Kultur + Essen

Der Mensch veredelt alles (Nahrungsaufnahme ⇒ Ess-Sitten; Schlafen ⇒ Schlafkultur; Kleidungssitte ⇒ Bekleidungskultur; Aussehen ⇒ Schönheitspflege; Hygiene ⇒ Duftkultur) – und so hat er auch gelernt, seinen sexuellen Drang zu veredeln. Kurz: Liebe + Kultur gehören zur verantworteten Sexualität des Menschen dazu. http://www.evangelische-religion.de/sexualethik.html

Esskultur im Mittelalter: http://de.wikipedia.org/wiki/Esskultur_im_Mittelalter Die ältesten Kochbücher werden hier erwähnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Kochbuch Warum komme ich in der Fastenzeit darauf zu sprechen? Fasten wusste der Mensch schon immer munter zu umgehen – zumindest in unseren Breiten: So argumentierte man, dass man eine Gansart auch in der Fastenzeit essen dürfe – sie sei kein Fleisch, weil sie aus einer Muschel schlüpfe. Sicher hat das niemand geglaubt – aber als Argument war es wohl dem einen oder anderen ganz hilfreich. Hat das Fasten doch auch in Jesu Worten keine intensiveren Anhaltspunkte, Paulus war kein großer Freund des Fastens…. Denn das Wort Jesu: Es kommt die Zeit, dass sie fasten werden… – nun: Inzwischen war Jesus ja auferstanden und fasten eher dann notwendig, wenn es aufgrund von Hungersnöten und Winterszeit nichts zu beißen gab. Gesetzlichkeit und Christentum waren schon immer zwei nicht unbedingt harmonierende Geschwisterpaare, auch wenn esimmer Menschen gab, die rigoroser dachten. Doch das gemeine christliche Volk hatte anderes im Sinn. Wenn man übrigens sagt, die Christen hatten was gegen die Gabel, weil sie wie ein Werkzeug des Teufels aussehe – dann ist das natürlich vielleicht sogar richtig, aber die byzantinischen Christen hatten die Gabel schon lange in Gebrauch. Und da wurde sie nicht als Werkzeug des Teufels angesehen. Tja, die alten germanischen Kinder hatten irgendwie doch unchristliche Angst vor Teufel und Dämonen. So schnell konnte der christliche Glaube Teufel und Dämonen nicht aus ihrem Hirn treiben.

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