Mein Gott, warum…?

Jesus ruft: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Dieser Ruf zeigt den tiefen Riss in Gott selbst an, den der Christusmord der Menschen verursacht hat.

Wir denken von der Dreieinigkeit, Trinität her, die schön mit dem Dreieck dargestellt werden kann: Gott ist in sich selbst ein lebendiger Gott: der Vater kommuniziert mit dem Sohn und dem Geist, der Sohn mit dem Geist und dem Vater, und der Geist mit Vater und Sohn. Es ist eine feste, innige Beziehung zwischen diesen drei, weil sie ja eins sind. (Zum Beispiel: Wie der Mensch in sich mit sich selbst kommunizieren kann – und dennoch eins ist.)

Diese drei sind in Liebe eine Einheit. Und wenn Jesus diesen Verlassenheitsruf schreit, dann zeigt das eben an, dass Gott in diesem Moment in sich zerrissen ist. Das hat der Mensch bewirkt. Gott hat es erlitten, um den Menschen mit sich zu versöhnen, ihn vom Zorn und Hass gegen Gott zu befreien.

Durch die Auferweckung wurde der Riss wieder gekittet und: So wird dann der Mensch im Sohn mit in diese ewige Gottesbeziehung hineingenommen.

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