Intim-Operationen

„Es ist ungeheuerlich, dass Normalität pathologisiert wird“… Befindlichkeitsstörungen, die mit Krankheiten nichts zu tun haben, würden zu Problemen definiert… Es müsse viel stärker ins öffentliche Bewusstsein gelangen, dass es ein Spektrum der Normalität und des Variantenreichtums des menschlichen Körpers gebe, das nicht einer bestimmten Norm entsprechen sollte…“  – so Prof. Ingrid Mühlhauser: http://www.welt.de/gesundheit/article114171586/Wenn-die-Vagina-nicht-mehr-der-Mode-entspricht.html

Da sind Menschen so selbstbewusst, dass sie andere vom Bürgersteig drängen – und gleichzeitig so wenig selbstbewusst, dass sie an sich herumschnippeln lassen. Statt den Körper zu bedrängen – sollte man an sich selbst arbeiten. Charakterhygiene oder so – könnte man es nennen. Ist freilich schwerer als sich unters Messer legen. Freilich, wenn die OP schief geh, dann bleibt einem nichts übrig, an seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten. Aber muss das auf dem Umweg der OP gehen?

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