Merkel zu Christentum + Religionen

Bundeskanzlerin Merkel zum Thema Christentum-Religionen: http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2012/2012-11-03-Video-Podcast/links/download-PDF.pdf?__blob=publicationFile

Man vergleiche die Worte des Interviews, von denen ich gleich manche zitiere – aber das gesamte Interview sollte gelesen werden – mit dieser Wiedergabe aus welt-online:

http://www.welt.de/newsticker/news2/article110589811/Merkel-ruft-zu-Toleranz-unter-den-Religionen-auf.html

Nun Merkels Worte (kursiv = die Fragestellerin):

… Nun haben aber viele große Religionen einen absoluten und ausschließlichen Wahrheitsanspruch. Wie kann man damit umgehen?

Ich glaube, man kann damit umgehen. Ich kann mich zu meinem Glauben bekennen, und kann aber auch akzeptieren, dass ein anderer Mensch einen anderen Glauben hat. Wir sollten den Diskurs führen, wir sollten nicht relativieren, wo Glaubensfragen im Zentrum der Debatte stehen, und wir sollten vor allen Dingen uns als Christen auch nicht scheuen, für unseren Glauben einzutreten.

Und wie kann ein Verhältnis aussehen zwischen den Religionen?

Das muss von Toleranz und Respekt getragen sein. Und es muss die Kraft dazu bestehen, auch unterschiedliche Auffassungen zu benennen. Wir brauchen nicht Differenzen einfach zuzudecken, aber man sollte sich auskennen mit anderen Religionen. Man sollte mehr wissen, als man nur seine eigene Religion kennt. Und auf der anderen Seite sagen: Ich glaube – zum Beispiel – an den christlichen Gott, und damit kann ich auch anderen auf Augenhöhe gegenübertreten.

Soweit aus dem Interview. Man lernt doch immer wieder: Möglichst zurück gehen zur Quelle. Und man lernt, wie wichtig es ist, dass Journalisten sauber arbeiten, weil man als Otto Normalverbraucher eben nicht immer auf die Quellen zurückgreifen kann.

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