Kinder zur Ausreise drängen: Beispiel Gambia

Alle Warnungen nützen nichts: das Kind muss weg – ab nach Europa – weil die Familie auf diese Weise hofft, überleben zu können: http://www.spiegel.de/politik/ausland/flucht-aus-westafrika-wenn-dich-die-familie-auf-das-meer-schickt-a-1176287.html

„Wenn er es schafft, kann die Familie überleben. Wenn nicht, war es Allahs Wille. Ich lege alles in Gottes Hand.“

Die Bilder sind interessant. Die Menschen haben nichts zu tun. Sie haben kein Geld. sie haben nichts zu essen. Sie hängen herum. Das ist für das menschliche Hirn fatal. Der Mensch muss handeln, aktiv sein, sinnvoll sein Leben gestalten können. Und wenn es nichts zu denken hat, denkt es sich Kriege aus, Abenteuer, …

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Afrika

Volker Seitz gibt mit anderen Afrika-Experten wichtige Empfehlungen für die künftige Afrika-Politik: http://www.achgut.com/artikel/afrika_orientierungshilfe_fuer_die_koalitionsverhandlungen

Aus meiner Perspektive scheint besonders dieser Aspekt wichtig:

 Setzen Sie sich aber dafür ein, dass möglichst wenig Hilfe über die Regierungen afrikanischer Länder gelenkt wird, sondern direkt an zivilgesellschaftliche Gruppen und Projekte geht.

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Kurz und Migranten + Flüchtlingskrise und Afrika + Ausflügler aus Afrika

Dass Migranten von Österreichs Kurz nicht abgeneigt sind, wird hier erläutert: http://www.achgut.com/artikel/ein_migrantenschreck_den_migranten_schaetzen

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Afrika unterstützen darf nicht bedeuten, die korrupten Regime zu unterstützen: http://www.focus.de/politik/videos/fluechtlingskrise-afrika-offensive-experte-zerpflueckt-merkels-grossen-afrika-plan_id_7745501.html

Das ist schon richtig. Es ist nur äußerst viel Fingerspitzengefühl notwendig, um den Regimes zu sagen: Es ist kein Neo-Kolonialismus, wenn wir euch weghaben wollen. Das Bestehen auf Menschenrechten und das Eingreifen in die vielerorts unhaltbare Situation kann leicht zum Vorwurf führen: Europäer wüssten alles besser und würden die Menschenrechte ausnutzen, um ihre neokoloniale Macht auszuspielen.

Aber: Man muss Wege finden, die guten Kräfte in den jeweiligen Ländern zu unterstützen. Ich denke, man wird sie finden.

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Ausflügler kommen aus Afrika? http://www.focus.de/politik/ausland/neuer-fluechtlingsstrom-renaissance-der-maghreb-route-immer-mehr-junge-afrikaner-wollen-nach-europa_id_7745077.html

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Zwei Bilder Afrikas

Ein sehr guter Beitrag:  http://www.zeit.de/kultur/2017-10/afrika-rassismus-klischees-vorurteile-10nach8

Dieses Afrika müssen wir unterstützen, von dem im Beitrag gesprochen wird.

Es geht ihr allerdings nicht nur um Afrika, sondern auch darum, wie wir mit Menschen aus anderen Ländern umgehen. Da müssen viele umdenken – auch diejenigen, die es gut meinen. Ich bin in Brasilien geboren und aufgewachsen. Aus der Erinnerung heraus: Da hat keiner einen aus Afrika Stämmigen gefragt: Wo kommst du her – er war Brasilianer! Bis wir in Deutschland dahin kommen, wird es sicher noch eine Weile dauern. Andererseits muss ich sagen: Menschen aus Afrika – zumindest habe ich das erlebt – sind enttäuscht, wenn man sie nicht nach ihrem Heimatland fragt. Sie engagieren sich manchmal auch für es, sind stolz auf es. Man kann es also immer falsch machen.

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Am 15.6. habe ich das hier für den Blog geplant, aber nicht einbringen können, weil immer andere Themen relevanter waren – und dann vergaß ich ihn. Der oben genannte Beitrag erinnerte mich daran:

Afrika – welche Bilder haben wir vor Augen?

Und/oder?

Ich muss freilich sagen, dass ich beider Clips Texte nicht verstehe – und nicht nur die Texte nicht, sondern auch die Gesten, Tanzrhythmen…

Afrika ist vielfältig. Aber wem sag ich das.

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Macron: Migranten aufnehmen + Afrikanische Staaten und Patenschaften

Dass Macron Migranten aufnehmen möchte – ist das genug durchdacht? Das ist das Ziel der Politik, entsprechende Hotspots einzurichten. Das habe ich ja auch immer als positiv angesehen – aber es muss Teil eines Gesamtpaketes sein. Und zu diesem gehört es dann auch zu fragen: Wie gehen wir dann mit denen um, die keine Chance auf Aufnahme sahen und nun den illegalen Weg gehen werden? Das eigentliche Problem bleibt ja damit vorhanden. Oder hat Macron an dieser Stelle eine Lösung des Problems? Italien bleibt auf den Flüchtlingen sitzen, Griechenland bleibt auf sie sitzen – weil nun die Länder die Idee bekommen haben, in Afrika Hotspots einzurichten. Das kann doch auch keine Lösung sein – wenn sie nicht als Paket daherkommt. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fluechtlingspolitik-frankreich-oeffnet-asylzentren-in-afrika-15239276.html

Übrigens: Kommen dann wirklich Flüchtlinge, also Verfolgte? Die müssen gesondert behandelt werden – sie benötigen Hotspots jenseits der Grenze von Ländern, aus denen Menschen fliehen: Eritrea, Sudan, Somalia…

Ich denke auch an Madagaskar: Es gibt sicher so mancher, der nicht in Madagaskar leben möchte, in dem immer wieder einmal die Pest ausbricht. Er möchte weg. Aber nicht, weil er seine Heimat verlassen will, sondern weil er ein sicheres Leben haben möchte. Und so läge es doch nahe, statt nun die Menschen nach Europa zu holen, diesem Land zu helfen – also Patenschaften für die Länder einzurichten: Jedes europäische Land bekommt ein afrikanisches Land, das er unterstützen muss. Nicht nur mit Geld – sondern auch politisch…

Die EU sie denkt immer zu kurz. Und Macron ist derjenige, der das zu kurz Gedachte umsetzen möchte. Das macht aber keinen Sinn – außer dass es die eigene Bevölkerung verärgert.

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Ausweisung von Syrern + Katalonien + Türkei – politische Justiz + Wahlen in Kenia + Hunger in Afrika + Brasilien: Tötung von Kindern

Im Libanon wurden sehr viele Syrer von jetzt auf gleich aus einer Stadt ausgewiesen, weil eine junge Frau sexuell misshandelt und ermordet worden war. Beschuldigt wird ein Syrer. https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/58543-mord-an-frau-fuhrt-zu-massenausweisung-syrischer-fluchtlinge-libanon/

Die UN mag diese Ausweisung verurteilen – weil es eine Kollektivstrafe ist. Ich vermute, dass allerdings diese Tat das Fass hat überlaufen lassen. Da muss vieles an Üblem vorangegangen sein, um so zu reagieren.

Und was ich schon vor längerer Zeit im Blog geschrieben hatte: Libanon und Türkei werden als Beispiele dafür aufgeführt, dass Menschen aufgenommen werden, obwohl diese Länder ärmer sind als unsere. Ich schrieb: Wir dürfen die Unterbringung, die Menschen unwürdig ist, nicht als Vorbild ansehen.

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Endlich beherrschen nicht nur die kuriosen Abspalter die Medien, sondern auch die vernünftigen Bleiber: http://www.spiegel.de/politik/ausland/barcelona-demonstration-gegen-unabhaengigkeit-kataloniens-a-1171838.html

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Der türkische Staatsanwalt hat recht, dass er bis zu 15 Jahren Haft für Steudtner fordert. Sicher ist sicher – sonst wird der Staatsanwalt auch der Gülen-Bewegung zugeordnet werden – er will wahrscheinlich nicht aus der Türkei fliehen. Kurz: Man sieht, dass Teile der Justiz nicht mehr unabhängig sind, sie müssen selbst sehen, wo sie bleiben und das garstige politische Spielchen mitspielen, das die ErdoganRegierung spielt. Die Frage ist: Wie spielt der Richter – was kostet es, Steudtner loszukaufen? http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-staatsanwaltschaft-fordert-15-jahre-haft-fuer-peter-steudtner-a-1171842.html

Wir kennen das als Land ja schon: Menschen loszukaufen, weil ein Land Devisen benötigt. Sozusagen als Ersatzgeld, das die EU den Türken streicht.

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Wenn schon in unserem Land Spannungen vor der Wahl herrschen, wie viel mehr in Kenia, einer jüngeren Demokratie? Es kann nur jeder hoffen, dass sie sachlich bleiben und kühlen Kopfes, mehr als so mancher in unserem Land – der unser Land zur Bananenrepublik umfunktionieren wollte.

Spannung im Wahlkampf wird über Unsicherheiten angesichts von Impfungen gefördert. Angeblich sollen WHO und Unicef Tetanusimpfstoff heimlich mit einem Stoff kombiniert haben, das Frauen unfruchtbar macht. http://kath.net/news/61204

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Ein lesenswerter Beitrag von Volker Seitz zum Hungerproblem in Afrika: Es sind nicht die verschlossenen Märkte der EU und der USA, die Afrika arm lassen – es ist die verfehlte Landwirtschaftspolitik. Ausländische Länder kaufen Land, um in Afrika für ihren eigenen Markt nahrungsmittel anzubauen. Afrika ist der Kontinent, der nicht genügend Nahrungsmittel für seine eigene Bevölkerung produziert. „Die Armut in Afrika ist menschengemacht.“ http://www.achgut.com/artikel/afrika_was_nicht_produziert_wird_kann_nicht_gegessen_werden

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Ein Mann hat in einem Kindergarten Kinder mit Alkohol überschüttet und angezündet. 7 Kinder und 1 Erzieherin starben, viele wurden verletzt: http://www.focus.de/panorama/welt/weitere-kinder-erliegen-ihren-verletzungen-zahl-der-opfer-der-gewalttat-in-brasilianischem-kindergarten-steigt-auf-acht_id_7685700.html

Wer ist verantwortlich dafür, dass Menschen, von denen bekannt ist, dass sie psychische Probleme haben, an solchen sensiblen Stellen eingesetzt werden? Oder ist diese Erklärung wieder nur vorgeschoben – weil man sich diese grausame Tat nicht anders erklären kann und mag?

Aber damit tut man Menschen mit psychischen Problemen keinen Gefallen, weil eine Integration erschwert wird – zumindest dann, wenn alle möglichen Untaten als psychische Probleme bezeichnet werden.

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Separationsbestrebungen Biafras in Nigeria

Der Biafra-Krieg öffnete mir als Jugendlichen die Augen (1967-1970). Und sieht es nun wieder danach aus, dass Grausamkeiten, dass das Gegeneinander an Gewicht bekommt? https://www.igfm.de/news/article/video-zeigt-folter-durch-militaerangehoerige/

Überall gibt es Separationsbestrebungen. Überall da, wo Gruppen willkürlich und gewaltsam zusammengefügt wurden. Nigeria ist ja nur ein Beispiel. Ein anderes Beispiel sind die Kurden. Wieder eines sind die die Länder, die von China annektiert wurden und mühsam und gewalttätig von China zusammengehalten werden, ein weiteres Beispiel ist evtl. Brasilien – der Süden contra Norden. Zahlreiche weitere könnten aufgezählt werden. Kann die UN nicht versuchen, Wege zu finden, die dieses Problem alter willkürlicher Grenzen neu durchdenkt und ordnet?

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Zentralafrikanische Republik

Der Krieg gegen Christen in der ZAR geht weiter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/zentralafrikanische-republik-menschenrechtler-berichten-uebergriffe-a-1166768.html

Das war auch zu erwarten. Im November 2016 schrieb ich:

„Allerdings weiß ich nicht, ob man dort wirklich bereit ist, der Vergangenheit in die Augen zu sehen. Denn die Versuche der Vergangenheit durch islamistische Stämme das Land zu unterwerfen, müssen in die Diskussion eingebracht werden. Es sieht eher danach aus, dass man versucht, einen Schnitt zu machen und einen Neuanfang zu beginnen, ohne Aufarbeitung der Vergangenheit vorangehen zu lassen. Kann das gelingen?“

Ich möchte auch an einen Beitrag von 2014 erinnern: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/04/21/zentralafrika/ und einen aus dem März 2014: http://blog.wolfgangfenske.de/2014/03/02/staemme-in-afrika-in-deutschland/

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Afrika + Kenia und Kenyatta

Was für ein Beitrag über Afrika! Ehrlich ist er. Senegal als Beispiel, von Ken Bugul: https://www.nzz.ch/feuilleton/afrikas-tragoedie-stoppt-die-entwicklungshilfe-ld.1313718

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Dieser Beitrag sagt, dass die Wahl in Kenia annulliert worden sei. Eine Begründung wird nicht genannt – außer: Das Ergebnis sei nicht in Übereinstimmung mit der Verfassung Kenias entstanden. In Medien wird dieses Urteil gerühmt. Ist eine bessere Begründung des Gerichts bekannt, damit es nicht zu üblen Turbulenzen in Kenia kommt? : http://www.spiegel.de/politik/ausland/kenia-uhuru-kenyatta-akzeptiert-annullierung-der-wahl-a-1165703.html

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