Religion + liberaler Staat

Ein Beitrag von Habermas zu dem Thema Religion im liberalen Staat: Das, was die Religion zu sagen hat, gehört „ganz zum Prozess der Meinungsbildung“  http://www.kath.net/detail.php?id=39675 . Der Satz sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber wenn man so manche atheistischen Zeitgenossen hört, die es für überflüssig halten, überhaupt die Argumente von Religiösen anzuhören, ist er schon bemerkenswert.

Was für eine Aussage! Passend zu dem gestrigen Kruzifixurteil: >Parlamentspräsidentin Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»<  http://www.kath.net/detail.php?id=39672 Ausführlicher zum Kruzifixurteil des Europäischen gerichtshofs für Menschenrechte: http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news[action]=detail&news[id]=6180

Während eine muslimische Gruppe forderte, die Frauen hinter ihrer Kleidung zu verstecken, damit sie nicht vergewaltigt würden, und die Scharia durchzusetzen, fordert die Kirche in Indien einen wert orientierten Sexualkundeunterricht, in dem es nicht nur um Kondome und Verhütung gehe, sondern auch um Wert und Würde des menschlichen Körpers. http://www.kath.net/detail.php?id=39679

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