Papst-Rücktritt

Als ich hörte, dass der Papst seinen Rücktritt angekündigt hat, dachte ich: Schön, dass ich neulich meine Zeilen veröffentlicht habe: http://blog.wolfgangfenske.de/2013/01/29/papst-theologisches-denken/. Nun muss man freilich weiter nach vorne denken – und das tun auch andere. So möchte ich diesen Hinweis weiter geben: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2013/02-11-gebetsaktion-nach-angekuendigtem-papstruecktritt

Hier gibt es weitere Stimmen zu dem Thema: http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news[action]=detail&news[id]=6290 Dass das Pontifikat keine Überraschungen mit sich brachte, kann nur der sagen, der erwartet hat, dass der Papst nun Verhütung zulässt, den Zölibat aufhebt und die Klöster gleich mit, dass er sich als evangelischer Christ bezeichnet und das Abendmahl munter mitfeiert. Das Pontifikat hat Überraschungen mit sich gebracht – ich brauche es nicht noch einmal erwähnen. Nur kurz: Der Papst hat – trotz Polarisierungen – das Fundament seiner Kirche gefestigt.

Und hier wird gesagt, dass der Papst den protestantischen Kirchen ihr Kirchendasein absprach http://www.spiegel.de/panorama/ruecktritt-von-papst-benedikt-xvi-bilanz-seines-pontifikats-a-882626.html Mensch, das gehört zum Glauben der Katholiken dazu! Ich denke, damit können wir Evangelischen umgehen – wenn gleich wir das nicht akzeptieren. Die Jugend hätte ihn verlassen, hören wir da auch: Träum weiter, mag man dem Herrn Gessler sagen. Die Leute in Deutschland vergessen immer, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Ein journalistischer Witz (aber ernst gemeint) ist die Überschrift: „Am Ende zeigt er doch noch Größe“. Warum ein Witz? Weil die Ideologie nicht sehen kann, was vor Augen ist. Zum anderen wird alles klein geredet: Mit seinen Reisen kam er an Johannes Paul II. nicht heran. 😉 Wie lange wirkte JPII., wie lange BXVI.? Zum anderen: Kuba, Libanon… – leichte Reisen? Ist ja egal, was die Schreiberlinge nun alles schreiben. Interessant ist es, wie sie sich mit ihren Worten outen. Hier heißt die Überschrift: „Dieser Abgang ist groß, tragisch – und schön“ http://www.welt.de/debatte/kommentare/article113555520/Dieser-Abgang-ist-gross-tragisch-und-schoen.html Und dann: „Damit endet das vielleicht letzte Kapitel einer kompromisslosen, dem Zeitgeist widerstehenden Kirche.“ Wieder so eine eigenartige Sache, denn: Kirche muss dem Zeitgeist widerstehen, sonst könnte sie ja gleich einpacken, weil sie profillos hin und her eiert. Übrigens: Im Nationalsozialismus und Kommunismus, im Nationalismus und dem Kapitalismus, ebenso in den Hochzeiten spanischen usw. Kolonialismus hat die Kirche dem Zeitgeist vielfach nicht widerstanden. Was sagen wir heute dazu?

Übrigens habe ich auch gelesen, dass der Papst vor ein Schariah-Gericht gehöre, weil er Mohammed beleidigt hat. Weitere Stimmen: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews[tt_news]=190767&cHash=d01a8ec9882a1badba671a6f1d50de5e

Zu guter Letzt ein Beitrag von Matussek: Ich führe das hier an http://www.spiegel.de/panorama/matthias-matussek-wuerdigt-papst-benedikt-xvi-a-882735.html auch wegen der Leserbriefe: Von Hass triefend, verkrümmt in ihr kleines Weltbild, nicht fähig, offen zu sein für Dinge, die sie nicht verstehen – zum Teil. Man muss ja nicht alles richtig finden, alles unterschreiben- aber man kann doch einmal einfach nur mal…: http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

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