Open Doors

kreuz

Ich war gestern auf dem Vortragsabend der CDU und Open Doors (Markus Rode) in Wiesbaden. Es waren sicher weit über 200 Menschen anwesend – und sehr viele junge Menschen. Für diejenigen, die noch nichts von Open Doors gehört haben und von der Christenverfolgung, war es ein tiefgehender Vortrag. Ich selbst fand das spannend, was im Anschluss folgte. Man konnte Fragen stellen. Überwiegend stellten Christen Fragen, die aus anderen Ländern kamen. Sie fühlen sich als gebrannte Kinder des Islam – und sie haben viel mehr Kenntnisse von dem, was in ihren Ländern geschieht, als wir, was wieder einmal zeigt, dass unsere Presse nicht genauer hinschaut. Diese Christen warnen uns, dass wir unsere Freiheit aufs Spiel setzen: Einmal durch Naivität gegenüber dem Islam, dann aber auch durch Blindheit gegenüber dem Wertezerfall. Ich glaube, Paulus hätte seine helle Freude gehabt: Christus hat euch befreit, werdet nicht Sklaven der Sünde, schreib er im 1. Korintherbrief.

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Eine Antwort auf „Open Doors“

  1. Auch ich durfte dabeisein bei dieser CDU-Veranstaltung. Durch die tragende Rolle von OPEN DOORS hatte das ganze freilich einen ganz anderen, schönen ernsten Grundton. Wo sonst wird die Diskussion abgeschlossen durch ein großes öffentliches Gebet ?

    Inhaltlich habe ich allem zustimmen können. Akzentuieren möchte ich noch einmal, was mir so auf dem Herzen liegt:

    Unsere (großen) Medien verkleinern, vermeiden, verharmlosen, verdrehen, relativieren usw das Thema Christenverfolgung systematisch. Das liegt an ihrer linken Grundausrichtung. Auch für eine starke Kraft wie die CDU ist es „unmöglich“, dagegen anzugehen (sonst werden sie selber aktiv bekämpft von einer linksgrün parteilich aufgestellten Journalistenschar). ABER WIR „KLEINEN“ KÖNNEN DAS ! Steter Tropfen höhlt den Stein. Täglich anrufen in den Redaktionen, wenn wieder mal eine Kirchenzerstörung NICHT berichtet wird. Wöchentliche Leserbriefe, wenn wieder einmal in der Zeitung stand „das hat nichts mit dem Islam zu tun“ …

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