Organspende-Aufrufe

Die Aufrufe, Organe zu spenden, haben es in letzter Zeit nicht leicht, Gehör zu finden. Es ist sicher nicht der Missbrauch durch einzelne wenige Ärzte, der aufgedeckt wurde, der das schwer macht. Es zeigt sich, dass eine grundsätzliche Distanz herrscht, vor allem auch dann, wenn man begrifflich über den Tisch gezogen wird: Da meint man, Hirntod sei tot, und muss dann von einem Arzt erfahren, dass Hirntod nicht tot heißt, sondern sterbend. Und als Sterbender möchte man sicher nicht die Organe entnommen bekommen. Vielleicht sollte wirklich das, was ich neulich geschrieben habe in den Fokus gerückt werden: Organe werden nur nach Betäubungen, Narkosen usw. den Menschen entnommen, bei denen eine Rückkehr ins irdische Leben ausgeschlossen werden kann. Aber sind die Organe dann noch verwendbar? Man merkt, ich bin Laie. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/neues-organspendegesetz-aerzte-und-politiker-ringen-um-vertrauen-a-864564.html

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