Frontalunterricht

Frontalunterricht macht Schüler klüger: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bildungswesen-frontalunterricht-macht-klug-11994686.html

Die Informationen in der Tagesschau zum Thema, warum Familien keine Kinder mehr bekommen wollen, waren so was von tendenziös, dass ich meinte, die Wirtschaft hätte den Medienschaffenden den Text geschrieben. Ich vermutete gar die Studie als gesponsort. Nun lese ich das: http://donnerunddoria.welt.de/2012/12/17/die-fatale-kinderlosigkeit-der-mittelschicht/ : „Die Anerkennung wird nicht der berufstätigen Mutter verwehrt, sondern derjenigen, die zu Hause bleibt.“ Und dann schreckte in der Tagesschau die Information, dass Frauen, die Kinder gehütet haben, schlechter bei der Rente wegkommen als Frauen, die die ganze Zeit gearbeitet haben. Auch das zeigt, dass die Arbeit derjenigen, die Kinder betreuen, nicht angemessen geschätzt wird. Und noch ein Punkt: Wenn Männer sich von Frauen scheiden lassen, die für ihre Kinder da waren, dann trifft es die Frauen äußerst hart. Ich hatte es wiederholt im Blog. Diese Gesellschaft lässt Mütter in äußerst schlechten Bedingungen leben – und dann kommen diese Ideologen daher und meinen: die Frauen leben nur so schlecht, weil sie nicht der Wirtschaft zu Diensten sind. Nicht allein die Kapitalisten setzen auf dieses Pferd – sondern auch die Sozialisten in unserem Land: Hand in Hand vereint gegen die Familie. Was will unser Land? Von der Mehrheit derer, die hier das Wort führen in den Medien und in großen Teilen der Politik: Kinder wollen sie sicher nicht, Menschen, die sie auf- und erziehen wollen sie nicht. Das sieht man auch an den horrenden Abtreibungszahlen.

Nachtrag: Broder zu diesem Tagesschau-Beitrag: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article112091291/Kinder-machen-muss-man-schon-selber.html

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Eine Antwort auf „Frontalunterricht“

  1. Diese Ideologen versuchen dem Volk Brei um den Mund zu schmieren, die Berufstätigkeit (der Frauen) zu glorifizieren, und die eigentliche Mutterliebe zu ächten. Alles natürlich in moderner, „lebendiger“ Sprache und mit Pepp.

    Die passendste Bewertung dieser Ungeheuerlichkeit stammt meines Erachtens immer noch vom Papst JPII: sie bedienen die Kultur des Todes !

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