Segen am Sonntag

mohnrot (2)

Die Jünger hatten noch das Schwarze, das Dunkle, Traurige des Kreuzes im Sinn. Deprimiert und resigniert waren sie dabei, ihre Trauer zu verarbeiten, die Sehnsüchte und Hoffnungen, die sie mit Jesus verbunden hatten, zu begraben. Da kam das Licht in die Mitte ihres Kreuzes-Leidens: der auferstandene Jesus kam in ihren Kreis und begrüßte sie: Friede sei mit euch! Die Seinen erschraken furchtbar. Jesus Christus fragte sie: Warum habt ihr Angst? Wieso zweifelt ihr daran, dass ich es bin? (Lukasevangelium 24,36-38)

Gehalten von schlimmen Erfahrungen, gefesselt von dunklen Interpretationsmustern, mit Gefallen an der Traurigkeit und dem Trauern fällt es uns schwer, die Realität Gottes wahrzunehmen, sie bewusst in das Leben eintreten zu lassen, sie mit unserem Leben zu  verweben.

Damit die Realität Gottes, sein Licht, seine Kraft, sein Leben, seine Freude, seine Gegenwart in uns Raum finden kann, benötigen wir seinen Segen.

Gott segne Euch mit der Frage: Warum habt Ihr Angst? – Und wir antworten: Weil… – oder antworten wir: Ja, warum eigentlich? Du bist ja hier!

Gott segne Euch mit der Frage: Wieso zweifelt ihr, dass ich es bin? Und wir antworten: Weil… – oder antworten wir: Ja, warum eigentlich? Du bist ja hier!

Friede sei mit Euch!

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