Muezzinruf

Nun, es gibt in unserem Land etwas, das wohl kaum ein Einheimischer so richtig von Herzen hören möchte: den Muezzinruf. Aber nun ist er da und wird auch gleich von ein paar Leuten gefeiert: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/01/465943/ditib-gemeinde-erster-oeffentlicher-muezzinruf-in-eschweiler/ Der Muezzinruf mache Diskussionen überflüssig – denn der Islam gehört zu Deutschland, meint der türkische Generalkonsul. Wahrscheinlich wurde öffentlich auch noch gar nicht über den Muezzinruf diskutiert. Der Bürger soll auch gar nicht diskutieren. Das wird Toleranz genannt, die man täglich einzuüben habe.

Halt den Mund und gib Ruh. Das ist Toleranz in einer Demokratie?

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Eine Antwort auf „Muezzinruf“

  1. Man lasse sich von Reinhard Mey ein wenig trösten, der -nicht erst seit heute!- Politikern den Eulenspiegel vorhält.
    So sang er schon gestern und für alle Zeiten:
    „Was kann schöner sein auf Erden, als Politiker zu werden …“ Diesen weisen Song sollten sich die Eschweiler Politiker im Rat der Stadt über ihre Schnarchbetten hängen
    und sich Tag für Tag fragen, was sie mit Mey`s Erfahrungen zu tun haben -spätestens, wenn sie den Ruf des Muezzin über den Dächern ihrer Stadt vernehmen…..Und „Toleranz“ ? Die
    Damen und Herren im Stadtrat meinen wohl bei ihren politisch korrekten Diskussionen und „Entscheidungen“ hinsichtlich des Rufes aus dem Land des „1000 und eine Nacht“ über den Dächern der Fachwerkhäuser ihrer Stadt mit deren Bürgern, sie seien gut deutsch und ehrlich TOLLERANT…
    Mag wohl sehr gut sein sein -aber ab hier „schweigt noch des Sängers Höflichkeit“…und was sagt der geneigte Leser dieser Zeilen dazu? AUFWACHEN! meint
    Euer Echolot

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