ko-Tropfen

Ich hatte mich auch verwundert gezeigt, dass die Medien einfach so über die Tatsache hinweggehen, dass eine junge Frau mit ko-Tropfen gefügig gemacht wurde und vergewaltigt worden ist. Man geht einfach so darüber hinweg. Über die Abweisung der Frau durch die Krankenhäuser – die schlimm ist – wird intensiv berichtet. Aber das Verbrechen selbst wird nicht weiter beachtet. Dazu auch: http://www.kath.net/detail.php?id=39811 Bizarr ist, dass jetzt die anzüglichen Bemerkungen Brüderles, wenn die Infos so stimmen, wieder die Medien so beherrscht – und eben: Die Vergewaltigung der genannten Frau keine Rolle spielte. Es sind die Maßstäbe furchtbar verrutscht. Wenn man jemanden eins auswischen kann, der unbeliebt ist, den man aus der Öffentlichkeit beseitigen will, dann schreit man trarararara, aber wenn es um einfache Menschen geht, dann herrscht Schweigen im Blätterwald. Weil es Alltag ist? Schlimm.

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