Kampf

Wir befinden uns in einem massiven Kampf um Deutungen: Ist Dschihad harmlos? Ist er brutal? Dürfen Muslime sich laut Mohammed nur verteidigen, dürfen sie angreifen? Wird Angriffskampf als Verteidigungskampf getarnt? Die Auseinandersetzung um Deutung des Koran wird nicht nur bei uns, sie wird vor allem auch in islamischen Ländern ausgetragen – und hier auch: http://www.youtube.com/watch?v=XODBnCg0sRY

Wir befinden uns auch in einer Auseinandersetzung in der Frage, sind die Morde, die durch muslimische Ausländer an Deutschen in Deutschland verübt werden, gleichzusetzen mit den Morden von Rechtsradikalen, die möglichen durch die so genannte NSU vollzogenen Morden? (Noch liegt kein Gerichtsurteil vor, also darf man auch hier nicht vorschnell Fakten schaffen – ohne dass sie rechtlich legitim sind. Von hier aus sehe ich Kolat äußerst kritisch. Er versucht sozusagen Fakten zu schaffen, bevor sie rechtlich belegt sind – ist das nicht Diskriminierung? Da werden Menschen als Mörder bezeichnet, ohne dass sie bislang verurteilt worden sind.) Ich selbst sehe das so, dass Morde aus kriminellen Gründen gesellschaftspolitisch gesehen anders einzuordnen sind als ideologische Morde. Wenn Islamisten morden, dann sind sie mit denen von Rechtsextremisten vergleichbar. Nicht aber, wenn es um Morde Krimineller geht. Sicher, für die Opfer ist das gleich. Aber für eine Gesellschaft nicht. http://www.pi-news.net/2012/11/gegenstuck-zur-plakatierung-in-rostock/#more-288962 Es gibt freilich Grauzonen. Wenn Mörder nicht in einer bewussten Ideologie handeln, sondern in einer ideologischen Strömung aufgewachsen sind, die sie und Ihresgleichen über alle anderen Menschen stellen. Sie somit nicht andere ermorden, weil sie bewusst ideologisch handeln, sondern sich anderen aufgrund ihrer Erziehung usw. überlegen fühlen.

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