Gründonnerstag: Das letzte Abend-Mahl Jesu

Das Abendmahl ist etwas ganz Besonderes. Jesus Christus gab es seinen Jüngern – und mit dem Abendmahl gab er sich selbst, wie wir in den Einsetzungsworten hören: Als er das Brot verteilte, sagte er: Nehmt hin, mein Leib. Als er den Wein verteilte, sagte er: Nehmt hin, ich schließe einen neuen Bund mit euch durch mein Blut.

Wenn wir Brot und das Getränk vom Weinstock zu uns nehmen, dann schmecken wir die Liebe Gottes in Jesus Christus zu uns. Wir schmecken die Vergebung der Sünden. Die Gemeinschaft unter uns Menschen, die wir durch Jesus Christus zusammengehören, kann neu werden, die Gemeinschaft mit Gott ist zu schmecken.

Mit Schmecken ist auch der Geruch des Brotes, des Weines verbunden, mit dem Schmecken auch das Fühlen. Die Gaben werden gesehen, mit den Augen wahrgenommen. Dazu ist das Wort der Einsetzung zu hören. Gott ist mit allen Sinnen erfahrbar.

Kein Mensch kann uns so nah kommen wie Jesus Christus in Brot und dem Getränk vom Weinstock. Wie durch normale Nahrung, so bekommen wir durch ihn neue Kraft, wir werden gestärkt, getröstet, erleben Freude. Doch diese gehen über die normale Nahrungsaufnahme hinaus: Wir bekommen Kraft durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Wir werden gestärkt durch die Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes, wir werden getröstet und erleben Freude, weil er sie uns schenkt.

Dafür danken wir – Eucharistie – Dank.

Bibel3

Im Johannesevangelium hören wir Jesus sagen: Ich bin das Brot des Lebens.

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