Atheismus + Hunger nach Gott

In der Kirchengeschichte gibt es immer wieder Erweckungsbewegungen: Auf einmal ergreift eine religiöse Sehnsucht den Menschen – und das nicht nur einen Menschen, sondern eine ganze Gruppe ist auf einmal von religiösen Erfahrungen be-geist-et. Wir Menschen können eine Erweckungsbewegung nicht machen. Wir können nur das unsere dazu beitragen, dass unser Glaube ausgesät wird.

Vielleicht wird auch Atheismus den christlichen Glauben und damit das in den letzten Jahrhunderten gewachsene Menschenbild vollkommen verdrängen und Peter Singer und ähnliche werden die Menschenwürde neu definieren, Menschen werden verachtet, erniedrigt, getötet. Doch auch dann kann der Hunger nach wahren Werten, Hunger nach Würde jedes Menschen, Hunger danach, den Menschen als Ebenbild Gottes zu sehen und nicht als Ergebnis eines dummen Zufalls wieder Menschen ergreifen.

Wir haben das gesehen: Nach der Zeit des sozialdarwinistischen Nationalsozialismus, nach der Zeit des menschenverachtenden Kommunismus – auf einmal bricht wieder Hunger nach den Werten Gottes hervor, die Gesellschaft verändert sich wieder zum Guten. Freilich: Wie viel Menschen bleiben bei diesen gottlosen Menschheitsversuchen auf der Strecke? Aber: Das ist auch Leben – Leben in seiner Sünde. Unmenschlichkeit setzt sich manchmal durch, weil Menschen arrogant meinen, sie wüssten, was zu tun ist, um die Welt zu retten.

Doch die Menschlichkeit lässt sich nie unterkriegen – weil Gott selbst sie immer am Leben halten wird.

P1040168 (Gras unter einer Eisplatte)

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