Homosexualität

Ich wende mich nicht gegen Schwule und Lesben. Wer wäre ich.

Wogegen ich mich nur wende ist die Ideologisierung der Homosexualität. Ein Wissenschaftler muss pro Homo sein, sonst wird er als Wissenschaftler angefeindet, ein Theologe muss pro Homo sein, sonst wird er links liegen gelassen, ein Journalist muss sich als pro Homo outen, sonst will man ihn nicht mehr hören usw. Das heißt, die Stellungsnahme eines Menschen zur Homosexualität wird zum Maßstab für alles, was wir Menschen so treiben. Und das ist eine Ideologisierung, die ich nicht akzeptiere. Auch in dieser Hinsicht muss einfach eingesehen werden, dass wir Menschen unterschiedliche Meinungen, Weltanschuungen, Ansichten haben. Gegen die Beschneidung der Meinungsfreiheit – nicht nur durch Diktaturen, sondern auch durch Ideologie geprägte Gruppen – habe ich massiv etwas. Und in der Frage nach der Gleichstellung der Ehe/Familie geht es nicht um die Stellung zur Homosexualität, es geht um die Frage, warum der Staat Familien aus Mann und Frau unterstützt und gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht. Ich muss das nicht mehr darlegen.

Schwule sollten lieber die Differenz betonen, statt in der Hetero-Normalität aufzugehen, das meint Tilman Krause – auch eine Sichtweise (wobei immer die Frage zu stellen ist: Wer sagt, was andere tun sollten – und warum?): http://www.welt.de/kultur/article114172510/Was-wollen-die-Schwulen-eigentlich-im-Mainstream.html

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