Monsanto

Ich finde auch, dass das eine schlimme Sache ist, wenn ein Konzern Saatgut entwickelt – und dann der Käufer aus dem Saatgut keine neue Saat ziehen darf: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/biotech-konzern-monsanto-verdient-23-mio-dollar-an-strafgeldern-von-kleinbauern-und-will-seine-saa.html Vor allem auch dann, wenn durch Wind oder Bienen Saatgut, das nicht von dem Konzern gekauft wurde, SSpuren dieses Saatgutes bekommen können. Man muss diesen raffgierigen Konzernen internaltional einen Riegel vorschieben. Und ich denke, das gelingt auch, wenn sich die ärmeren Staaten zusammentun. Das gilt auch für „Arznei-Pflanzen“ deren Wirksamkeit dann irgendwelche Firmen für sich reklamieren und damit den Einheimischen das Leben schwer machen. Klar, haben die Firmen fiel inverstiert – aber das bedeutet eben Risiko, wenn sich dann die Produkte selbstständig machen oder alte Völker ihre eigenen Rezepturen bzw. auch neue mit den alten Rezepten herstellen. Das klingt vielleicht sehr naiv, was ich schreibe, aber Unrecht bleibt Unrecht – auch wenn man mit gut klingenden und hoch trabenden Argumenten dieses zu kaschieren sucht. So wenig wir Menschen menschlichen und ideologischen Diktaturen zum Opfer fallen dürfen, so wenig auch der Diktatur von Firmen. Zur Auseinandersetzung: http://www.neopresse.com/umwelt/argentinien-entzieht-monsanto-die-geschaftszulassung/ Die Monsanto Seite selbst: http://www.monsanto.com/global/de/Pages/default.aspx

Ich denke, man muss von staatlicher Seite einen Ausgleich zwischen Bevölkerung und solchen Firmen suchen, ohne dass sich der Staat von der Macht einzelner Firmen in die Kniee zwingen lässt – gleichzeitig aber dem Aufwand der Firmen Rechnung trägt. Ich bin kein Fachmann – aber ich denke, es gibt genug Menschen, die hier mit Sachwissen glänzen können und in der Lage sind, einen Weg zu finden.

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