Esoterik + Wissenschaft

Wer bei Google Esoterik und Universitäten eingibt, kommt zu interessanten Links:

Uni Viadrina und andere: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung Was aber vielleicht inzwischen eingestellt wurde: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/uni-viadrina-komplementaermedizin-droht-das-aus-a-839999.html

Esoterikzwang an der Bonner Uni: http://blog.psiram.com/2013/03/esoterikzwang-an-der-bonner-universitat-umfrage-wie-ist-es-bei-euch/

Besonders spannend, weil es den Finger auf weitere Themen legt, die im Moment aktuell sind: http://www.danisch.de/blog/2013/01/16/wie-esoterik-die-wissenschaft-und-die-universitaten-unterwandert/

Bei der Esoterik ist ja nicht der Glaube das Problem. Das Problem ist – vom Selbstverständnis her gesehen – der Anspruch, wahre Wissenschaft zu sein, der Anspruch, dass das, was sie lehren, wissenschaftlich bewiesen werden kann. Diese Vermengung ist das, was die Esoterik für die Wissenschaft gefährlich macht, denn diese Beweise sind „emotionale“ Beweise in dem Sinn: Jeder weiß, dass es Ebbe und Flut gibt, dass beide zusammenghören – also stimmt das Yin-Yang-Prinzip. Oder: Chinesen haben eine alte Tradition – die vielen Chinesen können nicht irren – also stimmt das, was sie sagen. Und so haben wir manche Themen, die als Wissenschaft an der Uni dargelegt werden, aber im Grunde nichts weiter sind, als eine ideologische Modeerscheinung – die aber den Anspruch erhebt, die Wissenschaft in Gleichmarsch zu bringen – so die Genderfrage.

Impressum
auf www.wolfgangfenske.de