Wer nicht den Herrn anbetet…

Ich hatte neulich darauf hingewiesen, dass der Papst eigentlich Selbstverständliches gesagt hat, aber das Zeug zum Aufreger hat: Wer nicht den Herrn anbetet, betet den Teufel an.

Einer hats gemerkt – und findet das gar nicht gut – allerdings hat er eine andere Version: "Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel": http://freie.welt.de/2013/03/15/der-fundamentalistische-papst-und-sein-teufel/ "Der Papst verteufelt die Nichtgläubigen". Und führt weiter fort, dass Ungläubige zu Werkzeuge des Satans erklärt werden würden. Und er müsse wegen Volksverhetzung angezeigt werden. Übrigens: Nichtgläubige glauben weder an Gott noch an den Satan. Warum also die Aufregung – über heiße Luft?

Und aus christlicher Perspektive ist das so neu nicht: Nicht erst Luther sagte das – aber er sei zitiert: Der Mensch ist entweder Reittier Gottes oder Satans – hat er sinngemäß gesagt. Das hätte Ärger gegeben, wenn er das heute gesagt hätte! Die Anti-Luther-Reformation wäre ausgebrochen.

Und was würde der Herr Herzinger hierzu sagen? Fundamentalismus pur?

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