Zum Sonntag 34

Ich wünsche Segen allen, die sich um andere Menschen sorgen und kümmern – ohne zu fragen: Bringt das was?

Ich wünsche Segen allen, die die Liebe Jesu Christi widerspiegeln – auch ohne ihn zu kennen.

Ich wünsche Segen allen, die die Liebe Jesu Christi widerspiegeln – weil sie in ihm verankert und geborgen sind.

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Gott = Bonsai

Dieser Artikel ist sehr lesenswert: http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article3391503/Warum-Gott-auf-Bonsaigroesse-schrumpft.html. Und es war schon immer so, dass Apologeten Gottes Gott als Lückenbüßer sehen konnten – und ihn auf diese Weise immer kleiner gemacht haben. Vorrangig waren es nicht die Naturwissenschaftler – sondern eben die Gottesverteidiger. Was tun? Theologen müssen Gott nicht verteidigen – sie müssen ihn verkündigen. Denn es wird wohl kaum einer zum Glauben kommen, wenn er vermutet, Gott könne der Ursprung aller Ursachen sein – die unverursachte Ursache. Das mit der Verkündigung als vorrangige Aufgabe ist wirklich kein neuer Gedanke. Jesus – nicht der Verflossene von Madonna – sondern der Christus hat nicht über Gott als unverursachte Ursache doziert – sondern … ? Bitte selbst das Matthäusevangelium Kapitel 5-8 lesen und/oder die schweren Kapitel aus dem Johannesevangelium 1-3 und/oder Paulus an die Römer Kapitel 8 und/oder Paulus an die Philipper Kapitel 2. Um nur diese paar Beispiele zu nennen.    

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Statistik

Die geliebten Statistiken! Wieder einmal zeigt sich, dass man nur den Statistiken glauben sollte, die man selbst gefälscht hat. Wieder zeigt sich, dass das Ergebnis der Statistik eng mit deren Interpretation bzw. deren Fragestellung zusammenhängt. Wovon ich rede? http://www.ef-magazin.de/2009/03/19/1043-studie-jugendliche-in-deutschland-als-opfer-und-taeter-von-gewalt-die-medien-als-lachnummer und zu dieser auch die FAZ und besonders amüsant, wenn man nur mal nachrechnet: http://www.netzeitung.de/presseschauen/1301378.html. Wer in die Studie selbst mal einen Blick werfen möchte: http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb107.pdf.

Liebe Statistiker, seid nicht traurig: Wir sind träge – glauben euch auch bei der nächsten Statistik …

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Bier und Wein

Zum Wein: EU will verwässern, was Winzern und vielleicht auch Genießern gar nicht passt: http://www.welt.de/lifestyle/article3401268/Wie-die-EU-Rot-und-Weisswein-in-Rose-verwandelt.html. Und dann prüft die Suchtbeauftragte Bätzing, ob die Steuern auf Wein und Bier erhöht werden sollen. Natürlich unter dem Mäntelchen: Suchtprävention. Nun ja. Glaubt sie es selbst oder herrscht die Sucht des Staates vor, die hohen Ausgabenlücken, die für Banken usw. entstanden sind, mit allen Mitteln wieder zu füllen? Ich würde vorschlagen: Steuern massiv rauf – auf Bücher und alles was mit Informationen zu tun hat. Warum? Kritikprävention. Wer nicht mehr liest usw. hat nichts an der Regierung und der EU zu kritisieren.

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Rhetorik

Das lieben wir sooooo an bestimmten Medien, die ihre Leserinnen erziehen wollen, dass sie so manipulativ sind. Wer sich von Medien leicht übers Ohr hauen lässt, sollte den Artikel lesen, in dem idea auf Emma verweist – die es nicht lassen kann, Eva Herman verbal niederzuknüppeln. Damit Leserinnen ja nicht auf dumme Gedanken kommen und Eva Hermans Aussagen vielleicht sympathisch finden könnten. Aber nicht nur Eva Herman wird dadurch niedergemacht, sondern auch dem mündigen Bürger wird auf diese Weise rhetorisch gezeigt, dass er nicht mündig zu sein hat.  

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Lob

Da muss ich doch mal den Westerwelle loben, der das unmögliche Verhalten einiger unserer Großkopferten gegenübder der Schweiz usw. anprangert. Das ist ein Verhalten, das mich über „meinen“ Volksvertreter nur den Kopf schütteln lässt: http://www.welt.de/wirtschaft/article3403091/Steinbrueck-erhaelt-Drohbriefe-aus-der-Schweiz.html Denn von Steinbrück und co, die wie Elefanten im Porzellanladen herumpoltern, fühle ich mich als Souverän der Parteipolitiker ganz und gar nicht vertreten. Aber das ist denen wohl egal. (Nachtrag: Ich habe es soeben bei pi ähnlich formuliert gefunden – wenn zwei unabhängig voneinander dasselbe sagen … 😉 )

Selbstverständlich soll alles nach Recht und Ordnung geschehen. Wer Steuern hinterzieht, soll auch zur Verantwortung gezogen werden. Aber dass nicht mal ein Verdacht vorliegen muss – und die Banken die Konten für das Finanzamt öffnen müssen, das halte ich für einen Eingriff in die Privatsphäre, in das Privateigentum. Und das noch legitimiert durch das Bundesfinanzhof. >Die Richter pochen zur Begründung auf ein vom Bundesverfassungsgericht aufgestelltes Gebot, Steuerzahler gleichzubehandeln – auch bei ihrer effektiven Belastung in Bezug auf sämtliche Kapitaleinkünfte. Die Kontrolle muss zwar gegenüber dem „Schutzanspruch des Bankkunden vor unverhältnismäßigen staatlichen Eingriffen durch unbegrenzte Datenerhebung“ abgewogen werden, heißt es in dem Urteil weiter. Doch sei eine Kontrollmitteilung nun einmal eines der wirksamsten Mittel zur Aufklärung von Steuersachverhalten; sie dürfe deshalb nicht nur beim Verdacht auf eine Steuerstraftat erlaubt sein. Mit den Kontrollinstrumenten müssten die Behörden freilich schonend umgehen und sie zurückhaltend ausüben. Dabei müsse sich ein „klares Übergewicht der fiskalischen Belange“ ergeben.< So die Faz. Da bleibt dem Bürger nur zu hoffen – auch wenn er es nicht glaubt -, sie gehen schonend und zurückhaltend damit um.  

Die Fesseln um den Bürger werden immer enger angezogen – wie nennt man eigentlich diese Situation: Nicht Parteienkommunismus, nicht Diktatur eines Einzelnen, Staatsdiktatur oder – wie könnte man das nennen, wenn der Staat seine Bevölkerung knebelt, aber keine ideologischen Hintergründe erkennbar sind, sondern einfach so. Ist das eigentlich nicht das Hauptthema der FDP – Freiheit des Bürgers vor dem Machtanspruch des Staates? Denn mal los, FDPler – Ihr habt viel zu tun!

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Israel

Bekanntlich sind militärische Einsätze immer gefährlich. Nicht nur, weil Menschen getötet werden, sondern auch weil Angst und Aggressionen innere, moralische Verwahrlosung der Kämpfer bewirken können. So wohl auch im Krieg gegen Gaza. Wichtig an Israel – und das macht seine demokratische Bedeutung aus – ist, dass schlimmen Menschenrechtsverletzungen nachgegangen wird. Und Israel muss es tun, wie die USA, sonst stellt es sich, was Menschenrechte betrifft, auf dieselbe Stufe wie die Gegner. Damit würde es nur verlieren.  — Es scheint an Ansehen zu verlieren, wenn solche Geschehnisse aufgedeckt werden, weil die Gegner dann auf die schlimmen Israelis zeigen kann. Aber jeder weiß im Grunde, dass die feindlichen Ankläger ihre schändlichen Vergehen nur nicht aufdecken, weil sie Teil des Systems sind.  

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