Afrika ist kein Land

Afrika ist kein Land. Das ist auch häufig Thema in meinem Blog. Grundsätzlich spricht der Beitrag viele richtige Punkte an – aber es wird keiner konsequent ausgeführt. Da fragt man sich dann doch wieder: Warum nicht? Wieweit spielt Afrika wirklich eine Rolle? Wird das nur einmal kurz aufgegriffen, um Europäer auf ihr Fehlverhalten und auf den Februar als „Black History Month“ hinzuweisen? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/afrika-ist-kein-land-deutschland-als-kolonialmacht-kolumne-a-1249963.html

Zum Thema Frankreich und Afrika sind die Artikel von Volker Seitz interessant: https://www.achgut.com/artikel/putschversuch_in_zentralafrika_gescheitert

und: https://www.achgut.com/artikel/wer_ist_felix_tshisekeditshilombo

und: https://www.achgut.com/artikel/hat_madagaskar_noch_eine_chance

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Südafrika + Burkina Faso

Hoffentlich ist er kein Schüler Mugabes, der sein Land in die Katastrophe geführt hat, sondern weiß die Sache maßvoll und klug anzugehen: https://www.tagesschau.de/ausland/suedafrika-enteignung-farmer-101.html

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Mali, Burkina Faso, Niger – aber auch Nordnigeria, Tschad, Zentrafrikanische Republik – ich befürchte auch zum Teil in Äthiopien: Überall sind die Gewalttäter unterwegs, um die Gesellschaften aufzumischen. Es ist ein Jammer – gibt es weitsichtige Möglichkeiten, gegen diese Kriminellen etwas zu machen, statt zu jammern?: https://www.tagesschau.de/ausland/burkina-faso-181.html

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Afrika + Trump und Russland + Russlandphobie

Die einen versuchen, Afrika selbst aus den Tiefen herauszuholen: http://www.spiegel.de/einestages/tod-von-thomas-sankara-afrikas-che-guevara-a-1232390.html#ref=recom-outbrain

Der „Nachfolger“ Sankaras versuchte es mit ausländischer Hilfe (der Link – und modern: https://www.nzz.ch/international/europas-laehmende-angst-vor-afrika-ld.1427240)

Andere fordern Entschädigung für das, was die Europäer angerichtet haben https://www.deutschlandfunk.de/migrationspolitik-wenn-es-um-afrika-geht-verlieren-die.911.de.html?dram:article_id=431080 – wichtig ist vor allem aber auch:

Es muss eine intellektuelle, eine kulturelle und eine soziale Mobilisierung innerhalb des afrikanischen Kontinents von den Afrikanern kommen.

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Trump pokert wieder, wenn er den Vertrag mit Russland in Frage stellt. Er will auch China mit einbeziehen, kam in einem Nebensatz bei der Tagesschau vom 22.10. heraus. Das wird ein äußerst komplexer Vertrag. Insgesamt kennen wir aber diese politischen Spielchen von Drohung und Gegendrohung. Man kann immer nur hoffen, dass Trump sich angesichts der Größe der Themen nicht einmal verzockt. https://www.tagesschau.de/ausland/bolton-in-moskau-103.html

Wie dem auch sei: Es stehen Wahlen an und Trump versucht den Demokraten die Russlandphobie aus den Fingern zu nehmen: https://www.tagesschau.de/ausland/usa-cyberabwehr-russland-101.html

und gleichzeitig neue Akzente zu setzen: Treffen Trump-Putin: http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-was-donald-trumps-ausstieg-aus-dem-inf-vertrag-fuer-wladimir-putin-bedeutet-a-1234759.html

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Afrika und Europa + Charter Cities

Der Beitrag ist erhellend: https://www.deutschlandfunk.de/historiker-mbembe-zum-postkolonialismus-europa-hat-kein.691.de.html?dram:article_id=430060

Wenn man ihn liest, kommt allerdings eine fiese Frage: Was also Europa kulturell in Afrika nicht zerstört hat – das existiert noch alles in afrikanischen Ländern? Haben die Afrikaner es gehegt und gepflegt, in Museen ausgestellt, damit es nicht kaputt geht…?

Ja, man muss ehrlich miteinander umgehen.

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Wird so etwas aber nicht schon in Indien gemacht? So etwas wie Charter Cities? Allerdings sind dort nicht Staaten die Besitzer dieser „Städte“, sondern wenn ich mich recht erinnere innovative Firmen: https://www.achgut.com/artikel/nobelpreis_fuer_politisch_nicht_korrekte_armutsbekaempfung

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Ebola + Kamerun + Nigeria + Zentralafrikanische Republik

Ebola kann im Kongo im Augenblick nicht weiter bekämpft werden: Milizen-Angriff verhindert es, ebenso dass Misstrauen gegen die Helfer, weil sie mit der Regierung zusammenarbeiten: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-who-muss-kampf-gegen-das-virus-unterbrechen-a-1229921.html

Das bedeutet womöglich: Viele, viele Tote mehr, wenn es schlimm läuft, und: ein Glutnest, das den Brand weltweit ausbreiten kann.

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In Kamerun brodelt es: https://www.globalchristiannews.org/article/religious-leaders-call-for-peace-in-cameroon/

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Möglicherweise wurden in Nordnigeria in diesem Jahr 2000 Christen durch Fulani (Hirten) umgebracht:  https://www.globalchristiannews.org/article/herdsmen-killed-2000-in-nine-months-says-rights-group/

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Ebenso wurden in der Zentralafrikanischen Republik 42 Menschen ermordet: https://www.globalchristiannews.org/article/42-killed-by-islamists-in-central-african-republic/

Die Bemühungen um ein Auskommen zwischen Christen und Muslimen ist groß – diejenigen, die das bekämpfen, sind sehr gewalttätig.

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Afrika – mediale Kooperation mit afrikanischen Nachrichtenagenturen

Warum hört man nur dann so viel über Afrika – und auch positive Infos – wenn Merkel die Länder besucht? Kann das medial nicht zu einem festen Bestandteil werden? Wir hören von Bränden in Kalifornien, von Überschwemmungen, von diesen und jenen Lappalien aus den USA – aber Wichtiges aus Afrika erfahren wir nicht. Gibt es eine Art mediale Kooperation mit afrikanischen Nachrichtenagenturen?

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Obama zu Mandela

Obama hielt zum 100. Geburtstag von Mandela eine Rede, in der die Zukunft in den Blick kam:

„Ich glaube an Nelson Mandelas Vision von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit.“

Angeblich soll er auch gesagt haben, dass man an Fakten glauben müsse. Das wäre eine ebenso sonderbare Formulierung. http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-rede-zu-mandelas-100-befinden-uns-an-einem-scheideweg-a-1218902.html

Spricht er im Folgenden von Südafrikas Realität oder als Ziel der Vision? Das wird im Beitrag nicht deutlich:

Ganze Gesellschaftssysteme hätten sich verändert – auch durch Mandela. „Eine ganze Generation genießt inzwischen eine Welt, die deutlich freier, ausgeglichener, wohlhabender, weniger gewalttätig und toleranter ist – geschaffen zu ihren Lebzeiten.“

Interessant ist, was in den Medien hervorgehoben wird: Rede gegen Nationalismus, Populismus usw. – alles gegen Trump gerichtet. Hat Obama wirklich an Südafrika vorbeigeredet? Denn die haben dort ganz andere Probleme. Oder sollten diese Hinweise vom desolaten Zustand Südafrikas ablenken?

Wann bekommt Südafrika sich endlich in den Griff? Wunden der Vergangenheit heilen sehr, sehr langsam.

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Tote in Mali + Tote in Syrien

Möglicherweise wurden durch IS-Fulbe junge Männer der Tuareg ermordet: http://www.tagesschau.de/ausland/mali-fulbe-tuareg-angriffe-101.html

Interessant an dieser Nachricht finde ich, dass die Fulbe/Fulani endlich mit Namen genannt werden, denn die sind es auch, die in Mali und in der Zentralafrikanischen Republik – Hand in Hand mit Islamisten – gegen andere Stämme vorgehen. Es gab einmal ein muslimisches Fulbe-Reich, das möglicherweise wieder hergestellt werden soll – allerdings in modernen Dimensionen, also nicht nur auf verhältnismäßig kleine Bereiche bezogen https://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad_der_Fulbe

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Wenn dem wirklich so sein sollte, dass Blauhelme sich nicht einmischen dürfen und zusehen, wie Menschen in den Hinterhalt geraten, dann ist die UN krank. Wie kann sie wieder gesunden? Das Video ist wie ein PC-Spiel – nur real. Mit echten Toten. Was manche faszinieren dürfte – sodass sie gerne UN-Blauhelme werden wollen. Sorry, aber so verwirrt schätze ich so manche meiner Zeitgenossen ein: http://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-blauhelme-golan-103.html

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