Obama, Merkel, Papst

Was hat der Papst mit Obama, Putin und Merkel gemeinsam? Sie gehören zu den fünf mächtigsten Menschen der Welt: http://www.kath.net/detail.php?id=39218 Der Unterschied zu Merkel und anderen besteht nun jedoch darin, dass diejenigen, über die der Papst Macht ausübt in allen möglichen Herren Länder leben. Und darum mag China ja auch nicht den Papst und die Katholiken – und andere Länder ebenso nicht, weil sie denken, dass die jeweiligen Christen Hörige des Westens sind. Wobei der Papst kein Westler ist, sondern eigene Intentionen hat – und wer meint, er sei Westler, bedenken muss, dass das Christentum die Werte des Westens massivst mitgeprägt hat. Der Papst hat eine gewisse Macht – ohne ein Heer zu haben. Obama und Putin haben Macht, weil sie ein großes Heer und große Wirtschaft haben – und Merkel hat Macht, ohne ein mächtiges Heer haben zu wollen. Ihre Macht liegt in der Wirtschaft des Landes. Und was denkt der Papst bzw. das Papsttum? Als Stellvertreter Christi hat der Papst auch Einfluss auf Nichtchristen – die potentiellen Christen. Und darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu den genannten Machthabern: Ein kommunistischer Chinese oder Nordkoreaner kann in seinem Land genauso katholischer Christ werden wie ein iranischer, marokkanischer oder pakistanischer Muslim oder wie ein indischer Hindu, ein thailändischer Buddhist, ein Animist aus dem Kongo, ein Atheist aus Europa. Freilich können sie auch alle Christen anderer Konfessionen werden und so ist es deutlich, dass sie heute vielfach durch charismatische Gemeinden gewonnen werden.

Hier gibt es ein paar neue Informationen zu Pius XI.: http://www.kath.net/detail.php?id=39220

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