Leiden und glauben

Wenn wir über das Leiden nachdenken, gibt es sie Möglichkeit, sich als Glaubenden im Leiden zu sehen, der sich vor Nichtglaubenden erklärt, oder sich als Glaubenden zu sehen, der andere auch Nichtglaubende beim Leiden beistehen möchte.

Als Glaubender Nichtglaubende im Leid beistehen scheint schwieriger zu sein, weil man dann leicht als harter Mensch angesehen werden kann. Wer für sich Antworten zu dem Thema “erkämpft” und “erlitten” hat, kann mit diesen Antworten als einer angesehen werden, dem das Leiden der anderen nicht mehr so wichtig ist. Wir können anderen das Erkämpfen und Erleiden von Antworten nicht ersparen. Die Frage ist, wie behutsam gelingt es uns, ihnen Wege zu weisen, sich eine Antwort mit Blick auf den beistehenden Gott zu erkämpfen.

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