Mensch = Gott

Wenn Menschen gelernt haben, zurückzustecken, wenn sie gelernt haben, dass sich nicht die ganze Welt um sie dreht, dann tun sie sich mit Gott leichter, weil sie seine Wege akzeptieren.

Wer das nicht gelernt hat, der stößt sich an Gott. Wer denkt, dass er der Mittelpunkt der Welt ist, der Menschen befiehlt, ihnen zu Diensten zu sein, der sich immer vordrängt und keine Zurückstoßung erfährt, der wird bei jedem Schlag gegen sich Gott nicht verstehen und beiseite drängen: Gott, du warst mir nicht zu Diensten!

In unserer Gesellschaft werden sich also in Zukunft viel mehr Menschen in dieser Hinsicht an Gott reiben. Das wird ihre Last mit Gott sein, ihr Kreuz, das sie zu tragen haben: der eigene Hochmut, der verhindert, Gott Gott sein zu lassen. Am eigenen Hochmut werden sie zerbrechen.

Wer sich zu Gott macht, will Gott als Sklave haben. Und da Gott ihnen den Gefallen nicht tut, werden sie an ihrem eigenen Hochmut verzweifeln. Und – hoffentlich – Gott finden.

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