Infame Berichterstattung

Salafisten sind nicht besser als Neonazis. Doch unter Neonazis werden Pro-Leute subsummiert, die ihr Recht wahrnehmen, die Meinung auch provokant zu äußern. Und das ist infam. Denn die Medienleute haben alle Chancen, mit ihren Äußerungen zu provozieren, und tun es auch – wo es ungefährlich ist. Aber wenn Otto Homo Politicus seine Meinung provokant äußert, dann werden diese medialen Herrschaften sauer -und treten unter die Gürtellinie. http://www.derwesten.de/meinung/salafisten-sind-nicht-besser-als-neonazis-cmt-id7720058.html

Richtig ist in dem Artikel die Aufforderung an die islamischen Gemeinden, kraftvoller gegen Salafisten vorzugehen. Allerdings heißt es: „kraftvoller gegen die vorgehen, die den islamischen Glauben besudeln“. Ob die Salafisten den islamischen Glauben besudeln, ist sicher eine Frage der Einstellung. Aber warum sollen muslimische Gemeinden gegen Salafisten vorgehen? Damit Rechtsextreme nicht mehr die Gesellschaft zersetzen können. Huch, fragt man sich da: Wer zersetzt? Die Pro-Parteien, die nur auf die Extremisten reagieren? Dieser Artikel ist ein schönes Beispiel für Manipulation, für die Umkehrung des Sachverhaltes – und – was ich noch nicht erwähnt habe: Die armen Salafisten sind die Verlierer in der Gesellschaft. Wie bitte? Fragt sie einmal, ob sie sich so sehen. Religion hat mit Soziologie zu tun – ohne Frage, aber Religion ist nicht nur Folge des Zusammenlebens sondern auch eine eigene Größe.

Manipulationen wohin man schaut: Der Tod eines Kindes wurde den Israelis in die Schuhe geschoben – doch eine Hamas-Rakete war es: http://www.algemeiner.com/2013/03/08/un-verifies-that-hamas-rocket-killed-gaza-child-whose-death-was-blamed-on-israel/ Propaganda auf allen Ebenen mit Blick auf eine bestimmte religiöse Ideologie – und viele Medien machen mit.

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