher wie es bei uns in großen Teilen Europas war: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/marokko-skandinavische-touristinnen-getoetet-tatverdaechtiger-festgenommen-a-1244395.html

(Nachtrag: am 20.12. sieht es so aus, als seien sie Opfer von Terroristen geworden: https://www.zeit.de/news/2018-12/20/mord-an-frauen-in-marokko-moeglicherweise-terror-181220-99-303486

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Türken müssten auch vor den USA gewarnt werden, wenn sie tatsächlich Gülen an die Türkei ausliefern sollten. Das wäre ein Gau der Menschenrechtsverletzungen um irgendwelche politischer Vorteile willen, wie es mit Blick auf Saudi Arabien und Khashoggi im Augenblick zu sein scheint. Aber die USA weist entsprechende Meldungen mit Blick auf Gülen zurück – wer setzt also solche Fake News in die Welt? Aus welchem Grund? Sind es vielleicht doch keine?: https://www.welt.de/politik/ausland/article185749328/Tuerkischer-Prediger-im-Exil-Weisses-Haus-bestreitet-Zusage-fuer-Auslieferung-Guelens.html

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Es wimmelt nur so von russischen Internet-Trollen: Dazu Untersuchungen: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/russland-und-die-us-politik-neue-studien-zu-versuchter-einflussnahme-a-1244277.html

Was war zuerst da: der Troll oder der, der die Meinung vertrat, die er vom Troll wiedererkannte. 

Wie dem auch sei: Manipulationen sind aufzudecken – alle. Alle. Auch wenn sie nicht russische Trolle, sondern liebevoll – weil von den Guten – Nudging genannt werden.

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Afrika + Trump und Russland + Russlandphobie

Die einen versuchen, Afrika selbst aus den Tiefen herauszuholen: http://www.spiegel.de/einestages/tod-von-thomas-sankara-afrikas-che-guevara-a-1232390.html#ref=recom-outbrain

Der „Nachfolger“ Sankaras versuchte es mit ausländischer Hilfe (der Link – und modern: https://www.nzz.ch/international/europas-laehmende-angst-vor-afrika-ld.1427240)

Andere fordern Entschädigung für das, was die Europäer angerichtet haben https://www.deutschlandfunk.de/migrationspolitik-wenn-es-um-afrika-geht-verlieren-die.911.de.html?dram:article_id=431080 – wichtig ist vor allem aber auch:

Es muss eine intellektuelle, eine kulturelle und eine soziale Mobilisierung innerhalb des afrikanischen Kontinents von den Afrikanern kommen.

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Trump pokert wieder, wenn er den Vertrag mit Russland in Frage stellt. Er will auch China mit einbeziehen, kam in einem Nebensatz bei der Tagesschau vom 22.10. heraus. Das wird ein äußerst komplexer Vertrag. Insgesamt kennen wir aber diese politischen Spielchen von Drohung und Gegendrohung. Man kann immer nur hoffen, dass Trump sich angesichts der Größe der Themen nicht einmal verzockt. https://www.tagesschau.de/ausland/bolton-in-moskau-103.html

Wie dem auch sei: Es stehen Wahlen an und Trump versucht den Demokraten die Russlandphobie aus den Fingern zu nehmen: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-cyberabwehr-russland-101.html

und gleichzeitig neue Akzente zu setzen: Treffen Trump-Putin: http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-was-donald-trumps-ausstieg-aus-dem-inf-vertrag-fuer-wladimir-putin-bedeutet-a-1234759.html

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Handelsabkommen mit Japan + Trump und Putin + Trump weich gekloppt

Ganz still und leise wurde mit Japan verhandelt und beschlossen. Es gibt Kritikpunkte – aber man hört kaum die Kritiker. Geht wohl auch nur um ein Abkommen mit Japan. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/japan-eu-freihandelsabkommen-103.html

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Das, was dieser Beitrag zu unseren Medien mit Blick auf Trump und Putin schildert, kann ich 1:1 nachvollziehen: https://dushanwegner.com/frieden/

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Die Medien und seine politischen Gegner haben Trump weich gekloppt. Das ist der Beginn dafür, dass er wohl Anhänger verlieren wird. Sein Markenzeichen war: kernig reden, kernig handeln. Jetzt sieht es so aus – obgleich ich Medien mit Blick auf Trump überhaupt nicht traue – als würde er reden, dann Kritik erfahren, dann zurückschrecken, modifizieren, sich selbst korrigieren… Das dürfte bei manchen seiner Wähler nicht gut ankommen.

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Rückblick 2: Trump und Nato und EU

  1. Wie sonderbar die EU-Granden denken, zeigt dieser Beitrag http://www.tagesschau.de/ausland/seehofer-brexit-101.html
  2. EU wollte sich Albanien kaufen? Baut ein Zentrum für Flüchtlinge, dann nehmen wir euch auf. Wie jämmerlich und im vollen Sinn Wert- und ehrlos ist das denn! Albanien wehrt sich zu recht. Mazedonien  auch. Was denken die von den Politikern dieses Landes? Lasst Euch kaufen – dann dürft ihr mitspielen. Ich denke, dass solche Zentren Aufgabe der UN sind.
  3. Habermas und EU – ich bin kein Freund des Nudging. Schade, Habermas wohl schon. https://www.cicero.de/kultur/Juergen_Habermas-Europa-EU-Eurozone-SPD-Sozialdemokraten-Heiko_Maas-Emmanuel_Macron-Demokratie
  4. Ein angemessenes Gutachten des Bundestages zum Thgema USA – Russland – Syrien! http://www.tagesschau.de/inland/syrien-voelkerrecht-103.html
  5. Was hat der Nato-Gipfel gebracht? Massenhaft Schlagzeilen über den bösen Trump. Medien können zufrieden sein, Trump wurde seinem Image gerecht. Spiegel-online trumpt mal wieder was das Zeug hält und vergleicht Trump mit einem Mafiaboss. Das sagt mehr über Spiegel online aus als über Trump – denn irgendwie hat es sich in meinem Kopf festgesetzt, dass man auch in der Politik Forderungen stellt und versucht, sie möglichst durchzusetzen. Trump verhält sich da – sagen wir mal – anders als Politik sonst in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Aber dann gleich mit dem Mafia-Boss zu kommen! Befriedigt wohl Spiegel-Online Leser, die brauchen auch ihre Zuckerle  http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-beim-nato-gipfel-verhandelt-wie-ein-mafiaboss-a-1218116.html
  6. Großes Thema war auch der höchste Richter, den Trump berufen hat – er wird es nicht leicht haben, denn er vertritt eine Meinung gegen das selbst ernannte Establishment: Demokraten und ihre Medien. Ob er gewählt werden wird? Das wäre für Demokraten blamabel.  http://kath.net/news/64422
  7. Am 4.7. hieß es, dass der Senatsausschuss weitere Hinweise für Einmischung Russlands sähe. Die US-Demokraten sind einfach unschlagbar im Verdrängen. Sie haben Mist gebaut, das Volk hat einen  anderen gewählt – und das können sie einfach nicht verknuspern und suchen nun Schuldige – in Russland. In diesem Zusammenhang: http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-geheimdienstchef-nennt-russland-aggressivsten-auslaendische-akteur-a-1218514.html Russland? Nicht China? Nun denn – im Augenblick ist es eben Russland.
  8. Trump gab May den Tipp, die EU zu verklagen – sie macht es wohl nicht. Wäre spannend geworden, wie das zu denken wäre. Aber der Beitrag spricht dann im Grunde nur davon, dass sie ihren Kurs härter durchziehen solle… Insgesamt ist der Beitrag interessant zum Thema und zaubert nicht nur ein Lächeln auf Mays Gesicht (wie der Artikel sagt), sondern auch auf das Gesicht der Leser (nun wissen wir, wo Trumps Mutter geboren wurde); manche Leser können allerdings nicht mehr lächeln http://www.spiegel.de/politik/ausland/trumps-brexit-vorschlag-an-may-die-eu-verklagen-a-1218535.html
  9. Nun steht der nächste große Aufreger – ein doppelter Aufreger vor der Tür: Putin trifft Trump, Trump trifft Putin.

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Trump – China und die EU + China und Myanmar + EU und Italien

Klar, Trump hatte mal wieder Erfolg: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/handelsstreit-china-usa-103.html

Aber der Druck muss auf China bleiben. Um der EU willen – aber nicht nur. Von daher hat das nichts mit mangelnder Absprache zu tun. Das ist vermutlich Taktik: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/donald-trump-us-regierung-widerspricht-sich-im-handelsstreit-mit-china-a-1208763.html

Und er wird es auch mit der EU haben – den Erfolg. Die EU will nur noch das Gesicht wahren, weil sie sich nicht unter Druck setzen lassen will – aber das gibt sich wohl auch bald. Man will nicht unter Druck verhandeln – da kann Trump gut zustimmen: Also, verhandelt zu unseren US-Gunsten – ohne Druck, aber Ende Juli müsst ihr fertig sein. Trump sitzt am längeren Hebel. China hat schnell beigegeben, wahrscheinlich in der Erwartung, dieses Kleinbeigeben wird auf längere Sicht zu einem Sieg für China führen. Trumps müssen anders unterlaufen werden als mit Machtgebaren. Chinesen waren schon immer cleverer als der Westen. China First heißt die Devise – und so handeln sie auch, während der Westen ideologische Aspekte im Blick haben, auch wenn es zum Nachteil gereicht. Ich sage nur: Ostafrika.

Noch sagt man in der EU Ja zum Iran-Abkommen. Aber ich denke, im Hintergrund laufen schon Überlegungen, wie man den Iran dazu bringen kann, Verbesserungen aus der Sicht Trumps zuzulassen. Denn auf einen Handelskonflikt wegen des Iran will es die EU sicher nicht ankommen lassen. Vor allem, weil da auch die Saudis mitmischen. Maas hat wohl irgendwas noch nicht verstanden – oder hat er einen Trumpf im Ärmel? http://www.tagesschau.de/ausland/maas-iran-105.html

Trump hätte übrigens – wie mit dem Iran – mit China weiter verhandeln müssen, denn das ist gefährlich, was die Chinesen hier betreiben: http://www.spiegel.de/politik/ausland/philippinen-wehren-sich-gegen-chinas-bomber-manoever-a-1208777.html

Aber Japan, die Philippinen usw. können sich kaum gegen den mächtigen Nachbarn wehren. Der schickt dann mal eben 2 Millionen Menschen – und Ruhe ist. Was macht eigentlich die UN in diesem Fall nachbarlicher Brutalität?

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Ein interessanter Beitrag zum Thema Myanmar – die Finger Chinas in dem Land und das Interesse daran: http://www.marcogallina.de/2018/05/17/myanmar/

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Man macht sich in der EU Sorgen über Italien. Dabei ist das Problem klassisch: Falsche Politik bringt Ärger, vor allem in einer Demokratie, in der die Menschen einfach nicht auf die Chefs aus Brüssel hören wollen. Macht eine gute Flüchtlings-/Migrationspolitik und die Wahlen fallen anders aus. Aber statt eine vernünftige Politik zu machen, versuchen sie alles Mögliche mit Druck – aber das wird nicht klappen, wenn man die EU-Staaten rechtlich nicht entmündigt hat. http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-kurz-vor-neuer-regierung-sorge-in-bruessel-waechst-a-1208767.html

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Keine Alternative + Monster + Syrien-Angriff

Es gibt keine Alternative für die Kriegshandlung, sagte May. Assad sei ein Monster, sagte Trump. http://www.tagesschau.de/ausland/trump-militarschlag-syrien-101.html

Was zeigt uns das? Unfähigkeit der Regierungen. Was zeigt es uns noch? Sie haben aus der Vergangenheit, in der der Gegner verbal erniedrigt wird, nichts gelernt. Was zeigt uns das noch? Dieser Anschlag auf Syrien war geplant. Von daher wurde das Gerücht vom Giftgas gerne aufgegriffen. Die Terroristen haben gesiegt, sie haben drei Mächte an der Nase herumgeführt. Denn so lange das nicht bewiesen ist, ist das ein Sieg des Terrorismus.

Unter Absprache mit Russland? Wie viele Tote gab es? Menschen geopfert oder sie vorher gewarnt? Menschenrechte? Spielen keine Rolle.

Was zeigt uns das noch? Trump signalisiert Freundschaft. Die Syrer werden ihm das nicht abnehmen. Sie stehen hinter Assad. Er treibt wie sein Vorgänger Obama Assad immer weiter in die Arme der Russen und der Iraner. Er versucht nicht, sie herauszulösen durch Hilfe usw. Er jagt sie weg. Die Syrer werden es diesen Ländern womöglich nicht vergessen. Auch die Christen dort nicht. Die Amerikaner und Europa waren ihnen keine Hilfe. Im Gegenteil.

Jetzt kann man nur hoffen, dass die Russen vernünftig reagieren. Dass sie fähig sind, flexibel zu denken, unabhängig von der Kategorie Krieg, Krieg, Krieg.

Das Assad auch aus meiner Perspektive kein Musterknabe ist, das muss ich hier nicht noch einmal wiederholen. Dass die gegenwärtigen westlichen Regierungen einfach nicht in der Lage sind, endlich einmal weiter zu denken, nach all den Untersuchungen und Erfahrungen mit Blick auf Friedensforschung, das empfinde ich einfach als klägliches Versagen.

Übrigens Friedensforschung: Wer von Frankreich, Großbritannien, USA will von den Problemen im eigenen Land ablenken?

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Nachtrag: Ach so, es ging nur darum zu testen, ob die Waffen des Dreierpacks (USA, Frankreich, Großbritannien) die syrische Luftabwehr überwinden kann, damit besser ist als die russische. Dafür hat man dann 103 Raketen abgeschickt von denen vermutlich 71 ihr Ziel nicht erreicht haben. http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-luftangriffe-faq-101.html

Nein, der Luftschlag war nicht angemessen. Frieden ist zu kostbar, als dass er auf dieser Basis von unbewiesenen Angaben von Terroristen, in diesem Fall Rebellen oder Widerstandskämpfer genannt, begraben wird: http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-angriffe-iran-russland-103.html

Wissen die Politiker eigentlich nichts mehr mit Frieden anzufangen, dass sie ihn so leichtfertig aufs Spiel setzen?

Nachtrag 2: Interessant fand ich die Aussage der Bundesregierung laut Tagesschau vom 14.4., dass man das Völkerrecht durch den Angriff nicht gebrochen habe, weil die Russen in der UN alles blockierten. Ich dachte immer, der Sicherheitsrat sei dazu da. Lösungen zu finden und nicht einfach loszuballern, nur weil man nicht einer Meinung ist. Irgendwie scheint sich das Losballern als „politische“ Alternative zumindest verbal durchzusetzen.

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