Betreuungsgeld

Man möchte Migranten-Kinder in die KiTa bringen. Muss nun wegen diesen Kindern allen anderen das Betreuungsgeld verwehrt werden? http://www.migazin.de/2012/11/06/koalitionsgipfe-betreuungsgeld-rentenreform-migranten-verlierer/? Muss nun wegen diesen Kindern das Prinzip, dass Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind und nicht der Staat, abgelehnt werden? Hier scheint das Migazin übrigens zu sehen, dass die Migranten nicht besonders verantwortlich denken, wenn sie ihren Kindern die Chance verwehren, in KiTas integriert zu werden. Anders gesagt: Sind Migranten-Eltern so unverantwortlich, dass sie ihre Kinder nun nicht mehr in Kitas stecken, um das Geld zu bekommen? Nein, Migranten-Eltern, denen ihr Kind lieb ist, tun alles, um ihrem Kind die Chancen möglichst zu verbessern. Diejenigen, die das nicht tun, wollen entweder auch selbst ihre Kinder erziehen (wie die Einheimischen) – oder sind schlicht und ergreifend an allem in dem Land, in dem sie wohnen, desinteressiert. Ich vermute mal, dass das Letztgenannte nicht die Mehrheit der Migranten betrifft. Also wegen einer Minderheit der Migranten alle anderen zu zwingen? Das kann doch auch nicht im Sinne des Migazin sein.

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