Mitleid und Heiligung

Wir Menschen sind alle von Natur aus mitleidig?
Ich bin mir da nicht so sicher.

Es gibt Menschen, denen macht es einfach Spaß zu mobben, zu quälen, zu foltern, ihre Macht für negative Zwecke auszuüben, andere zu erniedrigen, sich Menschen zu unterwerfen, um in deren Auftrag andere winseln zu lassen, sich in Horden zusammenzutun, um andere in die Enge zu treiben, ein Kampf gegen Menschlichkeit, Schönheit, Leben, Güte.

Wir sollten den Menschen nicht so harmlos sehen.
Er ist Sünder. Er übergibt sich der Schuld, er kann oft dem Schuldigwerden nicht widerstehen.

Heiligung – so nennt man den Versuch von Christen, im Sinne Gottes zu leben.
Heiligung – ein Leben in Gottes Geist, dem wir Menschen so gerne widerstehen.
Heiligung – ein Leben, über das sich andere spottend, verachtend überheben.
Heiligung – ein Leben im Gebet, in Dankbarkeit, im Aufblick und Lob Gottes.
Heiligung – ein Leben für andere, dienend, vergebend, liebend, fürsorgend.

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Benedikt XVI. und Amtsträger + EU und Wertekonflikte + EU und Grundgesetz + Die Umwelt-Frage und Enteignungen + Corona- Schärfere Einreiseregeln + Islam und Islamismus + Energieverbrauch – Energiearmut + Individuelle Gender-Regeln + Staatsverschuldung interessiert nicht mehr + China und Wirtschaft + Bidens Kriegsdrohung

Benedikt XVI. und Amtrsträger

Benedikt meldet sich zu Wort – und das ist gut so: https://www.pro-medienmagazin.de/benedikt-xvi-geht-mit-kirchlichen-amtstraegern-ins-gericht/

Er ist ein Stachel im Fleisch – und das sollen Christen sein. Auch nicht alles abnicken, was Christen so verzapfen. Denn wir tragen Verantwortung. Verantwortung bedeutet: sachlich, diszipliniert, argumentativ wie in einer ideale Geschwisterschaft als Kinder Gottes miteinander umzugehen.

Wer wirklich ernst genommen werden will, akzeptiert auch Kritik.

EU und Wertekonflikte

Die EU ist nicht in der Lage, grundlegende Wertekonflikte zu lösen, weil sie sie nicht lösen will. Es ist ein Wirtschaftsverein – kein Philosophenverein. Philosophen bedenken unterschiedliche Werte, wie man damit umgeht usw. EU geht es nur um schwarz oder weiß: So müssen die EU-Werte gestrickt sein – oder es gibt kein Geld. Das wäre schon irgendwie schön, wenn die EU sich auch philosophischen Tiefgängen öffnen würde statt oberflächlicher Schwarz-Weiß-Ethik.

EU und Grundgesetz

Ein Interview mit Hans-Jürgen Papier: https://www.nzz.ch/international/hans-juergen-papier-warnt-vor-aushoehlung-des-nationalen-rechts-ld.1636999

Die Umwelt-Frage und Enteignungen

Hier wird die Enteignung diskutiert – eine Rezension dazu: https://www.cicero.de/innenpolitik/luisa-neubauer-bernd-ulrich-klimaschutz-zeit-fridays-for-future

Die Enteignungseinschläge kommen immer näher. Hier geht es um Eigenheime. Darf man sie bald noch bauen? Sollen alle in Mietskasernen eingepfercht werden – was heißt alle – zumindest nicht die politischen Aktivistinnen und Aktivisten? https://www.welt.de/politik/deutschland/article232749275/Eigenheim-Wenn-der-Klimaschutz-den-Traum-vom-Landleben-gefaehrdet.html

Das wäre doch eine nicht neue Idee: Wer sich politisch engagiert – natürlich nur in dem vorgegebenen Rahmen, darf ein Häuschen haben. War das nicht so ähnlich in der DDR? Großes Vorbild.

Corona – schärfere Einreiseregeln

Was nutzen schärfere Einreiseregeln, wenn sie nicht kontrolliert werden können? Alle Beteiligten sind jetzt schon überfordert: https://www.tagesschau.de/inland/spahn-testpflicht-105.html Da denkt sich wohl die Politik: Nun ja, die paar Urlauberinnen und Urlauber! Und dann kommen die tausenden zurück und die Gesundheitsämter und und und… wissen nicht, wie sie alle Rückkehrer bewältigen sollen. Bis sie alle Formulare berücksichtigt haben, sind die Quarantänezeiten schon vorbei, die eingehalten wurden oder nicht.

Islam und Islamismus

Hier werden ein paar Gruppen vorgestellt: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/islamismus-wann-wird-aus-religioesen-braeuchen-und-tradition-eine-gefaehrliche-i-77201216.bild.html

Energieverbrauch – Energiearmut

Wie viel Energie wird wohl verbraucht, um all das zu errechnen, das miteinander zu kommunizieren, die unterschiedlichsten Gruppen und Grüppchen, die sich damit beschäftigen – und das Ergebnis? Energie-Armut und darum Bevölkerungszorn. https://www.welt.de/wirtschaft/article232775879/CO2-Abgabe-Ploetzlich-macht-die-Oeko-Lobby-ein-Zugestaendnis.html

Die Plus-minus-Sendung gestern war ein Offenbarungseid: Wir leben von Frankreichs Atomstrom und sind Europameister, was Stromkosten betrifft. Die Aussage im Text, dass die Bürger Geld wieder zurückbekommen, wird zu recht von keinem geglaubt, der ein Interesse daran hat, das den Menschen vorzugaukeln. Das ginge nur mit Steuersenkung auf alle Waren, die von der Erhöhung der Energiepreise betroffen sind – also alle. Und das müsste dann ständig nach unten korrigiert werden. Doch woher soll der Staat das Geld nehmen, wenn er keine Reichensteuer einführt? Wer an Stellschrauben herumschraubt, kommt in Teufels Handwerksladen.

Nachtrag: https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/scholz-und-altmaier-versprechen-entlastungen-beim-strompreis-a-fcc3f701-fdcd-4261-a43d-7defe38a0964

Individuelle Gender-Regeln

Pragmatisch ist sie, die Grünen Ministerin von Baden-Württemberg: Schulklassen sollen Gender-Regeln jeweils ausmachen: https://www.welt.de/politik/deutschland/article232788913/Gruene-Ministerin-empfiehlt-Schulklassen-individuelle-Regeln-zum-Gendern.html

Werden die S*S (Schüler*innen) denn Fehler angekreidet, wenn sie sich nicht an diese Regeln halten? Und dann gibt es ja, habe ich mal so im Vorbeigehen gehört (kann also eine Kultusministerin nicht so wissen), Kurse an den Schulen – und damit unterschiedliche L*L. Das heißt S*S müssen dann je nach Lehrkraft merken, wie die es haben will? Echt originell. Würde ich auf die Rechtschreibung insgesamt ausdehnen.

Babylonische Sprachverwirrung.

Staatsverschuldung interessiert nicht mehr

Wen interessieren denn noch Staatsverschuldungen? Seit das Füllhorn der Pandora zum Staatsziel ernannt wurde, wird ausgegossen, was das Zeug hält. Wobei ich sagen muss: Ich wüsste auch nicht, wo man es einsparen sollte, um die Gesellschaft nicht vor die Wand zu fahren. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/coronapandemie-schulden-101.html Von daher: Man braucht schon höhere Klimasteuern, damit das Staatshorn wieder ein wenig mehr gefüllt wird. Apropos Inflation: Die ist ja erwünscht. Zwar nicht so hoch – aber seis drum. Man darf es nicht so eng sehen. Apropos nicht zu eng sehen: Die nachfolgenden Generationen werden es zahlen müssen. Davon spricht keiner mehr.

China und Wirtschaft

Auch dort wird die Wirtschaft gegängelt: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/china-tech-konzerne-boersenkurse-101.html – aber wohl kaum, um sie kaputt zu machen, sondern um sie unter Staatshoheit zusammenzufassen. Dann wird sie schlagkräftiger.

Bidens Kriegsdrohungen

Was sollen solche HalbstarkeDrohungen? Man darf mit Krieg nicht spielen. Sollte ein US Präsident wissen. Wer mit Krieg spielt, kommt leicht in den Zwang ihn real werden zu lassen: https://www.tagesschau.de/ausland/biden-krieg-cyber-101.html

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Trauer um Afghanistan + Ältere und Falschmeldungen + EKD und Bibel und Umwelt + Stephen Weinberg †

Trauer um Afghanistan

Wir müssen um Afghanistan trauern: https://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-opfer-un-101.html Bald wird die Taliban die Friedhofsruhe hergestellt haben – allerdings wird die IS wahrscheinlich erst einmal diese Friedhofsruhe durch weiteren Terror stören.

Ältere und Falschmeldungen

Das ist mal wieder eine Studie, die meinen Erfahrungen vollkommen widerspricht. Ich habe beobachtet, dass Jugendliche vieles von dem glauben, was ihnen von etwa Gleichaltrigen in Medien vorgesagt wird. Erklärt habe ich mir das damit, dass die gesamte Einordnung von Aussagen noch nicht so möglich ist: https://www.spiegel.de/netzwelt/web/studie-zu-desinformation-aeltere-menschen-sind-empfaenglicher-fuer-falschmeldungen Mal sehen, wann die Studie kommt, die meine Beobachtungen bestätigen.

EKD und Bibel

Interessant, was hier über den EKD-Text zur Bibel zu finden ist: https://www.pro-medienmagazin.de/wie-die-kirche-mit-der-bibel-in-der-hand-leiten-will/ Wer den Text lesen möchte: https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/bedeutung_bibel_EVA_2021.pdf

Nur eine kleine Anmerkung: Interessant finde ich, dass zum Thema Umwelt manches aus der Bibel thematisiert wird, aber im Rahmen der Diskussion nach messianischem oder apokalyptischen Verständnisses eher der Ausweg: Bonhoeffer und Pseudo-Luther, statt Jesus in den Blick rücken. Denn Jesus handelt konkret gerade von seiner Zukunftserwartung her. Das ist ein anderer Ansatz als das Trotzige: Ich pflanze heute einen Apfelbaum, auch wenn morgen die Welt untergeht, oder: heute handle ich – ich lass mir erst das Handeln nehmen, wenn es soweit ist. Jesus: Was erwarten wir von Gottes Herrschaft? Nur Gutes – also tut es.

Das mag sein, dass die Theologie das Thema Umwelt nicht so sehr beachtet hat. Aber Christen außerhalb der Theologie haben es. Man muss nur einmal die Texte wahrnehmen, die nicht der hohen Theologie zugehören (gedichte.wolfgangfenske.de – obgleich ich nur hier und da das Thema berücksichtigt habe). Oder um nur einen der bekannten zu nennen, einzelne Personen wie Wilberforce und ihre Kreise schon im 19./20. Jahrhundert, oder der Pfarrer und Dichter Albert Knapp im 19. Jahrhundert, der den ersten Tierschutzverein in Deutschland gegründet hat.

Stephen Weinberg †

Der Hardcore-Atheist und Physiker Weinberg ist gestorben. Eine Ikone des Atheismus. John Lennox kannte ihn, Weinberg hatte ihn eingeladen und verlangt, dass er als Wissenschaftler „diesen kindlichen Glauben an Gott ablegen“ solle. „Wenn sie das nicht tun, werden Sie zum intellektuellen Krüppel werden und im Vergleich zu ihren Kommilitonen schlechter abschneiden. Sie werden es einfach nicht schaffen.“ Nun denn John Lennox ist bekannter Mathematiker geworden und streitbarer und wacher Christ geblieben. Der Druck von Weinberg hat also nicht geholfen. Im Gegenteil. Von daher dürfen Christen Atheisten dankbar sein, sie helfen, die Argumentation zu schärfen. Wie heißt es in dem Beitrag der SZ: https://www.sueddeutsche.de/wissen/physik-weinberg-nachruf-1.5363854 : „Er war ein leidenschaftlicher Kämpfer für das wissenschaftliche Weltbild“.

In seinem Buch, in dem Lennox das erzählt, fragt er sich, was wäre, wenn er als Christ so mit einem Studenten umgegangen wäre. Darf man dem Herrn Weinberg R.I.P. wünschen? Ein Kürzel, das dem Psalm 4,9 entnommen wurde?: resquiat in pace .

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Gott und Sprache

Wenn Gott als Vater angeredet wird, dann geht es nicht darum, Gott als männlich oder weiblich darzustellen. Es geht um die Eigenschaften. Mit Blick auf das Vater Unser und Gleichnisse gesagt: es geht um den wunderbaren Willen, den Gott mit uns Menschen hat, der durchgesetzt werden möge, er schenkt, er vergibt, er ist gerecht – aber er ist auch der, der nicht ganz in unsere Schublädchen passt (führe uns nicht in Versuchung), er ist da, einfach da, gegen Einsamkeit und Ausgeschlossenheit durch Menschen. Wenn das Gleichnis vom verlorenen Sohn hinzugezogen wird: Er ist der, der auf uns wartet, uns emotional um den Hals fällt, wenn wir zu ihm zurückkommen, er ist sensibel für das, was wir benötigen. Es geht um Eigenschaften. Nicht darum, dass Gott Mann, Frau ist. Es geht auch nicht darum, sich in seiner eigenen Geschlechtlichkeit anerkannt zu fühlen oder nicht, es geht nicht um Identitätsfindung. Es geht um Gott und um Gotteserfahrung.

Aber da wir Menschen mit Bildhaftem besser umgehen können, wird Gott nicht mit seinen Eigenschaften allein angeredet, sondern als Vater. Eigenschaften sind zu abstrakt, sind mehr oder weniger gefüllte Einzelaussagen, während mit „Vater“ eine Fülle an positiven Eigenschaften verbunden wird. Manche Menschen vermissen bei der Anrede Vater bestimmte Eigenschaften. Vielleicht das Tröstende (wie auch im AT: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet), das Gefühl, geborgen, umfasst zu sein, beruhigt zu werden. Sie fügen dann zu der Anrede Vater Mutter hinzu, obgleich dann auch Vater weggelassen werden könnte, weil diese Eigenschaften auch auf den Vater zutreffen.

Gleichzeitig geht es nicht um einen realen Vater, um eine reale Mutter. Es geht um das, was unsere Gesellschaft als idealen Vater, als ideale Mutter ansieht – als Eigenschaften. Manche mögen einen schlechten Vater oder eine schlechte Mutter oder beides gehabt haben. Der Mensch ist weitgehend in der Lage, davon zu abstrahieren und das zu erkennen. Und so wird erkennbar, dass Menschen gerade zu Gott als Vater Zuflucht suchen, weil sie diese Eigenschaften bei ihrem menschlichen Vater nicht erkennen und nicht, wie heute vielfach betont wird, dass Menschen, die einen schlechten Vater hatten, automatisch Gott nicht als Vater anerkennen können. Denn Begriffe sind gesellschaftlich definiert, nicht allein individuell. Zum Beispiel „Hirte“. Kaum einer weiß mehr, was ein „Hirte“ ist. Aber ich vermute, dass aufgrund unserer Tradition positive Bilder in uns entstehen, wenn wir das Wort hören: Nicht allein sein, Führung, Geborgenheit, Pflege, …

Vater, Mutter – damit werden nicht nur Eigenschaften ausgesprochen, sondern es wird auch eine einmalige Beziehung damit verbunden, die in der Herkunft, der Prägung liegt: Von ihnen haben wir im Grunde alles. Ohne diese sind wir nicht. das wird nun auf Gott übertragen bzw. umgekehrt, darum wird Gott als Vater bezeichnet.

Ob Gott nun als Vater oder Mutter angeredet wird, weil wir Bilder und nicht nur Abstrakta benötigen, so werden andere Gruppen ausgeschlossen: Menschen, die nicht Eltern sind, Menschen anderer Verwandtschaftsverhältnisse (Onkel/Tanten, Omas/Opas), Fremde (obwohl Gott für viele fremd geworden ist). Ausgeschlossen werden auch andere Geschlechter. Denn es geht eben nicht darum, dass Gott geschlechtlich eingeordnet wird. Gibt es Transgender, die besondere Eigenschaften haben, die über die mit Vater und Mutter verbundenen Eigenschaften hinausgehen? Wie oben geschrieben: Gott wird nicht als Vater angeredet, weil Menschen mit Gott ihre sexuelle Identität finden und stabilisieren wollen.

Auch der Heilige Geist wird sexualisiert in unserer Zeit. In manchen Sprachen ist er feminin (hebräisch: Ruach), manchen Neutrum (griechisch: Pneuma), maskulin – wie in unserer Sprache. Wenn wir nun den Heiligen Geist, den Geist Gottes auch als Heilige Geistin bzw. Geistin Gottes bezeichnen, machen wir etwas Kurioses. Geist bedeutet: Atem, Wind, Hauch, Kraft. Es geht nicht um Gespenster. Ich sage ja auch nicht: Windin weil ich den Wind lieber feminin habe. Es wird also der Geist Gottes sexualisiert. Ich denke mir so in meiner Geistin (traditionell gesprochen: in meinem Geist): „?“.

Lamartine schrieb über Gott:
„So wie ein Tropfen in dem Ocean,
Geht im Unendlichen mein Denken unter.“

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Querdenker greifen an + Tunesien kommt nicht zur Ruhe + Medien-Kritik + Christopher-Street-Day und Corona + Angriffe auf Christen in Indien

Querdenker greifen an

Als ich das gelesen hatte, dachte ich: sonderbar. Wie will man entmutigte aber zornige Flutopfer von Querdenkern unterscheiden? Und siehe da: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/querdenker-angriff-thw Soweit also ersichtlich, handelt es sich um medial verbreitete Fakenews. Macht sich aber gut. Vor allem zeigt das wieder einmal, wie wunderbar das funktioniert: die da und wir – allerdings von der Seite der Guten.

Wobei… – jeder der schimpft und unzufrieden ist eigentlich Querdenker. Und so kann es dann kommen, dass einer nicht voll dankbar ist – das wird dann medial weitergegeben: der hat geschimpft! Der denkt quer (bloß nicht verwechseln mit queer – denn dann kann man auch Ärger bekommen!) und dann geht das in den Medien los. Mit Shitstorm usw. usw. wie Medien halt so ticken.

Nachtrag: Polizei bestätigt Angriffe: https://www.aol.de/nachrichten/thw-berichtet-von-uebergriffen-in-flutgebieten-074319722.html Was sind jetzt die Falschmeldungen: die nicht polizeilich bestätigten Meldungen, die polizeilich bestätigten Meldungen vor der Korrektur oder die nach der Korrektur?

Tunesien kommt nicht zur Ruhe

Tunesien kommt nicht zur Ruhe: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tunesien-corona-regierung-abgesetzt-101.html So ist es, wenn Gesellschaften massiv gespalten sind, weil es keine Mittelwege gibt. Es besteht auf beiden Seiten nicht der Wille zum Kompromiss. Bzw. anders gesagt: Es sind zu wenige, die den weg des Kompromisses gehen wollen. Zudem: Wenn die Wirtschaft am Boden liegt, geht es nicht nur um ideologische Kämpfe, sondern auch um existenzielle Auseinandersetzungen.

Medien-Kritik

Ich finde es interessant: Manche mediale tun so, als sei Medien Kritik etwas Unfassbares, etwas bösartig Modernes. Wenn man Charles Peguy und Karl Kraus im Blick hat – Medien und Medien-Kritik sind Zwillinge. Wäre schön, wenn sie eineiige Zwillinge wären.

Christopher Street Day und Corona

Das fand ich auch interessant in der Tagesschau. Da sagte der Sprecher aus dem Off, dass die Demo stattfand unter Einhaltung der Corona-Regeln – doch was zeigten die Bilder? Das Gegenteil. Von daher kann man verstehen, dass Leute sauer werden: Manchmal wird pingeligst darauf geachtet – manchmal nicht. Beides wird dann medial entweder – je nach Laune der Medien mit Schmäh bedacht oder ignoriert. https://www.focus.de/panorama/welt/naechste-kontroverse-um-popsaengerin-nena-wuetet-bei-konzert-gegen-massnahmen-holt-mich-mit-der-polizei-hier-runter_id_13529740.html

Angriffe auf Christen in Indien

In einem Staat Indiens gibt es immer mehr Angriffe auf Christen: https://www.persecution.org/2021/07/23/new-wave-persecution-sweeps-across-indias-uttar-pradesh-state/

In viele Ländern steht Religionsfreiheit nur auf dem Papier.

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