Totalitarismus + Bild von Afrika

Ich bin gespannt, wo wir mit unserer Gesellschaft in 15 Jahren stehen.

Totalitäre Gesinnung bedeutet nicht, dass jegliche Meinung verboten wird.

Es wird nur die verboten, die nicht ins Konzept der mächtigen Mehrheit passt.

Der nächste Totalitarismus wird ein guter Totalitarismus sein.

Ach so: Das dachten Nationalsozialisten und Kommunisten auch: Wir retten die Welt! Wir retten sie vor den Weltzerstörern! Wir sind die Guten – wir haben das Recht dazu – und passen die Gesetze entsprechend an: Gegen die Bösen, die „Nicht-Wir“.

Man darf sich nicht so sehr auf den Nationalismus fixieren. Es waren immer Parteien, die sich als Weltretter in den Vordergrund schoben: Die Partei, die Partei hat immer Recht…

Die Namen der Weltretter-Parteien sind auswechselbar. Genauso wie die Farben.

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Afrika: Abgesehen davon, dass von sehr vielen auch nur ein Bruchteil sehr viel sein kann – ein interessanter Beitrag – obgleich: eigentlich nichts Neues: https://www.welt.de/politik/ausland/article195117509/Afrika-Nur-ein-Bruchteil-macht-sich-auf-den-Weg-nach-Europa.html

Ich frage mich nur: Gibt es wirklich nur deswegen so viele Kinder, weil man sich nicht sicher ist, ob viele überleben? Ich denke, die Gesinnung ist vielerorts nicht reflektiert.

Zum Thema Afrika: Neulich einen Film von Arte geschaut „Lost Children“; es geht um Kindersoldaten. Sehr brutales Bild von Afrika. Darf man den Film zeigen? Auch das Bild, das Mukwege in seiner Biographie zeigt – Afrika brutal. Afrika ist doch ganz anders. Wie anders? So wie Touristen es sehen? Schöner Strand, blaues Meer, viele Traum-Tiere, Urwälder, Wüsten… Afrika ist ganz anders. Afrika, der Alltag der Städter – der wird nicht gezeigt – welcher Stadt? Warum bringt es selbst Südafrika nicht auf die Reihe? Warum Nigeria nicht? Afrika braucht einfach Zeit. Zeit, die es aber nicht hat, wenn es nicht explodieren soll?

Man muss sich wohl immer bewusst sein, dass Afrika ganz anders ist als Europa, nicht vergleichbar. In Europa ist es fast überall ähnlich, ob in Madrid, Paris, Hamburg, Warschau, Stockholm, London, und dann jeweils auf den Dörfern… (Nicht so ganz: Moldawien, Teile von Bulgarien…) Dass Afrika ganz anders ist, das ist das Spannende, brutale – aber auch Hoffnung machend, wenn die innovativen Kräfte nicht durch totalitäre Regime, die in die eigene Tasche wirtschaften, gehindert werden.

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Verschwörungstheorien + Geburtenplanung in Afrika

Verschwörungstheorien findet man doch nicht nur mit Blick auf den Islam. Den Fokus darauf zu richten, ist selbst wieder eine Art Verschwörungstheorie. Man muss nur einmal das Netz mit Blick auf viele „Naturfreunde“ und Firmen-Hater – kurz: Natur-Retter – durchstöbern. Was da nicht alles behauptet wird und herumkursiert – und sogar die Politik zu bestimmen versucht. https://www.nzz.ch/feuilleton/die-neue-art-der-verschwoerungsteorie-es-zaehlt-die-krude-behauptung-ld.1485263

Von daher ist dem Papst, der das wohl allgemein gehalten hat, eher zuzustimmen. https://www.nzz.ch/panorama/papst-warnt-vor-kultur-der-beleidigung-ld.1487896

Allerdings spricht er von einer „Kultur der Beleidigung“. Der Begriff „Kultur“ ist natürlich dehnbar. Aber ich würde doch von einer Unkultur reden, damit nicht ein gutes Wort einen schalen Beigeschmack bekommt.

Wir stoßen hiermit auf ein menschliches Phänomen, das schon die 10 Gebote ablehnen: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden… Und dieses „Phänomen“, falsch Zeugnis zu reden, ist überall erkennbar – auch in den seriösen Medien, dort sind es Spekulationen, Vermutungen, Überlegungen, die nicht die Realität wiedergeben, sondern sie zu verändern suchen. Wir finden das überall, wenn es darum geht, Meinung zu machen, zu manipulieren, Menschen zu erziehen – man denke nur an das hofierte Nudging. Und so lange der Mensch nicht seine Gesinnung ändert, können auch die Plattformen der Sozialen Medien hier nicht korrigierend eingreifen. Wie könnten sie auch.

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Dieser Beitrag zum Thema Geburtenüberschuss zeigt den Traum eines Europäers auf. Mehr nicht. Wie kann Geburtenüberschuss in Afrika minimiert werden? https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/studie-zu-afrikas-zukunft-geburtenrueckgang-ist-notwendig-16233134.html

  1. Kindersterblichkeit muss zurückgehen,
  2. Folge: aktive Kinderplanung,
  3. bessere Bildung für Frauen,
  4. bessere Einkommen, bessere Lebensperspektive.
  5. Folge: aktive Kinderplanung,
  6. Gleichberechtigung von Mann und Frau,
  7. Zugang zu Familienplanungsmethoden.

Wie kann man 1+3+4+6 hin bekommen? Das ist ja gerade das Problem. Auf die Idee sind sicher schon viele gekommen. Aber die Realisierung ist nicht möglich. Möglich ist nur 7. Aber das wird dann nicht gemacht, wenn die anderen Bedingungen nicht stimmen.

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Gedanken über Afrika

Neulich hatte ich im Blog das Thema, dass man Afrika nicht als Einheit ansehen solle, sondern eben in seiner Vielfalt in den Blick bekommen müsse (27.1.). Hier wird ein anderer Weg, den des reduzierten Panafrikanismus, beschrieben: Afrika – eine Einheit, die sich auf diese Einheit besinnen muss, um sich von der Bevormundung durch den kapitalistischen Norden lösen zu können: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/afrikas-zukunft-felwine-sarrs-thesen-in-afrotopia-16059770.html

(Ich nenne es reduzierten Panafrikanismus, weil es um die Menschen auf dem Kontinent geht und nicht um alle afrikanischen bzw. schwarzen Menschen weltweit.)

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Neue Informationen aus und über Afrika gibt es hier – woran ich wieder erinnern möchte: http://www.bonner-aufruf.eu/?seite=neues

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Von Volker Seitz ein Beitrag zum Thema Malaria: https://www.achgut.com/artikel/malaria_anstieg_afrikaner_schuetzen_sich_halbherzig

Von Volker Seitz auch ein Beitrag zum Thema Günter Nooke: https://www.achgut.com/artikel/guenter_nocke

Ich wüsste ja gerne, wie solche Afrika-Experten, wie sie in dem Beitrag zu Wort kommen, afrikanische Experten – Experten aus Afrika – beurteilen würden. Auch dort wird es keine einheitlichen Stimmen geben. Warum tut man aber hier so, als würde nur eine Meinung richtig sein?

Demokratie lebt von Vielfalt, liebe Leute: von Vielfalt!

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Afrika ist kein Land

Afrika ist kein Land. Das ist auch häufig Thema in meinem Blog. Grundsätzlich spricht der Beitrag viele richtige Punkte an – aber es wird keiner konsequent ausgeführt. Da fragt man sich dann doch wieder: Warum nicht? Wieweit spielt Afrika wirklich eine Rolle? Wird das nur einmal kurz aufgegriffen, um Europäer auf ihr Fehlverhalten und auf den Februar als „Black History Month“ hinzuweisen? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/afrika-ist-kein-land-deutschland-als-kolonialmacht-kolumne-a-1249963.html

Zum Thema Frankreich und Afrika sind die Artikel von Volker Seitz interessant: https://www.achgut.com/artikel/putschversuch_in_zentralafrika_gescheitert

und: https://www.achgut.com/artikel/wer_ist_felix_tshisekeditshilombo

und: https://www.achgut.com/artikel/hat_madagaskar_noch_eine_chance

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Südafrika + Burkina Faso

Hoffentlich ist er kein Schüler Mugabes, der sein Land in die Katastrophe geführt hat, sondern weiß die Sache maßvoll und klug anzugehen: https://www.tagesschau.de/ausland/suedafrika-enteignung-farmer-101.html

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Mali, Burkina Faso, Niger – aber auch Nordnigeria, Tschad, Zentrafrikanische Republik – ich befürchte auch zum Teil in Äthiopien: Überall sind die Gewalttäter unterwegs, um die Gesellschaften aufzumischen. Es ist ein Jammer – gibt es weitsichtige Möglichkeiten, gegen diese Kriminellen etwas zu machen, statt zu jammern?: https://www.tagesschau.de/ausland/burkina-faso-181.html

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Afrika + Trump und Russland + Russlandphobie

Die einen versuchen, Afrika selbst aus den Tiefen herauszuholen: http://www.spiegel.de/einestages/tod-von-thomas-sankara-afrikas-che-guevara-a-1232390.html#ref=recom-outbrain

Der „Nachfolger“ Sankaras versuchte es mit ausländischer Hilfe (der Link – und modern: https://www.nzz.ch/international/europas-laehmende-angst-vor-afrika-ld.1427240)

Andere fordern Entschädigung für das, was die Europäer angerichtet haben https://www.deutschlandfunk.de/migrationspolitik-wenn-es-um-afrika-geht-verlieren-die.911.de.html?dram:article_id=431080 – wichtig ist vor allem aber auch:

Es muss eine intellektuelle, eine kulturelle und eine soziale Mobilisierung innerhalb des afrikanischen Kontinents von den Afrikanern kommen.

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Trump pokert wieder, wenn er den Vertrag mit Russland in Frage stellt. Er will auch China mit einbeziehen, kam in einem Nebensatz bei der Tagesschau vom 22.10. heraus. Das wird ein äußerst komplexer Vertrag. Insgesamt kennen wir aber diese politischen Spielchen von Drohung und Gegendrohung. Man kann immer nur hoffen, dass Trump sich angesichts der Größe der Themen nicht einmal verzockt. https://www.tagesschau.de/ausland/bolton-in-moskau-103.html

Wie dem auch sei: Es stehen Wahlen an und Trump versucht den Demokraten die Russlandphobie aus den Fingern zu nehmen: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-cyberabwehr-russland-101.html

und gleichzeitig neue Akzente zu setzen: Treffen Trump-Putin: http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-was-donald-trumps-ausstieg-aus-dem-inf-vertrag-fuer-wladimir-putin-bedeutet-a-1234759.html

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Afrika und Europa + Charter Cities

Der Beitrag ist erhellend: https://www.deutschlandfunk.de/historiker-mbembe-zum-postkolonialismus-europa-hat-kein.691.de.html?dram:article_id=430060

Wenn man ihn liest, kommt allerdings eine fiese Frage: Was also Europa kulturell in Afrika nicht zerstört hat – das existiert noch alles in afrikanischen Ländern? Haben die Afrikaner es gehegt und gepflegt, in Museen ausgestellt, damit es nicht kaputt geht…?

Ja, man muss ehrlich miteinander umgehen.

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Wird so etwas aber nicht schon in Indien gemacht? So etwas wie Charter Cities? Allerdings sind dort nicht Staaten die Besitzer dieser „Städte“, sondern wenn ich mich recht erinnere innovative Firmen: https://www.achgut.com/artikel/nobelpreis_fuer_politisch_nicht_korrekte_armutsbekaempfung

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Ebola + Kamerun + Nigeria + Zentralafrikanische Republik

Ebola kann im Kongo im Augenblick nicht weiter bekämpft werden: Milizen-Angriff verhindert es, ebenso dass Misstrauen gegen die Helfer, weil sie mit der Regierung zusammenarbeiten: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-who-muss-kampf-gegen-das-virus-unterbrechen-a-1229921.html

Das bedeutet womöglich: Viele, viele Tote mehr, wenn es schlimm läuft, und: ein Glutnest, das den Brand weltweit ausbreiten kann.

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In Kamerun brodelt es: https://www.globalchristiannews.org/article/religious-leaders-call-for-peace-in-cameroon/

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Möglicherweise wurden in Nordnigeria in diesem Jahr 2000 Christen durch Fulani (Hirten) umgebracht:  https://www.globalchristiannews.org/article/herdsmen-killed-2000-in-nine-months-says-rights-group/

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Ebenso wurden in der Zentralafrikanischen Republik 42 Menschen ermordet: https://www.globalchristiannews.org/article/42-killed-by-islamists-in-central-african-republic/

Die Bemühungen um ein Auskommen zwischen Christen und Muslimen ist groß – diejenigen, die das bekämpfen, sind sehr gewalttätig.

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