Ärztlich assistierter Suizid

Gegen den ärztlich assistierten Suizid wendet sich der Bioethiker Ezekiel Emanuel:

1. Hauptmotiv sind nicht die Schmerzen, sondern psychische Belasatungen – und das bedeutet, dass man nicht das Leben deswegen beeinden wollte, sondern die Hilfe fördern.

2. Nicht High-Tech-Medizin, die Leben verlängert, ist ein Argument, denn Euthanasiebefürworter gabe es schon vorher.

3. Nicht die Qualität des Lebensendes würde durch einen solchen Suizid gefördert, denn bislang wird aus diesen Gründen kaum Suizid gefordert. >Wer würde also von einer Legalisierung der Sterbehilfe „profitieren“? Eine kleine Elite Reicher, gut Gebildeter. Und wer sind die Menschen, die am ehesten mißbraucht werden, wenn assistierter Suizid legalisiert wird? fragt Emanuel: „Die armen, schlecht ausgebildeten, sterbenden Patienten, die eine Belastung für ihre Angehörigen darstellen“.<

4. Es gibt bei ärztlich unterstütztem Suizid nicht unbedingt einen guten Tod, weil es Komplikationen gebe und in den Niederlanden in 18% der Fälle Ärzte direkt eingreifen müssten, damit der Patient zu Tode kommt.

5. Und die Angehörigen leiden zu einem großen Teil ebenfalls unter den Folgen. http://www.katholisches.info/2012/11/12/euthanasie-vier-mythen-zur-legalisierung-des-assistierten-suizid-angehorige-leiden-nach-euthanasie-an-posttraumatischer-belastungsstorung/

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