Gottes Allmacht

Dazu der Papst Benedikt XVI. – zusammengefasst von Armin Schwibach:

>Das Wort von der Allmacht Gottes stelle dann vor die Frage: „Ist Gott wirklich allmächtig, wenn es so viel Böses in der Welt gibt, so eine ungeheure Macht des Negativen?“. Viele zweifelten heute an der Allmacht Gottes. Gottes Allmacht aber sei anders, als wir uns „Macht“ vorstellen: „Es ist nicht Macht, die zuschlägt, sondern Macht, die gütig ist, die Freiheit gibt und die heilt, die warten kann und die den andern durch Liebe überzeugt“. Gott habe einen Teil seiner Macht wirklich an uns abgetreten, „als er uns die Freiheit gab, die er respektiert mit all ihren Konsequenzen. Freiheit ist ihm so kostbar, dass er auch diese Konsequenzen hinnimmt und er das Ganze überblickend weiß, dass er es kann und darf“. So bedeute Gottes Allmacht, „dass er auf unsere Bekehrung wartet, dass er nicht durch Gewalt uns vom Bösen abbringt, sondern durch die überzeugende Güte seines Erbarmens, durch die Güte seines Sohnes, dass er auf unsere Bekehrung wartet“. Benedikt XVI. lud dazu ein, darüber nachzudenken, was das bedeutet: „Gott wartet auf meine Bekehrung, er wartet darauf, dass ich frei zu ihm komme, dass ich sein Gesicht erkenne, sein Herz erkenne, dass ich ihn lieben lerne und dadurch wahr werde“. < Diese und weitere interessante Aussagen hier: http://www.kath.net/detail.php?id=39880

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