Fordern, fordern, fordern

Mit den üblichen Begründungen, fördert die Integration usw. usw. usw. fordert Mazyek zwei Feiertage für Muslime http://www.spiegel.de/politik/deutschland/zentralrat-der-muslime-fordert-gesetzliche-islamische-feiertage-a-891385.html. Es sind vier Millionen Muslime in D. Gut, sage ich, aber erst sollten die 30 Millionen nicht kirchlich gebundenen Menschen an die Reihe kommen. Wenn die Muslime 2 Feiertage fordern, dann müssten diese rein rechnerisch erst einmal 16 Feiertage bekommen. Aber wie viele christliche Feiertage gibt es?: 1./2. Weihnachtsfeiertag; Epiphanias [6. Januar], Karfreitag, 1./2. Ostertag, Himmelfahrt, Pfingsten – habe ich einen vergessen? Da Feiertage Ländersache sind, gibt es hier und da weitere abweichende Tage. Nichtchristliche Feiertage: 1. Januar (Neujahrstag), 1. Mai Tag der Arbeit), 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit).

Und nun wird wieder gefordert. Übrigens wurde der Buß- und Bettag als reiner Feiertag abgeschafft, damit wir mehr Geld verdienen können – allerdings sollen die muslimischen Feiertage nicht für alle arbeitsfrei sein, sondern nur für die Muslime, die dann an christlichen arbeitsfreien Tagen für ihre christlichen Mitmenschen arbeiten können. Die SPD zeigt sich selbstverständlich wieder für die Forderungen offen. SPD-Frau Griese plädiert sogar dafür, einen muslimischen und einen jüdischen arbeitsfreien Feiertag einzuführen, dafür müssten jedoch zwei andere gestrichen werden – also wohl christliche, denn der 1. Mai und der 3. Oktober (Tag der Offenen Moschee 😉 wird sicher nicht in Frage kommen. Himmelfahrt auch nicht, da es sicher kein Politiker wagen würde, den Vatertag zu streichen. In Frage kämen dann wohl nur Pfingst- und Ostermontag.

Welche Tage fordert Mazyek? Feiertage im Ramadan und der Zeit des islamischen Opferfestes. Opferfest wäre gut! Da haben wir Christen endlich das Opfern in der Welt abgeschafft – und so käme es durch die Hintertür wieder in unser von christlicher Tradition geprägtes Land herein. Wäre klasse Fortschritt. Gerade das Opferfest – da bekommen ja jetzt schon viele das Gruseln, wenn sie diese Bezeichnung und die blökenden Schafe nur hören. Gut wäre der 27. Ramadan: Dann feiert unser ganzes Land die Offenbarung des Koran irgendwie mit. Das wäre doch was.

Mazyek fordert das, damit wir sensibler für Muslime werden, damit die Feiertage in Behördenkalender eingetragen werden. Einen Kalender, in dem alle Feiertage der in unserem Land lebenden Religionen eingetragen sind, haben wir zum Teil schon. Das ist eine gute Einrichtung. Dass viele Firmen sowieso schon Rücksicht darauf nehmen, ist auch gut. Hamburg ist in dieser Hinsicht Vorreiter: Die muslimischen Schüler müssen in Hamburg nicht an islamischen Feiertagen in die Schule gehen. Weihnachten auch nicht, denn da gibt es sicher keine Lehrer, die für muslimische Kinder den Unterricht nachholen. Also haben sie mehr frei. Die Schüler werden dann alle Muslime, weil sie auch ein paar Tage mehr frei bekommen möchten. Das Ziel wurde erreicht. 😉

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3 Antworten auf „Fordern, fordern, fordern“

  1. “ Nach Informationen von BILD am SONNTAG verlangte Außenminister Ahmet Davutoglu Samstag in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen Guido Westerwelle, dass nicht nur Vertreter türkischer Medien, sondern auch Abgeordnete des türkischen Parlaments an dem Prozess gegen Beate Zschäpe in München teilnehmen können. Den Informationen zufolge verwies Westerwelle auf die richterliche Unabhängigkeit, äußerte aber Verständnis für den Wunsch.“
    Was liegt der „Verständnisbereitschaft“ für dieses international wohl nicht alltägliche Ansinnen bei dem deutschen Außenminister zu Grunde?
    Man stelle sich einen Augenblick den gesamten Vorgang in West-Ost-Richtung vor……! Und soeben wieder eine Meldung über einen Brand
    in einem von Türken bewohnten Haus in Köln………
    Lieber Herr Westerwell: WAS NUN? fragt das etwas ratlose
    echolot

  2. Merken die deutschen Michel überhaupt noch, wie sie wie Schachfiguren
    von einer Ecke in die andere gezogen werden -und das von Gegenspielern, die nur ein Ziel kennen: so schnell wie möglich „matt“ zu rufen und die „Puppen tanzen zu lassen“, denen das Hören und Sehen offenbar längst vergangen ist -vom geistigen Erfassungsvermögen ihres Versagens ganz zu schweigen.
    Das politische Tohouwabohou in deutschen Landen steuert immer wieder neuen Höhepunkten zu, die allesamt Zeichen der Selbsterniedrigung und des Selbstzerfleischens nationaler Würde tragen.
    Frage: Wie lange wird es noch dauern, bis auch die Polit-Kaste begreift, dass Koexistenz der Menschen in Europa nicht durch Unterwerfung -aktiv und passiv- jedweder Art gelingen kann?

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