Geschwister Scholl

„Widerstand aus christlichem Glauben heraus“ http://www.kath.net/detail.php?id=40240 – Ich finde das Wort von Sophie Scholl so wichtig, wie wir ihn im Film hören können, als es um die Ermordung Behinderter geht: Mohr: „Das ist lebensunwertes Leben. Sie haben Kinderschwester gelernt, da müssen Ihnen doch auch Geisteskranke begegnet sein.“ Sophie: „Ich weiß deswegen genau, dass kein Mensch, gleichgültig unter welchen Bedingungen, berechtigt ist, ein Urteil zu fällen, das allein Gott vorbehalten ist… Niemand kann wissen, welches geheime innere Reifen aus Leid entstehen kann. Jedes Leben ist kostbar.“ Mohr: „Sie müssen sich daran gewöhnen, dass endlich eine neue Zeit angebrochen ist. Was Sie sagen, ist romantisch und hat mit Realität nichts zu tun.“ Sophie: „Was ich sage, hat natürlich mit der Wirklichkeit zu tun, mit Sitte, Moral und Gott.“ Mohr: „Gott gibt es nicht.“ (244ff.) Und wenig vorher sagt Sophie: „Das Gesetz ändert sich. Das Gewissen nicht.“ (242; Sophie Scholl, die letzten Tage, hg.v. Fred Breinersdorfer, Fischer 2005)

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