Islam in Kirche / Papst + Islam

Ich sagte es schon, ich hätte nichts dagegen, wenn ein Imam in der Kirche in einer Sonntagsrede über den Islam spricht. Das sollte ich präzisieren: (a) Wenn Sonntagsreden in der Gemeinde sowieso üblich sind, denn das gibt es ja, dass Politiker unterschiedlichster Parteien, Menschen unterschiedlichster Gruppierungen in der Kirche die Möglichkeit haben, eine Rede zu halten. (b) sollte diese Rede jedoch nicht den Sonntagsgottesdienst ersetzen, denn es ist fatal, wenn wir unseren Glauben verkünden – dass dann einer daher kommt und das Gegenteil der Gemeinde zu Ohren kommen lässt. Wer zum Beispiel nichts vom Glauben an Jesus Christus hält, sollte in der Kirche nicht während der Gottesdienstzeit seine Anti-Christliche Rede halten dürfen. (c) Eine solche Rede sollte auch immer die Möglichkeit offen lassen, dass man miteinander redet – und wenn es sein muss, hart diskutiert. (d) Menschen die Flyer aus der Hand nehmen, wenn sie in die Kirche gehen, die Gegner dieser Veranstaltungen ihnen in die Hand drücken, das geht gar nicht, das ist Methode: Gesinnungsterror. http://www.pro-medienmagazin.de/?id=nachrichten&news[action]=detail&news[id]=6399 Übrigens: Freut es mich immens, wenn Idriz sagt, dass der muslimische Gott auch der Gott der Christen ist. Schön wäre es, wenn er sich dann auch zu Jesus Christus bekennen würde. Denn diese Worte sagte Mohammed auch schon, dass alle an einen Gott glauben. Nur das, was er von Gott und Jesus Christus sagt, hat dann mit dem christlichen Glauben nichts mehr zu tun. Von daher sollte es nicht beim Dampfplaudern bleiben und der wahre Dialog beginnen, der auch nicht davor zurückschreckt, die Wahrheit anzusprechen: Differenzen und Gemeinsamkeiten. Alles andere ist wirklich Dampfgeplauder, um Menschen, die nicht viel Ahnung haben, Sand in die Augen zu streuen.

Papst und Islam: Die türkische Regierung wünscht sich einen handzahmen Papst, der die Islamophobie in Europa bekämpft. Ich bin gespannt, ob der südamerikanische Papst überhaupt den Islam im Fokus hat. Denn die Probleme in Europa waren ihm sicher bislang nicht so hautnah wie uns – auch wenn er eine zeitlang in Frankfurt gelebt hat. Übrigens hat der Papst gesagt: Wer nicht den Herrn anbetet, betet den Teufel an. http://www.welt.de/politik/ausland/article114494182/Franziskus-greift-wieder-zum-Sperrholz-Altar.html Ich habe den Kontext nicht – aber das klingt für manche Ohren sicher äußerst hart und hat das Zeug, Aufruhr zu verursachen.

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