Menschenrechte+Christenverfolgung

Wieder eine neue Masche: Nachdem man versucht hat, die Menschen, die von Christenverfolgung redeten zu diskriminieren, indem man sie den Fundamentalisten zuordnete, versucht man sie nun zu leugnen bzw. alle Religionen gleichermaßen als Verfolgte zu benennen: http://www.derwesten.de/politik/befremdung-ueber-merkels-aeusserung-zu-verfolgten-christen-id7266636.html  Juden werden verfolgt. Doch: Wo werden Buddhisten verfolgt? Wo werden Muslime verfolgt? Muslime höchstens in islamischen Ländern. Und wenn es in Indien mal zwischen Muslimen und Hindus kracht, dann sicher nicht, weil die Muslime verfolgt werden. Und es macht ein Unterschied, ob eine Gruppe bekämpft wird, weil sie die Alteingesessenen verdrängen will oder ob es friedliche Menschen sind, die einfach ihr Glaubensleben leben wollen. Freilich sind in kommunistischen Ländern alle Religionen nicht besonders gerne gesehen. Und was Jerzy Montag mal wieder sagt, dass solche Äußerungen verfehlt seien, weil sie Religionen gegeneinander ausspielen würden, ist selten… – lassen wir es dabei. Vor allem auch darum, weil das ja überhaupt nicht stimmt: Es werden nicht nur Christenverfolgungen in religiös bestimmten Ländern angesprochen, sondern auch in kommunistischen Ländern und anderen Diktaturen weltweit. Diese Konzentration auf islamische Staaten ist nur darum vorhanden, weil dort eben neben China und Nordkorea die meisten Menschen verfolgt werden. Das sind diese Verharmloser, die mich auf die Palme bringen, diese alle Katzen sind grau Blinden, die ja keine Täter auf die Füße treten wollen, und darum die Realität verschweigen… Aber das ist nicht neu. In der Zeit des Kalten Krieges gab es das auch zu Hauf. Möglichst keine Menschenrechtsverletzungen der kommunistischen Staaten erwähnen – und wenn man nicht umhinkam, welche erwähnen zu müssen, dann suchte man auch um der Neutralität willen irgendwo Menschenrechtsverletzungen im Westen. (Ich wäre missverstanden, wenn man meinen würde, ich hätte keine Menschenrechtsverletzungen im Westen gesehen – nur hat man diese benannt, ohne sogleich auf die der kommunistischen Staaten zu verweisen.) Diese ideologische Blindheit ist also lange bekannt und die IGFM kann ein Lied davon singen. Was wurde sie angefeindet von den Genossen – und die nehmen ihr das noch immer übel! Und heute betrifft diese selbstgewählte Blindheit – und die Leisetreterei – weniger kommunistische Staaten sondern eher islamische Staaten.

Christen als Hassobjekt: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=5963

Wieder eine neue Masche der Demütigung: Mädchen werden einfach die Haare abgeschnitten. Man weiß nicht, ob sie gegen Christen gerichtet ist – aber das ist der Kampf verschleierter Frauen gegen freiere Mädchen: http://www.persecution.org/?p=38793

Juden in Marseille angegriffen: http://michael-mannheimer.info/2012/11/08/wieder-griffen-muslime-judische-familie-in-marseille-an-medien-konnen-dies-gut-verstehen/

Gegen die chinesische Abtreibungspolitik: Bei den staatlich verordneten Spätabtreibungen verlieren auch Frauen ihr Leben: http://www.kath.net/detail.php?id=38792

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