Glauben und Vertrauen

Glauben heißt vertrauen. Glauben ist ein Beziehungswort. Wer vertraut, hat keine Sicherheit. Wer vertraut, hat nichts in der Hand, er geht ein Risiko ein. Wer vertraut, reagiert auf den anderen – und hält ihn für vertrauenswürdig.

Ist Gott vertrauenswürdig?

Ja. Ob er das Vertrauen enttäuscht oder nicht, das kann man erst beurteilen, wenn man sein Vertrauen ganz auf ihn gesetzt hat.

Vertrauen setzen auf ihn – das heißt: Nicht einem Phantasiegott vertrauen, einem sich selbst vorgestellten Gott, einem Gott, den man sich so wünscht und erträumt.

Glauben heißt vertrauen auf Gott – wie er sich in Jesus Christus gezeigt und geäußert hat.

Vertrauen äußert sich in Nachfolge und nicht im Verharren bei seinem selbstfabrizierten und bei einem von anderen großen und kleinen phantasievollen Menschen fabrizierten Gott.

Vertrauen äußert sich in der Nachfolge – auch durch das Leiden, die Fragen, die Rätsel, die Dunkelheiten hindurch.

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