Janitscharen

Am 30.6. schrieb ich was über Balkan-Türken, am 1.7. über den Beginn des Osmanischen Reiches. Eng verknüpft mit diesem Reich sind die Janitscharen. Da die Osmanen nicht genug Männer hatten, die sie ins Heer pressen konnten, um die eroberten Gebiete halten und neue überfallen zu können, hielten sie nach Männern Ausschau. Und da sie christliche Gebiete erobert hatten, schauten sie in diesen nach und wurden fündig: christliche Jungs vor allem aus dem Balkan (Serbien, Bosnien, Albanien, Rumänien, Bulgarien) wurden entführt, zum Islam konvertiert und einem Derwisch-Orden zugeführt. Dort wurden sie dann zu grausamen Kämpfern hingebogen. Diese Truppe war berühmt und hatte im Reich eine große Macht. Die Männer mussten zölibatär leben, hatten keinen Besitz – sie waren nur ihrem Regiment bzw. dem Sultan zugeordnet. Kurz: Sie waren Kampf-Sklaven. Diese Kampf-Sklaven wurden dann 1453 auch zur Eroberung Konstantinopels eingesetzt und waren wegen ihrer Grausamkeit besonders gefürchtet. Und sowas fand dann große Bewunderer (- und ich würde mich nicht wundern, wenn heute wieder irgend jemand solche Truppen bilden würde). Als die Janitscharen immer mächtiger wurden, konnten sie auch bestimmte Dinge durchsetzen: Lohn, Ehe usw. – und bald mussten dann keine Christenkinder mehr geraubt werden, weil türkische Eltern ihre Knaben freiwillig brachten. Noch im 19. Jahrhundert schlugen sie Aufstände in Griechenland nieder – doch wurde das Heer dann aufgelöst. Nun kann man sich vorstellen, warum der alte Bulgare immer sagte: Gott habe Mohammed zugelassen, um die Völker, die Gott ungehorsam sind, mit dem Islam zu bestrafen. Die Balkan-Europäer haben eine sehr schlimme Geschichte erleben müssen… (Fortsetzung folgt.)

Nachtrag zur Bulgarienwahl: „In der benachbarten Türkei lag die Beteiligung unter den 120.000 Aussiedlern mit doppelter Staatsbürgerschaft noch höher. Zudem wurden Wähler aus der Türkei mit Bussen in die südöstliche bulgarische Region Kardschali gebracht.“ http://www.welt.de/politik/article4064299/Konservative-Opposition-siegt-bei-Parlamentswahl.html

Noch eine Anmerkung: Die Jungs wurden dem heiligen Derwisch Hadschi Bektasch zugewiesen. Zu diesem Mann s. http://www.eslam.de/begriffe/b/bektasch.htm. In diesem Artikel heißt es: „Auch die Janitscharen standen unter dem geistigen Einfluss Bektaschs“.

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Pakistan + Philippinen

Für mich war die Information neu, die im IGFM-Rundschreiben genannt wurde: Muslime müssen Armengaben geben. Diese Gabe wird in Pakistan als Steuer eingezogen – und darum profitieren von dieser Steuer auch nur Muslime. Das heißt zum Beispiel, dass Christen von Sozialleistungen ausgeschlossen sind. Und ich bin immer davon ausgegangen: Steuern sind „neutral“ – also auch in Pakistan sei das so. Ist das in anderen islamischen Ländern genauso? Müssen dann Christen keine Steuern zahlen oder werden sie unter den erhöhten Dhimmi-Abgaben subsummiert, die auch nur Muslimen zugute kommen? Wer weiß da mehr? (Dhimmi-Abgaben sind Schutzgelder, die Ungläubige an ihre muslimischen Beherrscher zahlen müssen.) Interessant übrigens zu Zakat (fälschlich genannt: Armensteuer): http://www.enfal.de/grund3.htm

BBC meldet, dass durch einen Bombenanschlag auf eine Kirche auf den Philippinen fünf Christen umgebracht wurden. Freilich wird auch gemeldet, dass die Muslim-Organisation bestreitet, sie gelegt zu haben. http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8134820.stm

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Genau das ist es

Vertuschen und verharmlosen. In dem folgenden Artikel über ein mittelalterliches Buch eines Muslim, das heute noch rezipiert wird (Buch der Weisungen für Frauen von Ibn al-Djauzi), wird zwar alles gesagt was zu sagen ist – aber warum dieser dämliche Schluss-Satz, der dafür plädiert, dass man den Menschen Sand in die Augen streuen solle durch Verschweigen unangenehmer Tatsachen?: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/992977/ (gefunden über Kybeline)

Nachtrag zu den Muslimen, die viel Zeit haben – über die weltweit agierenden gewaltbereiten jungen Muslime: http://www.kybeline.com/2009/07/02/uber-aggressivitat-der-jungen-moslems/#more-5641.

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Banken

Meine Frage ist – ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, darum frage ich -: Wäre es nicht besser, wenn all das Geld, das in die Banken gesteckt wird, Firmen zugute käme? Dann würde doch wenigstens was damit produziert werden. Leute hätten Arbeit, würden kaufen…

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Einkassiert

Der Bundesfinanzhof spricht Urteile – das Bundesfinanzministerium kassiert sie, setzt sie nicht um. Das ist doch´n Ding. Der Artikel ist konfus geschrieben, zeigt aber doch, worum es geht:  http://www.welt.de/finanzen/article4057721/Steinbruecks-Apparat-blockiert-Steuervorteile.html Muss man bald wieder grundsätzlich misstrauisch gegenüber dem Staatsapparat sein? Und das wäre für unser Land besonders schädlich.

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Zum Sonntag 49

Ich wünsche Segen dem Guten, das in Dir steckt.
Ich wünsche Segen dem Guten, das Du vollbringst.
Ich wünsche Segen Dir: Du öffnest Dich dem Guten und bist Teil von ihm.

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Denk-Snack

Ich muss für die neuen Besucherinnen und Besucher dieses Blogs diesen Text wieder einstellen, um zu verstehen, welchen Hintergrund die Denk-Snacks haben: Im Alten Ägypten konnte man auf Grabsteinen Rätselworte finden, damit die Vorübergehenden auch etwas nachzudenken haben; ebenso geben Gurus ihren Schülern magische Schlüssel-Worte weiter oder Zenmeister geben ihren Schülern ein Wort, einen Satz (Koan), damit sie beim Suchen der Lösung Erleuchtung erfahren. Ich bin kein alter Ägypter, kein Guru und kein Zenmeister – aber dennoch gebe ich gerne Worte weiter, an denen man lange herumrätseln kann – Worte, die Schlüssel sein können. Zu welchem Schloss? Wohin führt die Tür? Das kommt auf das Wort an. Heute biete ich an: 

Einverleibt in die Gemeinschaft von Menschen – in das „Wir“.
Einverleibt in die Freiheit und Weite der Natur.
Einverleibt in die Herrlichkeit und Liebe Gottes.

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Soldaten

Das, was ich neulich in den Nachrichten gehört habe, ließ doch mein Blut in den Adern gefrieren: Deutsche Soldaten in Afghanistan müssen zusehen wie Raketen gegen sie in Stellung gebracht werden und dürfen erst reagieren, wenn sie tatsächlich angegriffen werden. Das darf doch nicht wahr sein! Die Soldaten werden einfach so verheizt. Was sind das für provinzielle Trottel, die sich sowas am Schreibtisch ausdenken. http://www.bild.de/BILD/politik/2009/07/03/kampfeinsatz-in-afghanistan/irrsinnige-vorschriften-gefaehrden-deutsche-soldaten.html. Und solche Schreibtischtrottel gibt es in allen Bereichen: Sie denken sich was für die Uni aus – alle, die an der Basis arbeiten, halten das für Schwachsinn – und es erweist sich auch als Schwachsinn. Da kommt zwar niemand ums Leben – aber die Lebensperspektive so manches Studierenden gerät ins Strudeln. Und solche Dinge hört man aus vielen, vielen Bereichen. Man müsste mal zusammenfassen, was für ein finanzieller, politischer und sozialer Schaden durch Schreibtischtrottel entsteht, die den Praktikern Dinge aufzwingen, die vollkommen neben der Spur sind.

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Alkohol

Neulich in einer Zeitschrift gelesen, dass muslimische Jugendliche bewundernd geschildert wurden, weil sie keinen Alkohol trinken. Ist auch gut so. Wenn freilich Christen Alkohol ablehnen, dann werden sie belächelt. Christen und Alkohol: Im Neuen Testament wird das Trinken von Wein nicht abgelehnt, aber betont, dass es in Maßen zu geschehen hat. Also kein Gesetz, das es verbietet, sondern es wird die Verantwortung und das Maß des Individuums betont. So ist das Neue Testament: Eigene Verantwortung übernehmen vor Gott und Mensch. Doch was geschieht? Wie schon bei den alten christlichen Korinthern: Wenns nicht verboten ist, schlagen sie in ihrer falsch verstandenen Freiheit über die Stränge.  

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Grillkampf

Ohne Worte … – der Kampf um den Gemeinschaftsgrill: Darf da auch was Schweinisches drauf gegrillt werden? Ist das Grillen von Schweinswürstel rassistisch und rücksichtslos? Fragen über Fragen. Und das betrifft ja nicht nur dieses Thema: Viele Sonderwege werden erwünscht und mit Nachdruck gefordert – und wenns nicht anders geht mit dem Vorwurf des Rassismus belegt. Dass viel abgrenzende Ideologie hinter diesen Forderungen steckt, sieht man daran… – ach, lassen wir das, es sollte doch ohne Worte sein: http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/268595.html (gefunden über Kewil).

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