Chaudhry+Kelek+Mazyek

Tahir Chaudhry beschreibt eine Begegnung mit Kelek: http://tahir-chaudhry.blogspot.de/2013/01/die-necla-kelek-show-ein-streitgesprach.html Was ich selbst für spannend halte, ist die Aussage, dass es keine feste Scharia gebe. Das ist klar. Nur berufen sich ja gerade Muslime immer wieder auf die Scharia. Ist das nicht eine Spannung, die in der muslimischen Community geklärt werden muss? Was sagen wir eigentlich, wenn wir Scharia sagen? Sagen wir unter Muslimen dassselbe wie unter den Nichtmuslimen? Sagt jeder Muslim das, was er sich gerade darunter vorstellt? Und wenn Kelek und Chaudhry hier miteinander im Clinch liegen, kann das nicht darauf beruhen, dass sie nur einer anderen Scharia-Tradition folgen? Und das ist auch das Problem überhaupt das Nichtmuslime haben: Die einen weisen empört eine Aussage ab, das sei nicht muslimisch, ebenso werden muslimische Gruppen empört abgewiesen, sie seien nicht muslimisch – und die abgewiesene Gruppe macht dasselbe mit der anderen muslimischen Gruppe… Was ist eigentlich muslimisch?

Mazyek sieht Risse in der Gesellschaft: http://www.neues-deutschland.de/artikel/810395.risse-in-der-gesellschaft.html Die anderen reißen. Die anderen sind die Bösewichte. Kennen wir schon.

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