Katholiken

Ich hatte es neulich im Blog, dass Katholiken aus Deutschland vielfach nicht mit dem Papst zufrieden sind, sich im Grunde eine Art evangelische katholische Kirche wünschen. http://blog.wolfgangfenske.de/2013/01/25/kirche-und-papst-kirchensteuern/ Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Kirche in Deutschland weltweit gesehen wirklich kaum mehr große Forderungen stellen kann. Dazu ist sie von der Anzahl der Mitglieder her gesehen, zu unbedeutend. 25 Millionen Katholiken in Deutschland stehen 1,2 Milliarden Katholiken weltweit gegenüber. Ich denke mir, dass weltweit gesehen die meisten Katholiken sicher nicht den Zölibat abschaffen wollen, dass sie sicher nicht Frauen als Priesterinnen haben wollen, die Sicht in sexuellen Fragen sicher nicht verändern wollen. Soweit ich beobachte, sind die weltweiten Kirchen konservativer als die deutsche. Auch wir Protestanten müssen umdenken, denn wir sind selbst angesichts der charismatischen Kirchen eine Minderheit, weltweit gesehen. Und diese werden – gerade in China – eine große Mehrheit werden, missionarisch sehr aktiv sein. Das heißt nicht, dass wir nicht unseren Beitrag zur Kirche leisten sollen. Wir sollten nur nicht so vermessen sein zu meinen, wir seien das Zentrum der Kirche. Bescheidener sollten wir sein und das Unsere dazu tun, dass die Kirche weltweit wächst.

Kritik an der Studie (s. den Link zu meinem Blog) auch vom Sozialethiker Ockenfels: http://www.kath.net/detail.php?id=39820

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