Stromausfall

Ich meine, ich hätte diese Studie schon einmal im Blog gehabt, auf die pi hinweist: Es geht darum, was passiert, wenn der Strom eine längere Zeit ausbleibt: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf Es wird auf jeden Fall für alle Beteiligte äußerst schwierig. Das Problem – darauf wies ich damals hin – ist vor allem die Wasserversorgung – und wenn es sehr kalt ist: die Wärme. An Geld kommt man sowieso nicht mehr, aber wozu benötigt man Geld, wenn die Geschäfte auch nicht mehr geöffnet haben, denn auch da läuft ja alles mit Strom – da wird wahrscheinlich der Tauschhandel florieren. Kerzen + Streichhölzer, Batteriebetriebene Radios, Wasser sollte man in Flaschen gehortet haben – dass man Büchsen mit Nahrung sowieso hat, ist wahrscheinlich schon eher der Fall. Tiefgekühltes ist nur von geringer Bedeutung, es sei denn, man kann es roh essen. Äpfel sind nicht schlecht. Menschen, die noch einen Grill + Grillkohle vom Sommer haben, haben einen gewissen Vorteil in Sachen Essenzubereitung. Verkehrstüchtige Fahrräder wären nicht von Schaden. Was freilich Toiletten betrifft – wie man das Problem ohne Wasser angehen kann, da habe ich keine Ahnung. Auf dem Land geht das ja, aber in der Stadt… Ach ja, und diejenigen, die von Fernsehen abhängig sind, sollten sich schon einmal ein paar Bücher oder Zeitschriften besorgen – und die PC-Spielfreaks einen Laptop, der Akku zögert die Zeit, in der man noch spielen kann, hinaus. Vielleicht gibt es bis zu seinem Ende wieder Strom.

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