Kunst-Stil

Epochen der Kunst kann man hier sehen: http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/stil-epochen/stil-epochen102.html Was ich mich immer frage: Was wird aus unserer Zeit bleiben? Sicher, die Frage ist sinnlos, weil man darauf schlicht und ergreifend keine Antwort geben kann. Wenn wir so die Kunst der letzten Jahrhunderte ansehen – was ist davon übriggeblieben? Kann man vielleicht von dieser Perspektive aus sagen, was aus unserer Zeit bleiben könnte? Und ich vermute, dass dann so manches, was die Zeit hoch lobte, nicht überdauern wird. Aber das gab es auch schon in der Vergangenheit. Hochangesehene Künstler kennt keiner mehr – aber Künstler, die in der Nische wirkten, haben dann das Rennen gemacht. Wird das das Rennen machen, was den Menschen jeweils emotional anspricht? Spricht uns das emotional an: http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/stil-epochen/stil-epochen144.html ? oder ist es der Witz unserer Zeit, der sich den Menschen in der Zukunft besonders als Kunst erschließen wird? Auf diese Sendung (Klassische Moderne) möchte ich hinweisen: http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/stil-epochen/stil-epochen110.html   Interessant ist, dass die Kunst auch immer wieder mit Blick auf Religion formuliert wird: Ein schwarzes Dreieck als Ersatz für Ikonen. Oder: http://www.youtube.com/watch?v=PtXzmbQ4KKI Miro geht es nicht um christliche Religion, sondern um die Natur als Religion.

Im Zentrum der Kunst steht im wesentlichen der Mensch – auch schon vor der Moderne: Denn, wenn er Jesus malt, so erkennt er sich in Jesus wieder, malt sich und seine Zeit in ihn hinein. Wir können nicht von uns selbst abstrahieren. Wenn der Mensch Liebe malt – er malt sich, wenn er Natur malt, malt er sich. Selbst abstraktes Malen – er malt sich. Ich weiß, das ist nicht neu. Warum ich es dennoch sage? Der Mensch sucht sich –  und mit Bezug auf den christlichen Glauben: Gott wurde Mensch, damit der Mensch sich selbst finden kann. Und was heißt das für die Kunst? Nichts anderes als: Der Mensch, der sich von Gott gefunden weiß, malt sich auch selbst in seinen Werken. Sind sie anders als die Bilder derer, die sich nicht gefunden haben?

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