Schritt für Schritt

„Schritt für Schritt wird der Westen muslimisch“ http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/schritt-fuer-schritt-wird-der-westen-muslimisch.html Carsten Polanz gibt die Vorstellungen von Yusuf al-Qaradwi wieder. Stufe fünf sei erreicht: Bau von Moscheen und islamischen Schulen. Stufe sechs sei die Gewöhnung der Ureinwohner an den Islam. Um den Islam in den jeweiligen Ländern durchsetzbar zu machen, benötige er eine gepflegte Sprache: Islam = Frieden; Dschihad = Kampf gegen charakterliche Schwächen…

Übrigens will Hessen den Islamunterricht einführen: Erdogan freut sich sicher schon. Seine DITIB ist mit im Boot, sie kann den weiteren Weg der Muslime (nicht nur der Türken) in Deutschland mitbestimmen. Und was Erdogan von Assimilation hält, hat er ja zum Besten gegeben. http://www.blu-news.org/2012/12/18/historische-fehlentscheidung/ Die taz schreibt, dass Erdogan die Integration der Türken fördert und den Dialog auf Augenhöhe fordert. http://www.taz.de/!104617/ Eine Selbstverständlichkeit, so die taz. Wenn man sich vorstellt 4 Millionen Christen würden in der Türkei einen Dialog auf Augenhöhe über die dortigen Gesetze fordern – immer noch eine Selbstverständlichkeit? Geht freilich nicht, so viele gibt es da nicht mehr, wohl nur noch 100.000, wenn man wikipedia trauen darf (s. den erschreckenden Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_der_T%C3%BCrkei.) Sagen wir: die 14-18% Kurden würden Dialog auf Augenhöhe fordern. Die haben sogar Recht, wenn sie das tun, weil sie eben mit dem Land verwurzelt sind. Aber dürfen sie das?

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