Der Unterschied

Es macht einen Unterschied, ob ich in einer Hülle, einer Aura der Liebe Gottes lebe oder ob in Unzufriedenheit, Sorge, Angst, Weltgeworfenheit.

Es macht einen Unterschied, ob ich Gott meine ärgerlichen, sorgenvollen Worte sagen kann – oder ob ich sie in mir hineinfresse und in mir zergrüble.

Es macht einen Unterschied, ob ich mir von Gott Worte der Liebe sagen lasse – oder ob ich ein Gegenüber habe, das mir nicht liebend zugewendet ist.

Es macht einen Unterschied, ob ich mir im schweren Alltag für Gott Zeit nehme – oder ob mein Alltag im trägen oder hektischen, einsamen oder stressigen Einerlei abläuft.

Es macht einen Unterschied, ob ich mich vom Irdischen, Vergänglichen, Sorgenvollen fesseln lasse – oder ob ich in Gottes Welt der herrlichen Fülle und Weite Atem hole.

Es macht einen Unterschied, ob ich mir selbst viele Vorwürfe macht und um meine Unzulänglichkeit kreist – oder ob ich sie abgeben kann und mit ihr vor Gott lebe.

Das Leben mit Gott ist wie das Leben mit einem guten Freund. Es muss nicht vor großartigen Ereignissen strotzen – aber man weiß sich aufgehoben, geliebt, geborgen, man weiß um die Vergebung – und das alles trotz Einsamkeitsgefühl, trotz Schmerz und Leid. Wir sind in allem, was unsere Gedanken an Dunklem fesselt, was unsere Körper bedrängt und kränkt, frei, weil wir wissen, dass wir in der Liebe Gottes geborgen sind.

t-regenbogen-ok

Impressum auf www.wolfgangfenske.de