Menschenrechte

Sechs Christen wurden bei einem Anschlag auf den Weihnachtsgottesdienst ermordet: http://www.welt.de/politik/ausland/article112224708/Sechs-Tote-bei-Attentat-auf-Weihnachtsmesse.html

Wie niedrig Gegner von Christen sinken können, zeigt auch diese Information: In Indonesien wurden Christen mit Urin und Jauche beworfen: http://www.welt.de/politik/ausland/article112224424/Islamisten-bewerfen-Christen-mit-Urin-und-Jauche.html Aber das ist im Grunde nicht neu. Ich hatte eine entsprechende Information schon einmal vor ein paar Monaten. Es gab auch weitere Störungen.

Die philippinische Regierung scheint Christen unter die Herrschaft von Islamisten zu stellen: http://www.persecution.org/2012/12/24/philippines-islamic-rebels-cause-destruction-and-loss/

Brände wurden in Österreich in Kirchen gelegt: http://www.kath.net/detail.php?id=39442

Entgegen aller Hoffnung auf Besserung hat sich die neue Spitze der chinesischen Regierung weiter auf den Kampf gegen Christen – vor allem an den Universitäten – eingeschossen: http://www.katholisches.info/2012/12/23/ausbreitung-des-christentums-an-universitaten-stoppen-anweisung-des-zk-der-kp-chinas/

Mir kommt es so vor, als würden viele Zeitungen das nachholen, was sie das gesamte Jahr über vernachlässigt haben: das Thema der Christenverfolgung. In den letzten Tagen ist überall davon zu hören und auch im Fernsehen zu sehen. Vielfach gar ohne irgendwelche Verharmlosungen, die man ja sonst so sehr gewohnt war und mit Schilderungen aller Brutalität bis hin zum langsamen Enthaupten von Christen und Vergewaltigungen von Mädchen und Zwankskonversionen. Sogar in der Tagesschau hörte man, dass Islamisten in Nigeria Christen umgebracht haben – ohne dass die bislang übliche Formulierung aufgegriffen wurde: „in Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen…“. Überall wird stärker Klartext geredet – ich hoffe, dass das das Jahr über anhält und sie nicht alle wieder ein schlechtes Gewissen bekommen, dass sie die Täter als Täter bezeichnen. Selbst angesichts der Zustände in Syrien wagt es die eine oder andere Zeitung inzwischen Klartext gegen all die politische Einseitugkeit zu reden: http://www.nzz.ch/aktuell/international/die-angst-vor-dem-tag-danach-1.17903538 In einer Zeitung wurde sogar gesagt: „Es reicht nicht mehr aus, dass die Kirchen dieses Unrecht anprangern. Europäische Aufklärung und Säkularisierung, ja selbst die fortschreitende Entfremdung unserer Gesellschaften von der Religion, dürfen nicht dafür herhalten, dass wir in aller Welt für Menschenrechte eintreten, und dabei ausgerechnet das Schicksal verfolgter Christen aus dem Blick verlieren…“. Dann werden sogar die deutsche und die EU-Politik in die Pflicht genommen! (Mainspitze 300, Weihnachten 2012, Seite 2 – Kommentar von Friedrich Roeingh) Eigentlich könnte ich das Thema in meinem Blog einstellen. Aber da ich diesem Sinneswandel noch nicht so recht traue, mache ich tapfer weiter. Tapfer insofern, als mir das Thema bislang so manchen Vorwurf einbrachte (Einseitigkeit, Thema rechter Fundamentalisten, gegen den Islam gerichtet…).

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