Homosexualität

Homosexualität mit Hilfe von Epigenetik erklärbar? Homsexualität scheint nicht genetisch vererbbar zu sein, sondern epigenitisch beeinflusst zu sein. Ein interessanter Beitrag, auch wenn ich skeptisch bin, da er von der typisch weiblichen Vorliebe für das männliche Geschlecht bei Homosexuellen spricht – soweit ich jedoch weiß, ist Homosexualität eine eigene Größe. Männer lieben Männer anders als Frauen Männer lieben und Frauen lieben Frauen anders als Männer Frauen lieben. Bei dieser Skepsis gehe ich allerdings allein von diesem Artikel http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316539.html aus und nicht von der wissenschaftlichen Untersuchung, die ich nicht kenne. Interessant finde ich in dem Artikel den Hinweis: „Teile der Lesben- und Schwulenbewegung distanzieren sich übrigens prinzipiell von jeglicher Ursachenforschung. Homosexualität werde dadurch oft als eine Art Krankheit dargestellt und `Betroffene´ stigmatisiert, so ihre Argumentation. Der Blick auf das Thema müsse auf jeden Fall stets wertfrei bleiben, betonen sie.“ Die Angst ist begründet, doch wer bestimmt, was „wertfrei“ ist?

Am Rande: Männliche Jugendliche sprechen sehr respektlos von Schwulen. Aber nicht nur. Sie sprechen auch sehr respektlos von Mädchen. Es ist schon eine Crux mit den Heranwachsenden, die meinen, sich unbedingt von anderen abgrenzen zu müssen, indem sie andere erniedrigen. Das gibt es auch bei Erwachsenen, da bekomme ich es nur nicht ganz so häufig mit. Abgrenzungsversuche welcher Art auch immer zeigen nur, wie labil diejenigen sind, die meinen, sich abgrenzen zu müssen.

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