Christenverfolgung + Beten für die Verfolger

Usbekistan: 10 Jahre Straflager – weil er den Glauben verbreitete. Nun, das will man auch als Usbekistan natürlich nicht auf sich sitzen lassen, darum heißt das Argument: Weil er Drogen besessen und weitergegeben habe. Daran erkennt man einen Rechtsstaat dieser Art: Man will jemanden mit rechtsstaatlichen Mitteln beseitigen – und konstruiert darum entsprechende Vergehen. Die Bibel durfte er zeitweise behalten, Post bekommt er nicht, weil zu Oft „Gott“ erwähnt werde: http://www.idea.de/detail/menschenrechte/detail/usbekistan-baptist-zu-zehn-jahre-straflager-verurteilt.html

In Birma / Burma /Myanmar wurden Moscheen in Brand gesetzt http://www.welt.de/politik/ausland/article114816998/Moschee-in-Flammen-Ausnahmezustand-in-Birma.html Buddhisten wenden sich gegen Muslime. Laut Artikel habe das Militär in den letzten Jahren verhindert, dass diese Spannungen ausbrechen. Soweit ich weiß, kam es in den letzten Jahren erst zu den Verdrängungsversuchen der Buddhisten durch aus Bangladesh immigrierende Muslime. Und da sich nicht alle gerne verdrängen lassen, gab es diese Explosion. Eine Bevölkerungspolitik, die nicht die Realität berücksichtigt, kann nicht funktionieren.

Auf Sri Lanka kämpfen Buddhisten gegen Christen: http://www.persecution.org/2013/03/27/mob-violence-against-christian-in-sri-lanka-is-spreading/

Christen sind schon ein eigenartiges Grüppchen: Ein nigerianischer Christ fordert, für die Verfolger zu beten, denn auch Jesus hat am Kreuz für sie gebetet. http://www.persecution.org/2013/03/27/christian-leader-in-nigeria-calls-on-followers-to-pray-for-persecutors/ Ja, für Verfolger beten. Neben allen anderen Aktionen gegen Verfolgung begleitet das Christen durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch. Warum? Am Anfang des Christentums hat das Gebet des Stefanus, so lehrt uns die Apostelgeschichte, dazu beigetragen, dass der Christenverfolger Saulus Jesus Christus erkannt und als Herrn anerkannt hat, und dadurch zum Paulus wurde. Dazu auch folgender interessanter Aspekt: http://www.persecutionblog.com/2013/03/the-lens-of-compassion.html

Ein Ägypter, der Christen ermordet hat, wurde zum Tode verurteilt – allerdings ist das Urteil noch nicht in Kraft: http://www.kath.net/news/40702 Der Großmufti von Kairo muss es noch billigen.

Haben die Saudis – wie ich neulich schon im Blog hatte – eigentlich den Mörder eines Jungen getötet und ans Kreuz geschlagen? Warum gerade in der Karwoche? Freilich unabhängig davon – diese Unsitte gehört sich nicht für einen UN-Mitglied. Aber was scheren solche Leute schon die Menschenrechte.

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