Dschihad oder kriminell?

Zwei Marokkaner haben wieder einen Deutschen an einem Bahnhof zusammengetreten. Ich denke, an der Beurteilung einer solchen Tat misst sich die Reaktion: Ist sie kriminell – dann kann man sagen: Kriminelle gibt es überall. Ist sie ein Teil eines religiös-ideologischen Überlegenheitsgefühls in dem Sinne, man müsse die Ungläubigen bekämpfen, dann ist sie nicht mehr rein kriminell, sondern sie ist als Dschihad für die Gesellschaft gefährlich. Wenn Salafisten die vermeintlichen Täter sind, wie zum Beispiel diejenigen, die möglicherweise einem Inder die Zunge rausschneiden wollten, dann ist das nicht mehr nur kriminell, sondern eindeutig religiös-ideologisch. Das klingt wie theoretisches Herumquatschen. Das ist es aber nicht. Denn daran können wir sehen, warum Entscheidungsträger bei den kriminellen Akten eher gelassen sind, bei den anderen eher kritischer sind. Sie werden sicher auch in unterschiedlichen Schublädchen katalogisiert: die einen kriminell wie andere auch – die anderen Islamisten. Wenn alle kriminellen Akte von muslimischen Zeitgenossen unter „Islamistisch“ abgeheftet werden würden, sähe das Bild der Kräfte, die unsere Gesellschaft bedrohen, ganz anders aus. Moscheegemeinden sollten sich ausdrücklich von solchen Untaten distanzieren, sie bekämpfen – zu sagen, Allah wird die Täter schon im Jenseits bestrafen und den Menschen stünde ein Recht, diese Untaten zu beurteilen, nicht zu, ist im Grunde die Verweigerung, solche Taten zu verhindern. (Info von pi.)

Bonn = Mekka der Radikalen (Islamisten): http://www.focus.de/politik/deutschland/report-bonn-das-mekka-der-radikalen_aid_887137.html?fb_pid=1357042322&fbc=fb-fanpage-politik

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