Menschenrechtsgespräch

 Ein Gespräch zwischen Sabatina James und Elisabeth Sabaditsch-Wolff: http://www.youtube.com/watch?v=YlhNMOZVJCI

Christen im Irak: http://www.bild.de/politik/ausland/irak/wir-sind-christen-und-feiern-weihnachten-in-angst-27778974.bild.html

Dass der Westen die Islamisten in Syrien – eingeschlossen die Türkei – unterstützt, ist ein großes Ärgernis und für die Christen in Syrien sehr schlimm und gefährlich: http://www.persecution.org/?p=40189 Und wir? Die meisten Menschen in unserem Land sind abhängig von der politisch verblendeten Berichterstattung. Es geht nicht mehr um Assad oder nicht Assad – es geht schlicht und ergreifend um islamistische Herrschaft unter dem Versuch der Türkei, diese an sich zu binden. Was ihr jedoch kaum gelingen wird. Die Türkei zieht sich mit den unterstützten Islamisten die Natter am Busen auf.

In Usbekistan wurden bei einer Razzia 80 Christen festgenommen. Bibellesen und singen ist verboten: http://www.persecution.org/2012/12/18/80-christians-in-uzbekistan-raided-for-reading-bibles-and-singing/

Über Christen in China hat die Frankfurter Rundschau einen Artikel: http://www.fr-online.de/politik/christen-in-china-chinas-frohe-botschaft,1472596,21172772.html

Rassismus im Jemen: http://stream.aljazeera.com/story/plight-yemens-untouchables-0022437 (gefunden über Kybeline) – wir haben es auch im Libyenkrieg aus Libyen erfahren, wie dort Menschen aus Schwarzafrika behandelt wurden. Soweit ich weiß, war es immer ein spannungsreiches Verhältnis in Nordafrika, weil Schwarzafrikaner von Arabern als Sklaven – bzw. als ehemalige Sklaven – angesehen wurden. Entsprechend ist auch der Kampf gegen Kopten in Ägypten ein Kampf der arabischen Gruppe gegen die Alteingesessenen. Übrigens haben Araber und Osmanen/Türken auch ein etwas spannungsgeladenes Verhältnis zu einander wie die schwarzen und weißen Türken. Entsprechend im hinduistischen Bereich: die Dunkelhäutigen Inder gehör(t)en zu den Unberührbaren, das heißt deren alteingesessene Stämme sind wohl von den einwandernden Hindus im Laufe der Zeit verdrängt worden. Und wie sieht es in Pakistan aus? Über die Verbreitung der Araber: http://de.wikipedia.org/wiki/Araber Freilich haben wir Mitteleuropäer zwar das Recht mit Fingern auf andere zu zeigen – aber drei schauen zurück. Dessen sollte man sich bewusst sein. Das bedeutet nun nicht, dass man Rassismus in anderen Kulturen verschweigt, weil man als Mitteleuropäer selbst schuldig geworden ist. Das heißt nur, dass man versucht, es besser zu machen als die Vorfahren – und dazu gehört es auch, für Menschenrechte in anderen Kulturen einzutreten. Und wenn man uns vor allem von islamischer Seite Rassismus vorwirft, sollte man hinschauen: Gibt es den bei uns wirklich? Und ihn abstellen, wenn der Vorwurf nicht allein aus taktischen Gründen zur Einschüchterung erhoben worden ist. Aber sich auch nicht scheuen zu sagen: Und wie sieht es bei euch aus?

Wenn die Polizei nicht gegen Plünderer vorgeht, nennt man das in Argentinien wahrscheinlich Deeskalation einer verfahrenen Situation: http://www.morgenpost.de/politik/ausland/article112210953/Als-es-brenzlig-wurde-zogen-die-Polizisten-einfach-ab.html

Menschenrechte werden nicht allein in anderen Ländern mit Füßen getreten. Auch bei uns versuchen Gruppen ihre Meinung mit Gewalt – und sei es mit verbaler Gewalt und Drohungen – durchzusetzen. Der Kampf gegen Rechts entpuppt sich vielerorts als Kampf gegen unsere Traditionen und hat mit Nationalsozialismus gar nichts mehr zu tun: http://quotenqueen.wordpress.com/2012/12/22/terroraufruf-gegen-bergparade/#more-22384
 

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